Haustiere

Deutsche Schäferhunde, Vorurteile, Schutzdienst

» User #1145 schrieb:

Auf welchen Hundeplatz warst du denn icon_eek.gif Bei uns wird 4 mai die woche trainiert.Was meinst du mit (Wer soll euch schützen - habt ihr Feinde )?


» User #107 schrieb:

Da der Schutzdienst im Zusammenhang mit den Kampfhunden (was für ein Wort? icon_eek.gif ) in die Diskussion geraten ist, muß erstmal geklärt werden, was Schutzdienst überhaupt ist.

Die Schutzhundausbildung hat mit den aggressiv gemachten Killerhunden natürlich nichts zu tun. Im Gegensatz zu Kampfhunden, die ausschließlich beißen sollen, hat beim Schutzhund der Gehorsam des Hundes allerhöchste Priorität.

Während der Ausbildung lernt der Hund, seinen Besitzer zu verteidigen, wenn Ihm Gefahr droht (somit wäre auch Deine Frage beantwortet, wie ich es meine, wenn ich mich frage, wovor jemand Schutz benötigt und ob er evtl. Feinde hat). icon_wink.gif
Er lernt aber auch einen Angreifer auf Befehl sofort wieder loszulassen, wenn dies von ihm verlangt wird.
Dazu wird der Schutzhund darauf ausgebildet, in einen künstlichen Beißarm zu packen. Bleibt die Person stehen, so soll der Hund den Beißarm auf Kommando sofort loslassen. Er soll jeden Fluchtversuch durch Zupacken verhindern. Er findet nach Anweisung eine versteckte Person durch Absuchen eines Geländes. Der Besitzer eines gut ausgebildeten Schutzhundes wird immer demonstrieren können, dass der Hund nicht böse auf den Menschen im allgemeinen reagiert.

Soviel zum Idealfall. Doch leider ist nicht jeder Fall ein Idealfall.

Denn nicht jeder Hund ist für diese Art der Ausbildung geeignet. Ängstliche sowie durch Züchtung oder durch schlechte Haltung aggressive Hunde können durch diese Ausbildung zu einer Gefahr für ihre Umwelt werden. Sie würden lernen, dass sie sich durch Beißen und aggressives Verhalten bei einem fremden Menschen durchsetzen können. Sie würden durch den Schutzdienst in diesem Angriffs-Verhalten unterstützt werden und es könnte passieren, dass sie diese Reaktion dann auch gegenüber anderen Menschen zeigen oder ausprobieren.
Außerdem tun sich viele Menschen auch schwer in der Erziehung Ihrer Hunde. Und wenn eine solche Person sich entschließt, seinem Hund eine Schutzhundausbildung zukommen zu lassen, er in der Erziehung aber schon inkonsequent und unsicher ist, sind doch Probleme schon vorprogrammiert.

Leider läßt sich selbstverständlich keiner vorschreiben, ob sein Hund zur Schutzhundausbildung geeignet ist oder nicht. Und schon gar nicht läßt sich jemand sagen, ob er selbst geeignet ist, seinen Hund auszubilden. Dann wird versucht und gemacht - mehr schlecht als Recht - und wenn es dann nicht so klappt, dann trägt immer der Hund die Schuld.
Schließlich wird resigniert die Ausbildung abgebrochen! und was hat man dann? Einen unfertig und falsch ausgebildeten Schutzhund. Und wenn dann ein tragisches Unglück passiert, ist der Leidtragende immer der Hund.

Um es aber klarzustellen:
Ich möchte hier niemanden die Fähigkeiten im Umgang mit seinem Hund absprechen! Kann ich auch gar nicht, da mir dazu die Grundlagen fehlen. Ich möchte nur anmerken, daß es aber diese latenten Gefahren in der Schutzhundausbildung gibt.
Und da meine ich doch, daß es viele Alternativmöglichkeiten gibt, die ebenso Spaß und Freude für Hund und Mensch bieten.
Und da lauern sicherlich keine Gefahren.

Charly


» User #1193 schrieb:

Hallo,
ich bin selbst mit DSH aufgewachsen und wir hatten eine Zeit lang sogar 3. Das ging völlig problemlos, da es keine Zwinger- sondern Familienhunde waren. Meine älteste Hündin hatte alle 3 Schutzhundeprüfungen mit Bestleistungen gemacht und das stellte sich etwas später als großes Glück heraus. Nachdem die Grenzen zum Osten plötzlich offen waren lebten wir sozusagen im Durchgangsgebiet und entsprechend unsicher war es dann auch. Wenn alle Nachbarhäuser aufgebrochen werden, nur Dein eigenes nicht und Du als Frau auch Abends noch zu Joggen gehen kannst ohne Angst haben zu müssen, hat ein Schutzhund durchaus seine Berechtigung. Meine Eltern haben noch eine richtige Landarztpraxis in dem Bereich und es war phasenweise so schlimm im Bezug auf Drogenbeschaffung, dass die Schutzhündin in der Praxis unter der Anmeldung lag weil unsere jungen Helferinnen oft Angst hatten! Unsere Patienten hat das nie gestört.
Schlimmer sind diejenigen, die die Hunde von vorne herein verteufeln und als böse und aggressiv abstempeln, was auch schon den Schäferhunden der Lawinenhundestaffel passiert ist. Die Hunde und ihre Führer müssen sich ständig mit irgendwelchen Konfrontationen auseinandersetzen, die teilweise an den Haaren herbeigezogen wurden. Am liebsten wäre es vielen, vor allem den Kurgästen, wenn man 25 ausgebildete DSH in die Besenkammer sperrt und erst zum Einsatz wieder rausholt, damit er schnell suchen kann. Dafür ist der DSH gut genug, aber dann ganz schnell wieder weg. Jeder Hund ist nur so gut, wie der der ihn führt und ausbildet. Bei einer guten Ausbildung ist es mit mal schnell eine Stunde Training die Woche nicht getan, da muß das Team (Herr und Hund) schon jeden Tag etwas intensiver dazu tun und die Wochenenden gehören auch der Ausbildung, sie sollte ja Hand und Fuß haben.
Wer meint seinen Hund in ein oder 2 Wochenenden um Schutzhund ausbilden zu können, liegt sowieso verkehrt und sich die Kosten für diesen Lehrgang sparen. Der DSH ist ein Hund, der arbeiten will, dafür wurde er gezüchtet und wenn er arbeiten darf, z.B. als Rettungshund, Behindertenbegleithund, im Schutzdienst und ist ausgelastet, dann kann eigentlich nichts mehr passieren, einen verantwortungsvollen Hundeführer vorausgesetzt. Wirklich gefährlich können die DSH werden, die absolut nicht ausgelastet sind, weil der Hund zur Zeit des Kaufs gerade in war, sich dann aber als viel zu anstrengend entpuppte, das Interesse läst nach und der Hund geht alleine auf Tour... Das ist verantwortungslos und endlos traurig da gute Hunde auf Grund des Unvermögens ihrer Halter sozusagen in der Gosse landen...


» User #578 schrieb:

Hallo,
habe selbst auch keinen Schäferhund. Wir hatten aber mal einen, als ich noch ganz, ganz klein war (ich glaub, 2-3 Jahre alt oder so). Der Hund hatte leider bei uns in der Familie arg zu leiden icon_sad.gif Mit ihm wurde selten rausgegangen, er war teilweise im Zwinger und er war entsprechend schlecht erzogen (ist immer aus dem Garten "abgehauen", hörte überhaupt nicht und war Fremden gegenüber sehr aggressiv, da er wohl auch geschlagen wurde). Aber aus Erzählungen meiner Eltern weiss ich (ich kann mich selbst nicht mehr daran erinnern), dass dieser Hund sich mir gegenüber (also einem Kleinkind) super verhalten hat. Ich durfte auf ihm reiten, ihm am Schwanz ziehen und als einzige an seinen Napf kommen, wenn er gefressen hat. Die ganze Kiste hätte mit Sicherheit auch mal nach hinten losgehen können, war aber (zum Glück) nicht so. Mit Sicherheit war das Verhalten meiner Eltern sehr verantwortungslos. Aber ich denke doch, dass diesem Hund zwar schlimmes angetan wurde, aber er dennoch auf seine Art und Weise "lieb" geblieben ist. Ich glaube auch, das dies viel seinen Ursprung in der Rasse hat. Ich mag Schäferhunde auch sehr gut leiden. Diese lag auch bei meiner "Wahl" für den neuen Hund an 2. Stelle icon_wink.gif
Liebe Grüsse und noch viel Spass mit Deinem Wuff, Ronchos


» User #1145 schrieb:

icon_sad.gif Warum haben solche Leute Hunde? Du warst scheinbar sein einziger Freund


» User #578 schrieb:

@Zausel:
Tja, diese Frage kann ich Dir leider auch nicht beantworten icon_sad.gif Da ich zu meinen Eltern sowieso nie den rieeeesen guten Kontakt hatte. Irgendwie wurde der Hund wohl nur angeschafft, weil man auf dem Land wohnte, und da jeder einen Hund hatte icon_sad.gif Jetzt im Nachhinein, wo meine Eltern mitkriegen (wohne schon 10 Jahre nicht mehr zu Haus), dass ich auch Hunde habe (bzw. den "alten" 15-jährigen Cairn-Terrier von ihnen übernommen habe - dem es übrigens nicht ganz so schlecht erging), sehen sie wohl auch, dass sie einen riesen Fehler gemacht haben. Der Schäferhund musste leider wegen Tumoren auch sehr früh mit 6 Jahren eingeschläfert werden, im Nachhinein betrachtet, bestimmt eher eine Erlösung für den Hund. Aber wie gesagt, bei mir ist er immer lieb gewesen, wahrscheinlich weil der "Schutzinstikt" so gross war. Deshalb finde ich diese Rasse ja auch so klasse icon_smile.gif
Ronchos


» User #1565 schrieb:

Also, wir züchten Deutsche Schäferhunde und ich finde es echt mies, wenn mancher Vorurteile gegen den Deutschen Schäferhund hat, denn schließllich sind die meisten Schäferhunde richtig ausgebildet.
Viele sagen: Schutzhundprüfungen... so ne Schweinerei, die machen den Hund doch nur aggressiv...

Sowas finde ich quatsch, denn durch Schutzhundprüfungen wird einem Hund nicht beigebracht immer zu beißen, sondern nur bei Gefahrensituationen und das Verbellen wird auch richtig angelernt, so dass ein Schäferhund nicht sofort zubeißt. Außerdem wird dem Hund so richtiges Gehorsam beigebracht.

Ich selber bin Mitglied in einem Schäferhundverein (Hattingen) und im SV. Vorurteile gibt es immer aber bevor man sich ein urteil setzt sollte man erst einmal etwas nachdenken und sich mal näher mit einer Rasse usw. beschäftigen.

Genauso wird immer gesagt, dass es eine Schande ist wie überzüchtet die Schäferhunde doch seien udn wie schlimm es mit HD ist...
Im SV werden aber nur Rüden und Hündinnen zur Zucht zugelassen die eine gesunde Hüfte also A normal haben.
Da soll einer mal sagen, dass die Züchter auf sowas nicht achten.

Ich finde Deutsche Schäferhunde sind einer der klügsten und begabtesten Hunde, wenn nicht sogar die Besten.


» User #1840 schrieb:

Hi ich wollte nur mal was zum Schutzhundesport sagen das ist wie gesagt nur ein Sport und mann kann es auf garkeinen Fall mit der Ausbildung bei der Polizei und beim BGS vergleichen. Der Hund lernt aber Gehorsam und das ist ja nicht verkehrt. Leider werden viele Hunde durch die SCH veraut aber das liegt an den falschen Methoden nicht an ser Ausbildung. Es gibt auch Leute die Pitbull und Co zu sehr guten SCH Ausbilden die auch auf Befehl ablassen da dies guten Gehorsam vorraussetzt sehe ich kein Problem darin. Mein Pitbull und mein Dobi haben das aber nicht. Aber sie sind Rettungshunde und da wird auch der Beutetrieb angesprochen also ist das faktisch nichts anderes.

Des weiteren ist es ein Irrglaube das ein Hund der die SCHIII hat seinen Herren in einer ernsten Situation beschützt.Grade viele Svhäferhunde sind Angsthasen und verstecken sich eher hinter dem HF.Nicht umsonst hat die Polizei Probleme gute Hunde zu finden. Wenn man einen SCH Hund sucht solllte man einen Alano oder sowas in der Art nehmen die beschützen dann auch wirklich.

Aber mal ehrlich ich hab meinen Pit und den Dobi zum Spass haben und nicht das der mich beschützen muss. Ich renne ja auch nicht mit einem Messer auf der Strasse rum weil ich denke mich kann ja jemand überfallen.
Und viuele Leute mit DSH und SCH III werden sich wundern, das ihr Hund sie nicht beschützt wenn einer kommt wie ich zb als der von Hunden Ahnung hat bzw keine Angst hat, dann kuschen sehr viele Hunde.

Bei Rotti oder Alano geht das noch die stehen ihren Mann. Aber wie gesagt meine Hunde Pit und dobi sind freundlich zu jedem netten Menschen und so sollen sie auch sein das erwarte ich von Ihnen. Ich kann mich wenn ich es brauche gut selber schützen brauche keinen Hund dazu. Aber ich musste mich noch nie schützen. Wenn ihr schutz wollt macht Kampfsport aber nehmt nicht eure Hunde dafür .


» User #1840 schrieb:

chja noch mal was zum DSH da hat mein Vorredner recht die DSH sind weniger anfällig als mann glaubt. Sie hatten mal Probleme das sie HD ED usw hatten aber der SV ist einer der wenigen Vereine die das Problem faktisch angegangen sind und was richtiges dagegen tun. Ich wünschte mir alle Rassehundvereine würden die Erbkrankheiten so bekämpfen wie der SV. Sie bekommen das feige Wesen des DSH bestimmt auch wieder in den Griff da bin ich mir sicher.


» User #107 schrieb:

Basti hat folgendes geschrieben::
Hi ich wollte nur mal was zum Schutzhundesport sagen das ist wie gesagt nur ein Sport und mann kann es auf garkeinen Fall mit der Ausbildung bei der Polizei und beim BGS vergleichen. Der Hund lernt aber Gehorsam und das ist ja nicht verkehrt.



Ein fröhliches Hallo an alle!

Ein Hund ist mit einer natürlichen Beißhemmung ausgestattet. Wenn man es mal auf dem Übungsplatz beobachtet, wird man feststellen, mit welcher Mühe Hunde dazu angeleitet werden müssen, kraftvoll zuzubeißen, wie man so schön sagt. Neben ihrem HF kurz angeleint werden sie verlockt, in ein Reizobjekt (z.B. einem Sack), einen Schlagstock oder später den Schutzärmel zu beißen, den man vor ihnen hin und her schwenkt. Hat der Hund begriffen,
daß er den Sack ergreifen soll, muß der erfahrene Pikör den Sack sofort loslassen, wie gleichzeitig der HF die Leine lockert und den Hund absitzen oder ablegen läßt. Der soll ihn nun beruhigen und den Sack freigeben. Bei sehr erregten Hunden ist es oft gar nicht einfach, haben sie dann endlich zugefaßt, sie nun zum Auslassen zu bringen.

Auch die einzelnen Stufen der späteren "Mannarbeit" erfordern unglaublich viel Können und Fingerspitzengefühl.
Zunächst schlüpft der Pikör nun selbst in den Schutzärmel - und das ist genau das, was uns hier interessiert - nicht selten verweigert der Hund das Beißen in den Schutzärmel, wenn er dessen Arm darin spürt. Noch schwieriger gestaltet sich die später beim Polizeihund gestellte Aufgabe, den Hund dazu zu bringen, in den ungeschützen Arm zu beißen.

Auf vielfältige Weise wird also einerseits der aktive Verteitigungsreflex des Hundes wachgerufen, der dann zunehmend verstärkt auftritt, wie andererseits die zunächst hohe Reizschwelle für Zubeißen zunehmend geringer wird.

Das, was sich da abspielt, kann man in einem ganz einfachen Beispiel verdeutlichen:
Stellt Euch mal vor, irgendjemand tritt Euch schmerzhaft, aber versehentlich vor das Schienbein. Es tut weh, man schreit, aber die Angelegenheit ist erstmal vergessen. Stellt Euch jetzt vor, daß jedesmal, wenn Ihr jemanden begegnet, dieser Euch mit voller Wucht vor das Schienbein tritt. So gerät man doch sicherlich irgendwann in Wut, verliert die Kontrolle und tritt irgendwann heftig zurück. Je häufiger das passiert, desto wütender und aggressiver würde man werden. Besonders dann, wenn man auch noch daran gehindert würde, die Flucht ergreifen zu können, also, ob man will oder nicht, es über sich ergehen lassen muß.
Selbst, wenn Ihr Euch das bei Euch nicht hättet vorstellen können, wird die Reizschwelle, sich heftig zur Wehr zu setzen, von Mal zu Mal geringer.

Die angeborene Beißhemmung eines Hundes ist eine für das Überleben im Rudel unabdingbare Verhaltensweise. Eine nicht aktive Beißhemmung ist daher eine schwere Verhaltensstörung. Ist bei einem gut veranlagten Hund die ursprünglich vorhandene Reizschwelle mit vielerlei Übungen vermindert worden, muß man immer damit rechnen, daß ein solcher Hund stets ein erhebliches Maß an Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Diese möglicherweise folgenschwere Ausbildung wird nicht immer mit der notwendigen Sorgfalt und Sachkenntnis durchgeführt. Hat ein solcher Hund eine schlechte Allgemeinerziehung, mangelhafte Sozialisierung und hat, obendrein, außerhalb des Übungsplatzes nur wenig Umgang mit freundlich gesinnten Personen, ist die Katastrophe vorprogrammiert.

Ein dem "Schußwaffen-Erziehung" ähnliches Verfahren ist, wie gesagt, bei der Schutzhundausbildung der Angriff auf den Scheintäter, was gleichzeitig fordert, daß hier nur wirklich qualifizierte Ausbilder tätig sein sollten. Denn der Hund muß nicht nur lernen, blindlings und furchtlos anzugreifen und zuzubeißen, sondern ebenso, sofort auf Befehl wieder abzulassen. Erfahrene Ausbilder bezeichnen dies als die Hohe Schule der Unterordnung. Jedoch bleibt gar mancher Laien-Ausbilder auf halber Strecke stecken. Er ist stolz, daß sein "mutiger, schneidiger" Hund bellt und kraftvoll zubeißt.
Leider ist Bell- und Beißerziehung für den HF müheloser durchzuführen, als die zeitraubendere, geduldige allgemeine Grunderziehung. Nicht selten liegt daher die gesamte übrige Erziehung des Hundes sehr im argen. Der Befehl zum Auslassen ist deshalb schwer, oder aber nicht sicher trainierbar. Noch schlechter ist die Situation, bedenkt man, daß solch ein Hund nicht daran gewöhnt ist, weiteren Familienmitgliedern sicher zu gehorchen, weil diese oft nur spärliche Kenntnisse über Hunderziehung haben.
Trainierte, scharfe Wach- und Schutzhunde sollten auch nur bei einem entsprechend qualifizierten HF ihren Dienst tun. Für Hundesportler, zumindest für solche, die ein gesundes Selbstgefühl haben, gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, einen Hund sinnvoll auszubilden und Pokale zu erobern.


Nu ist das nicht auf meinen "Mist" gewachsen, aber es spiegelt genau meine Meinung wieder (nur schon in Worte gefaßt).
Also Finger weg von der Schutzhundausbildung.

Viele Grüße
Charly


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