Haustiere

Grenze zwischen Gehweg und Straße klar machen

» User #19879 schrieb:

Hallo,

seit ein paar Tagen (genauer gesagt Donnerstag) habe ich einen anderthalbjährigen Rauhaardackel-(Terrier?)-Mix zuhause.

Der kleine Schatz ist wirklich die Liebenswürdigkeit in Person... ähhh... Hund, icon_mrgreen.gif aber an der Erziehung mangelt es noch.

Vor langer, langer Zeit (damals war ich ca. 11 oder 12, heute bin ich 22), habe ich unser damaligen Hündin ziemlich viel beigebracht. Sie konnte von Komm, Sitz, Platz, Bei Fuß, Bleib, Mach Rolle, Spring (irgendwo drauf, oder an einem hoch) bishin zu Such und Schüttel dich (sehr praktisch, wenn der Hund nass ist icon_mrgreen.gif) echt alles. Einfach klasse, und das, wo ich ihr das alles noch in einem zarten Alter von 9 beibrachte. Sie war zwar echt stur, aber man konnte ihren Dickschädel mit zielstrebiger Konsequenz knacken.

Mein kleiner Leo, den ich jetzt habe, ist auch so ein Dickschädel. Wenn alles andere wichtiger ist, seien es Vögel, ein Baum oder auch ein Grashalm, dann denkt er gar nicht daran, zu hören.
Gut, das sei ihm auch gegönnt... schließlich wurde er im Dezember einfach bei einer Tierärztin ausgesetzt (über den Zaun geschmissen) und wohnte seit dem in einer Art Pflegestation.
Dort war er mit vielen anderen Hunden zusammen und hat somit ein ganz tolles Sozialverhalten gelernt. Er liebt jeden anderen Hund auf der Stelle. *g*
Nur mangelte es dort wohl an der Erziehung...

Das Einzige was er weiß, ist, Komm, Hier, Nein, Sitz und Gib. Alle Dinge macht er nur, wenn er gerade Lust hat und es danach ein Leckerlie gibt. *g*

Nun ist mein größtes Bedürfnis vorerst, ihm klar zu machen, dass man beim Spaziergang nicht einfach von Gehweg auf die Straße wechseln darf. Er versteht bislang überhaupt nicht, dass da eine Grenze ist.
Bisher halte ich es so, dass ich ihn (natürlich) relativ kurz halte und immer aufpasse, dass er nicht auf die Straße tapst. Falls er es tut, ziehe ich ihn zurück und sage Nein. Vor jeder Überquerung der Straße lass ich ihn Sitz machen, damit er einsieht, dass er nur dann rübergehen darf, wenn ich ihn auffordere, über die Straße zu gehen (mit "Lauf").
Mit dem Hinsetzen klappt auch schon soweit ganz gut. Am Anfang ist er natürlich immer sofort wieder aufgestanden... aber mit nötiger Konsequenz und immer wieder hinsetzen klappt es schon einigermaßen.
Nur eben die "optische Grenze" scheint er gar nicht wahr zu nehmen.

Habt ihr da irgendeine Idee, wie man das hinkriegen könnte?

Meine frühere Hündin konnte nach einiger Zeit des Übens überall frei rumlaufen und ist immer gleich gekommen, wenn ich sie gerufen habe.
Das möchte ich mit Leo natürlich auch schaffen. icon_smile.gif
Wenn ich das auf der Wiese oder im Wald (ja, ja... ganz böse... mir egal icon_twisted.gif) mache, kommt er im Normalfall auch sofort, wenn ich ihn rufe. Klar, manchmal ist was anderes wichtiger, aber auf der Wiese oder im Wald kann er ja nicht vom Auto platt gefahren werden.

Okay, Roman fertig geschrieben. *g*


» User #13047 schrieb:

Hallo,
meine Maus ist da auch noch am lernen.Bei Gassiwegen,die wir oft gehen wartet sie inzwischen am Rand.
Bei neuen Wegen rufe ich rechtzeitig STOP,dann wartet sie bis ich neben ihr bin und auf mein OK,erst dann darf sie weiter.
Sie kann recht viele unterschiedliche Kommandos,wie "langsam","warte","rechts" und "links" usw ,alles was ich brauche um entspannt durch die Ortschaften zu gehen.
Anfangs wars echt mühsam,aber die Maus hat sich sehr gut dreingefunden icon_smile.gif
Mit Leckerchen (mini Brocken irgendwas ,daß ihr sehr gut schmeckt)und viel Lob und Gestreichel.
Inzwischen gehts ohne Leckerchen icon_smile.gif
Ich übertreibe halt auch gerne wenn ich ihr was beibringen will.
Laufe selbst mit ihr an der Leine zu einem Punkt,stoppe übertrieben und gebe zeitgleich das Kommando usw.
Nur wenn ich selbst schlecht drauf bin und mir tausend Dinge im Kopf rumschwirren,dann leine ich sie an,ist sicherer als in Gedanken enen Fehler zu machen.
Nur Mut,du schaffst das schon
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Grüßle