Haustiere

Erwartungen an eine gute HuSchu!

» User #17713 schrieb:

Seit ein paar Wochen nun geh ich mit unserem Riesenbaby in eine Hundeschule.Mich würde mal interessieren wie es bei Euch so abgelaufen ist und ob Ihr 100% zufrieden seit mit Eurer HuSchu.Lisa ist jetzt 4 Monate und wir gehn jeden Sonntag in die Welpenschule.Es ist immer so ziemlich das selbe.Es wird sich begrüsst,die Hunde toben dann ca eine viertel Stunde herum (was ich auch gut finde).Dort ist alles vertreten vom kleinsten chiwawa (ich weiss der wird anders geschrieben,wusste nur nicht wie darum die einfachste Variante icon_wink.gif )bis hin zur Dogge icon_mrgreen.gif .
Dann wird der Trainer bezahlt,grins.Und dann gehts auch schon los.Aber nicht etwa geordnet sondern jeder für sich.Wir laufen dann unsere "Stationen" ab.Tunnel,Brücke,Wippe ect.Merkt der Trainer man hat Schwierigkeiten und der Hund will nicht so wie man möchte kommt Er natürlich und hilft,mit Kommentaren icon_wink.gif wie z.B Der Hund wird doch nicht gefragt,der muss jetzt da halt durch.
Eine Stunde später wird sich dann verabschiedet dann warten schon die grösseren Hund's vor der Türe.
Kommandos werden garnicht trainiert.Das mach ich mit Ihr zu Hause im Garten oder in Situationen in denen ich unterwegs bin mit meinen Hunden.

Eine Hundeschule hab ich mir eigentlich anders vorgestellt.Im Fernsehn wird dies immer anders gezeigt.Da geht das alles geordnet ab,nach einander und nicht wild durcheinander.
Mit meiner Ersthündin war ich nie in einer HuSchu (das hab ich eigentlich auch ganz gut allein hinbekommen und ausserdem war keine GUTE in der Nähe)

Berichtet doch mal von Euren Erfahrungen.Das würd mich mal interessieren.
Diese HuSchu werde ich dennoch besuchen weil ich es wichtig finde das Lisa gut sozialisiert wird und Sie den Umgang mit anderen Hunden brauch.Auch wenn der Rest vielleicht nicht das optimale ist icon_wink.gif .

So nun seit Ihr dran mit schreiben,bin mal gespannt auf Eure Erlebnisse.

Liebe Grüsse Claudi


» User #15161 schrieb:

Hallo Claudi,
ich finde,das hört sich eigentlich gar nicht so schlecht an.
"Meine" Welpenstunde damals war eine Stunde wildes Getobe ohne Aufsicht des Trainers,der sich in der Zeit eine Kaffeepause gönnte,bis die"Großen"kamen.Ich habe mich immer im Hundeauslauf aufgehalten,um schnell eingreifen zu können,wenn es zu heftig wurde.Die anderen Welpenhalter standen außerhalb,weil man da ja dreckig werden könnte...Da ich vorher auch noch nie bei solchen "Veranstaltungen"war,hielt ich es für normal-böser Fehler!Die Altersunterschiede waren viel zu groß,die Gruppe mit bis zu 15! Hunden total überfüllt.Naja,eine Stunde frische Luft für 5 Euronen,das hätte man sich sparen können.(Aus Schaden wird man klug...)
LG
Gin


» User #3675 schrieb:

Hallo Claudi,
interessant, das Thema wollte ich vor einiger Zeit auch schon mal aufwerfen. Zwar habe ich keinen Hund, aber war schon zu Besuch mit in einer Hundeschule (Junghundegruppe mit Kommandotraining in Richtung BH).

Was mich an Huschus "stört", ist die Tatsache, dass jeder Trainer anscheinend EINE bestimmte Richtung der Hundeerziehung vertritt und diese dann konsequent bei jedem Hund anwendet und auch die (oftmals total unbedarften) Ersthundehalter unweigerlich in diese Erziehungsphilosophie drängt.
Jeder, der noch nie ein Hundebuch in der Hand hatte, MUSS ja zwangsläufig denken, dass die Methode des Huschu-Trainers die einzig richtige ist. Und wenn man sich dieser verweigert, heißt es ganz schnell: "Wenn Sie nicht das tun, was ich Ihnen sage, kann ich Ihnen auch nicht helfen." Schnell wird dann gern auch unter den anderen Teilnehmern getuschelt, nach dem Motto: "Wenn die nicht macht, was der Trainer sagt, warum ist sie dann hier? Nervig, immer diese unbelehrbaren Besserwisser ..."

Es ist ja richtig, dass der Trainer nicht helfen kann, wenn man alles anders macht als empfohlen. Aber für mich müsste ein Trainer sich die Mühe machen a) zu erklären, WARUM er gerade diese Methode für die beste hält und b) einzulenken und ein bis zwei weitere Methoden vorschlagen können, falls man entweder moralische Bedenken hat, eine Methode bei seinem Hund anzuwenden oder die Methode eben absolut nicht klappt. Diese Flexibilität fehlt wohl dann in einer Huschu, wenn pauschal mit 8-10 Hunden in einer Gruppe trainiert wird. Oder hat das jemand schon anders erlebt?

Vielleicht bin ich aber auch nur zu anspruchsvoll und genau so ein Besserwisser, weil ich - auch als Nicht-Hundehalter - viele Erziehungs- und Hundepsychologie-Bücher und -ansätze kenne, schon einiges ausprobiert habe und den Unterschied zwischen Schäferhund-Erziehung und Dackel-Erziehung live miterlebt habe. icon_redface.gif Aber dass in Huschus zu wenig Rücksicht auf die Hunderassen und ihre individuellen Charakteristika genommen wird, macht mich eher skeptisch. Da wird dann eben für alle der kräftige Leinenruck empfohlen: Der Terrier links macht sich nix draus und albert weiter, der Collie oder Windhund rechts fällt vor Schreck fast infarktmäßig zur Seite und der Dackel in der Mitte dreht sich um und schmollt für den Rest der Stunde ... Ist das die Anleitung, die ich mir als Hundehalter wünsche?

Nur mal ein Beispiel: Ich war zu Besuch mit auf dem Hundeplatz, als meine Freundin noch eine Junghündin hatte (inzwischen ausgewachsen) und für die BH trainierte. Vorher schwärmte sie mir von der Trainerin vor, wie toll sie sei und welche unschlagbaren Referenzen und Qualifikationen sie hätte. Übrigens vertrat diese Trainerin eine absolut gewaltfreie, auf positiver Bestätigung aufbauende Erziehungsphilosophie.
Geübt wurde dann das "Sitz" an der Leine. Die Trainerin betonte, wie wichtig es sei, so geizig wie möglich mit Stimmkommandos zu sein, damit der Hund nicht mit verbalen Informationen zugeschüttet werde.
Die Methode war folgende: Man stellte den Hund neben sich und zog dann die Leine soweit nach oben, dass der Hund fast im Halsband hing, Vorderbeine halb in der Luft. Sinn der Sache: Der Hund sollte die Erfahrung lernen, dass er im Sitz den Kopf höher hält und durch Hinsetzen den Druck des Halsbandes verringern kann (positive Bestätigung?) und dass Hinsetzen die einzige Möglichkeit ist, um auf die unangenehme Leinenstellung zu reagieren. Anweisung der Trainerin war im O-Ton: "Ihr Hund kann strampeln, in die Leine beißen, sich auf den Boden werfen - alles egal. Er muss lernen, dass er keine andere Wahl hat als sich hinzusetzen. Erst dann erfolgt das sofortige Lockern der Leine. Wenn Sie das mehrfach üben, wird der Hund bald auf das leiseste Leinezupfen Sitz machen - und Sie brauchen kein Kommando dafür." icon_eek.gif

Für meine Begriffe wurde da bei der Konditionierung aber so einiges durcheinandergeworfen, von wegen "positive Bestätigung". Super, wenn ich mit einem unangenehmen Reiz anfange ... icon_eek.gif Es haben übrigens alle Teilnehmer diese Übung ohne ein Wimpernzucken durchlaufen. Ich möchte dieser Dame auch nicht die Kompetenz absprechen, das Resultat dieser Übung (Hund setzt sich später nach ganz leichtem Leinensignal) gefällt mir auch durchaus sehr gut, auch ohne Stimmkommando. Mich wunderte eigentlich nur der unreflektierte Kadavergehorsam meiner Freundin, die sonst so strikt auf "gewaltfreie, spielerische" Methoden pocht, deren Hundeverstand den meinen weit übersteigt (Sie hatte ihr ganzes Leben lang schon mehrere Hunde), die (wie ich) Pädagogin ist und demnach Erziehungsmethoden kennt und einschätzen kann und die (ebenso wie ich) dieselben Bücher gelesen hat und dieselben Hundepsychologie-Theorien kennt.

Aber wenn ich kritisch diese Übung mit meiner Gina betrachte:
1. Den Kraftakt, sie im Halsband nach oben zu zerren, möchte ich mir ersparen (und ihr den Schmerz, wobei sie schon wieder durch ihren Fellkragen derart "hart" und unempfindlich am Hals ist, dass sie gar nicht viel merken würde. icon_rolleyes.gif)
2. Sie hätte keine Ahnung, was sie tun sollte - woher auch, wenn ich keine Kommando gebe?
3. Warum sollte ich Sitz ohne Kommando einführen? Durch eine körperliche Führung des Hundes mit Leckerli und viel Lob, durch Habitualisierung und Handzeichen bzw. Stimmkommando kann ich - mit viel weniger Kraftaufwand - doch dieselbe Wirkung erzielen? cats_trance.gif

Entgegen der Ankündigung, die Trainerin arbeite "völlig gewaltfrei", habe ich diese Übung einfach nur als trauriges "Brechen des hündischen Willens" verstanden. icon_evil.gif Ich hätte mich vermutlich geweigert, Gina dieser Übung auszusetzen ... und hätte das Training dann vielleicht verlassen können. Die Trainerin hätte - für meinen Geschmack - noch mindestens zwei weitere Sitz-Methoden anbieten müssen, die man anwählen kann.

Für die Sozialisierung finde ich solche Welpen-Spielstunden übrigens dennoch total wichtig. Ich hatte ja das Glück, in den ersten Monaten einen privaten Hundetreff mit mehreren gleichaltrigen Junghunden zu haben, die wir allabendlich auf einer großen Wiese getroffen haben. Leider waren die anderen Halter aber nicht daran interessiert, Kommandos zu üben, was ich in einer Gruppe sehr gern mal getan hätte. So fehlt Gina heute noch die Routine, bestimmte Kommandos auch unter Ablenkung auzuführen. icon_sad.gif

Es würde mich mal interessieren, ob noch andere meinen Eindruck teilen oder ob schon jemand eine Huschu erlebt hat, in der auch individuell gearbeitet wird und ein Trainer mehrere Erziehungs-Ansätze kennt und gegeneinander abwägen kann ... oder ob man seinen Hund tatsächlich komplett selbst erziehen muss, wenn man solche Ansprüche hat.
Viele Grüße
von Minou

PS: Claudi, ich hab's noch nicht gesagt: Lisa ist unheimlich süß! icon_pray.gif Dieses schwarze Gesicht - ich war bisher nie doggenverrückt, jetzt bin ich kurz davor, auch eine haben zu wollen. icon_mrgreen.gif (Keine Angst, meine Vernunft ist noch da icon_lol.gif).


» User #17713 schrieb:

@ Minou
Lach,bis vor 4 Monaten hielt sich meine Liebe zur Dogge auch noch in Grenzen icon_wink.gif .Mir haben einfach die herunterhängenden Augenlider ect (die Dogge im Alter vom aussehen her) nicht gefallen.Mein Mann wollte unbedingt eine Dogge und somit wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt,grins.Mittlerweile finde ich diese Tiere super,der Charackter einfach nur der Hammer.Gut zugegeben einwenig sturr aber dennoch wenn man weiss wie man mit Ihnen umzugehn hat einfach nur richtige Knutschkugeln icon_wink.gif .Ich nenne Sie einfach nur "die etwas zu gross geratene Katz".

Ich wär ja schon froh wenn unser Hundetrainer irgendeine Richtung von Erziehung einschlagen würde.Denn da könnte man ja noch diskutieren.Dem ist aber nicht so weil Er total passiv eigentlich die Welpenstunde "hinter sich bringt".Er beäugt alles von weitem.Manchmal überlegt man dann schon ob man nicht auf das selbe hinauskommt wenn man entlang der Elbe langspaziert.Da trifft man ja auch andere Hunde.
Wiederum gibt es ja auch gute Sachen.Z.b.gerade der kleine Chiwawa( icon_rolleyes.gif ).Beim ersten Besuch verkroch sich der kleine ständig unter irgendwelchen Autos,soviel Angst hatte Er. Mittlerweile rennt Er wie ein angestochener mit den anderen Hunden über den Platz.Das zeigt mir wie wichtig so eine Schule ist.
Nur stell ich mir eben vor das das auch Kommando's wie "Sitz" und "Platz" dort trainiert wird.Aber dem ist halt nicht so.Diese Sachen lehre ich meinem Hund ja selbst zu Haus.
Bei uns sind ja auch so ca 15 kleine Hunde in der Gruppe da kann sich der Trainer nicht jedem einzelnen intensiv widmen,das ist mir schon klar.Der kümmert sich um die schweren Hunde die absolut nicht wollen icon_wink.gif .
Dabei sieht Er ja nicht das Lisa zwar macht was ich möchte jedoch ich schon halb einen Oberarmkrampf icon_wink.gif und Schweissausbrüche hab um das zu erreichen was ich von Ihr möchte.Für Ihn ist klar "Die Frau kommt zurecht" icon_mrgreen.gif .Hab heut auch ein grosses Lob von meinem Trainer eingefangen wie vorbildlich sich mein Hund verhält und schaut mal alle her ect.Aber im Alltag nützt es mir nicht viel.Ich brauch immerhin fast eine halbe Stunde bis mein Hund ordentlich neben mir herläuft,lach.Fest steht,Hanteltraining brauch ich nicht zu machen.

Ich hab schon alles mit Ihr ausprobiert,vom Richtungswechsel bis hin zum stehnbleiben wenn Sie zieht.Keine Chance bei Ihr,Madame stürmt los wie eine verrückte.Über Brücken gehn find ich ja auch wichtig aber wichtiger wäre es für uns zu trainieren "das bei Fuss gehn".Und diese Sachen vermiss ich sehr an meiner HuSchu.
Vielleicht sollte ich ja gezielt zum Trainer gehn und Ihm das Problem erläutern,keine Ahnung.Wie läuft das so,wird auch gezielt auf diese Problematik eingegangen (persönlich) oder muss man da privatstunden nehmen,grins.

Ps. Ganz nebenbei: Ich bezahl 10 Euronen (Bekanntenrabatt,sonst 15)pro Stunde damit meine süsse durch Tunnel und über Brücken rennen kann die uns nicht gehören,grins.

Liebe Grüsse Claudi


» User #11809 schrieb:

Hallo Namensvetterin Claudi icon_mrgreen.gif

ich geh am 13.11. das 1. Mal zur Schnupperstunde. Fand jedoch das Telefonat schon sehr klasse:

Leine rucken gibt es bei ihr gar nicht (s. Sitz, Platz usw.) icon_biggrin.gif

Auch wird sie was über Calming Signals erzählen, sehr gut.

Mehr kann ich dann berichten wenn ich da war.

LG
Claudi

PS: Jedoch is meiner schon 1 Jahr alt.


» User #18600 schrieb:

Von 0-6Monaten wird bei uns nur getobt,wo ALLE Besitzer mit im Gehege stehen.
Ab 6Monaten,man chmal auch schon früher,kommt auf den Hund an,geht es in die Welpenstd. ab 6 Monate und da wird dann erst getobt und dann ein bisschen unterordnung gemacht.
Wichtig in der Erziehung eines Welpen ist,wenn er Hund sich z.B: alleine Hinsetzt ihm gleich zu sagen,das er Feiiiiiiiiiiiiin Siiiiiiiitz macht.
Betonung in der Hundeerziehung nd sich zum affen machen ist alles.
Mir hat es super viel Spass gemcht,wollte eigentlich mit meinem Hund Schutzdienst machen,aber leider war er dazu zu langsam und langweilig.
Ich habe einen Hund,der nirgendwo an die Leine muss.


» User #12972 schrieb:

Hallo,
also bei meiner Schwägerin ihrer Hundeschule geht das anders.
0-6 Monate wird meistens nur gespielt, hier und da aber auch Befehle schon mal angetestet. Wie Hier oder Komm, Platz, Sitz! Aber die meiste Zeit sieht man nur ganz viele Hunde rumrennen - man kommt in Versuchung sich als Mensch einen Baum zum druffsetzen zu suchen, denn die Gefahr, dass die Meute einen umrennt ist schon groß.

Später kommt dann die Junghundgruppe, hier achtet sie darauf, dass alle Teilnehmer sich gut verstehen, die,die rumzicken bekommen erst einmal ne Auszeit.
Spielerisch werden sie in das menschliche Leben eingeführt.
Sie müssen über allmöglichen Fußböden laufen, fahren mal Bus, fahren mal Zug, gehen in die Fußgängerzonen und klar Fahrradfahrer, Jogger, laute Geräusche usw. sind Trainingsinhalt.
Aber, es kann auch sein, dass sie da auch Welpen reinnimmt, nämlich die, die selbstbewußt schon in die Welt rumwusseln und durch nichts aus der Ruhe zu bringen sind. Dies entscheidet sie in der Welpenspielgruppe.

Und dann kommen die Erwachsenen, hier geht es ans Eingemachte, wer es mag. Dann wird erst trainiert und dann rumgedillert.

Einmal im Monat treffen sich alle gleichzeitig - klar vorher klärt sie ab, wer wirklich miteinander kann. Auf die Winzlinge wird besonders geachtet.
Kaffee und Kuchen für die Menschen, Spaß und paar Verdeutlichungen was man mit seinen Hund erreichen kann sind da eingeschlossen.

Einzeltraining kann man bei ihr natürlich auch buchen.
Gruß eggi


» User #18600 schrieb:

Ach und wa sich noch anmerken möchte...die Welpenstd. kostet nichts,man kann aber spenden.


» User #18180 schrieb:

Hundeschule?

Grundsätzlich sehr empfehlenswert, um Welpen zu sozialisieren und selbst bei Fehlern korrigiert zu werden. Aber das Problem sind wirklich meist die Trainer. Mich haben sie bisher nicht so sehr begeistert. Früher (das ist schon seeehr lange her) war ich im Schäferhundverein, da gab's noch keine Hundeschulen. Die waren mir in der Ausbildung zu militaristisch. Damit hab ich grundsätzlich ein Problem und der Hund sowieso. Schliesslich ist er kein Soldat. Mag heute anders sein. Aber was ich immer noch so sehe, vor allem wenn es um Schutzhundeausbildung geht, lässt mir nach wie vor die Haare zu Berge stehen. Auch wenn ich das nicht so gut hinkriege wie mein Hund.
Wichtig ist glaube ich, sich das Training anzusehen und zu prüfen, wie offen der Trainer für die Unterschiede der Hunde ist und ebenso die unterschiedlichen Ausbildungstheorien. Entscheidend ist dann doch die Praxis. Und verstehen sollte ich selbst mich auch mit dem Trainer. Sonst haben alle drei ein großes Problem.icon_twisted.gif

Deshalb: was für den einen eine gute Hundeschule ist, kann für den anderen genau verkehrt sein. Es gibt leider keine Ausbildungsverpflichtung oder gar ein Tauglichkeitszertifikat für Hundetrainer. Also selbst genau hinschauen und dran denken: Hunde sind auch nur Menschen, nur ein klein wenig anders gestrickt. Und genau das sollte ein Trainer verstehen. icon_lol.gif


» User #17713 schrieb:

Huhu Leutchens

Seit Sonntag sind wir nun von der Welpenstunde in die normale HUndeschule gewechselt da unser TRainer meinte unser Riesenbaby sei zu gross für die Welpenschule und ausserdem total unterfordert.
Ein riesen Spass sag ich Euch icon_lol.gif .Unser Lischen zwischen all den schon grossen Hunden.Lisa hat es aber nicht sonderlich gestört icon_wink.gif .Wir mussten zwischen den einzelnen Hunden im Kreis durch ohne das Sie auch nur an anderen Hunden geschnuffelt hat,wunderbar geklappt.Wir sassen in der Mitte vom Kreis und die Leutchens dort kamen immer enger auf uns zu bis Lisa völlig umgeben von Leuten waren,war für Sie auch kein Problem(ich so stolz auf mein Trampel bin).
Dann haben wir noch das Platz geübt (eine Qual sag ich Euch icon_wink.gif )Lisa wollte ni so aber Sie musste.Der Trainer hat Sie dann runtergedrückt und hing auf Ihr drauf (Lisa fitschte,o Gott tat mir das leid icon_pray.gif )aber im Endeffekt hat Sie von allein Platz gemacht.Mensch,war ich stolz icon_wink.gif .An nur einem Tag haben wir sehr viel gelernt mit Ihr was mir wiedermal zeigt wie wichtig so eine Schule ist.Nun sind Doggen ja sowieso so eine Hunderasse von denen "Ach Sitz soll ich machen,muss ich das wirklich oder geht es auch so".Und Lisa hat es doch tatsächlich gemacht,freu und lach.

Hatten aber dennoch ne Diskussion mit unserem Trainer.Noch eine Doggenbesitzerin meinte wenn der Hund im Erwachsenen Alter nicht ordentlich an der Leine liefe würde Sie auf Ihr heissgeliebtes "Halti" zurückgreifen.Nun kam gleich der Trainer und griff Ihr an den Kopf und rupfte Sie hin und her und fragte Sie ob Sie sich wohlfühle.Natürlich hat es Ihr nicht gefallen icon_lol.gif .Der Trainer findet ein Stachli besser als so ein Halti.Was haltet Ihr davon?
Schliesslich wird mal mein Lis-chen so ungefähr 60 Kg wiegen und ich möchte nicht wie ein Löschblatt hinter Ihr herflattern,lach.

Liebe Grüsse Claudi

Manchmal frag ich mich wie ich es mit Tinka (unser altes Labbimädchen) geschafft hab auch ohne Hundeschule,lach.Das was dort gelernt hat Sie ja alles mehr oder weniger drauf nur das Sie zu manchen Artgenossen (fragt mich nicht wie Sie auswählt)einwenig ruppig ist.Nun meine nächste Frage.Ist es nach 5 Jahren (so alt ist mein schwarzes altes Mädel)sinnvoll in die Hundeschule zu gehn?.
Wenn ja,währe es egal wenn Sie mit Lisa unserem Doggenweib in ein und der selben Gruppe wär? Mein Mann und ich möchten gern was zusammen machen mit den Hunden und da würde eine HUndeschule ja genau das richtige sein.
Lisa's Bruder ist auch dort in der Gruppe und es schadet beiden ja auch nicht und es lernt jeder für sich in der Unterrichtsstunde,warum sollte das mit Tinka und Lisa gemeinsam nicht auch gehn?
Es wird ja immer viel abgeraten mit 2 gemeinsamen Hunden zur Hundeschule zu gehn,und ich kenn auch ein Paar wo es wirklich nicht funktionierte in der Tat.Aber diejenigen die ich ich kenne haben eh nicht so den Nerv dazu,grins.


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