Haustiere

Verhaltensänderung bei älterer Hündin

» User #20097 schrieb:

Hallo, ich bin neu hier und bräuchte mal einen Rat

Meine Mischlingshündin ist inzwischen fast 14 Jahre alt und fängt in den letzten paar Wochen mit immer neuen Ticks an. Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus und kann mir sagen ,was das evtl. bedeutet.

Es fing damit an,das sie aus heiterem Himmel plötzlich am ganzen Körper zittert ( dachte mir,hängt wahrscheinlich mit dem Alter zusammen).Dann will sie immer in die hintersten Ecken ,egal ob da Platz ist oder nicht (sogar in die Kleiderschränke),nun reicht es ihr nicht mehr nur in die Ecken rein zu kommen,sondern fängt dort an,am Teppich zu buddeln an,bevor sie sich hinlegt.
Hinzu kommt noch,das sie sehr lärmempfindlich geworden ist und wegen jeder Kleinigkeit anfängt zu bellen oder zu knurren.

Gesundheitlich ist sie soweit ganz fit (mal wie ein junger Hüpfer,mal wie ne alte Frau icon_smile.gif )
Essen tut sie auch normal und Schmerzen scheint sie nicht zu haben,dafür stänkert sie noch zu gerne.

Es wäre nett,wenn mir jemand weiterhelfen könnte


» User #20136 schrieb:

Ich kenne das so von meiner 14jährigen Jack-Russell-Hündin - von daher würde ich mal behaupten: Jaja, die alten Damen, die haben schon ihre Ticks!
Einzig das Zittern ... meine hat das immer mal gemacht, aber wenn deine das nie gemacht hat?
Ernährung checken? Evtl. 'n paar Nährstoffe zufüttern? Vielleicht wird sie auch langsam schwerhörig oder kann nicht mehr so gut sehen - dann ist die Umgebung eher verwirrend und manchmal beängstigend!

Krümel-Oma hat folgende Erscheinungen (vielleicht schon mal ein Hinweis, was noch so kommen könnte javascript:emoticon('icon_wink.gif'))
- zittern am ganzen Körper
- morgens aufstehen und sich übergeben
- gemächlich durch die Wohnung latschen - mal hier hinlegen und dann doch da hin, mal was trinken und dann doch woanders hinsetzen, oder, achnee, da ist ja auch noch ein guter Liegeplatz oder sollte ich mal wieder den ganz anderen und hatte ich eigentlich den schon?
- wenn dann mal ein Platz gefunden ist, ewig schlafen und sich auch ungern wecken lassen
- schnarchen! im Schlaf schmatzen!
- minutenlang auf einer Stelle mitten im Zimmer stehen und "sinnieren"
- wenn man zu doll mit ihr tobt, kann's schon mal passieren, dass sie plötzlich lospinkelt - auch wenn sie alleine spielt... "ooooh, tut mir leid, ich wusste ja nicht, dass ich musste! Hab ich vergessen!"
- einen Reißzahn hat sie auch schon verloren ("gib her den Stock!")
- an manchen Tagen in den Kleiderschrank klettern oder im Bad hinter die Handtücher quetschen
- Badezimmervorlage oder Decke zusammenkratzen, Nest bauen, reinrollen - gerne auch unter die Decke im Körbchen klettern oder unter die Bettdecke, wenn die Tür zum Schlafzimmer doch mal aufsteht ...
- lärmempfindlich: wehe, es macht jemand ein Bier mit einem Blopp-Verschluss auf! Dann nimmt sie reiß-aus (von Feuerwerken ganz zu schweigen!)
- ich glaube auch, dass sie nicht mehr so gut hört: im Wald muss man schon etwas lauter einen Hinweis geben, sonst trabt sie fröhlich vorneweg und wenn sie dann was hört, hebt sie ganz verwundert den Kopf und - "achso, da abbiegen, sag' doch was!"
- na und manchmal tun die müden Knochen auch schon etwas weh: gerade dem Körbchen entstiegen, humpelt sie und dann geht's auch schon wieder!
- naja, und die Verdauung... uiuiui, das sind manchmal ganz üble Winde, herrje!

Aber dafür ist sie alles im allem die süßeste, lustigste Wurstrakete der ganzen Welt! Sie kriegt halt ihre Oma-Ruhe und manchmal trage ich die Lady eben auch die Treppen runter und Flaschen gibt's mit Kronkorken...
Also, alles gute für deine Hündin; ich glaube, viel Ruhe, aber auch intensive Beschäftigung mit dem Wuffi hilft - und manche Dinge kann man nicht ändern...