Haustiere

Was soll mit diesem Hund noch passieren?

» User #19711 schrieb:

Hi, lese mich grad so durchs Problemhundforum, weil ich kurz auch einen Beagle von der Sorte hatte.
Hatte einen 2jährigen Beaglerüden aus dem TH, wo er schon seit okt 08 hockte.
Laut TH ist er übelst gequält worden, von der Familie, deren Kindern, geschlagen, getreten, mit Würger traktiert und und...
Geschildert wurde er mir als Hund, der keine Kinder mag, ( ich hab meine groß, nur einer wohnt noch daheim, 26J.), er sollte möglichst zu einer Einzelperson (mein Mann ist als Fernfahrer nur am WE zuhause), hmm soweit sogut.
Er kann Sitz und Platz, man solle vorsichtig mit ihm sein, weil man nie wisse, ob er auch akzeptiert, was man von ihm verlangt. Denn bei Dingen, die ihm nicht behagen, knurrt er und schnappt, daher hatte er im TH immer eine kurze Leine an, damit man den Hund auch mal unterm Tisch/Nische/Hundedecke wegkriegt, ohne gleich vor seinem Fang zu sein. Aber er kann problemlos allein bleiben, geht gut an der Leine, auch am Fahrrad.
Also, Hund mitgenommen und gefreut. Er war auch supi Hund, lieb, bellt nicht, kann allein bleiben, mochte auch meinen Mann. Durfte dann feststellen, er lässt sich nach dem Gassi, (wir hatten immer Regen) nicht die Füsse abwischen, bei dieser Aktion knurrte er erst und beisst dann handfest zu.
Und knurrt unterm Tisch, weil er nicht aufs Sofa darf, also erst fiept er ne Weile, und wenns nix nützt, knurrt er aufs mal, da hab ich ihn dann aus dem Zimmer geschickt. War eine ganz schöne Aktion, weil er mich anknurte und nur Schritt für Schritt nachgab.
Dann hab ich mal gegoogelt unter Dominaz und genauso ist unser Hund gewesen, er hielt sich für den Chef, was er durch knurren und zähnefletschen deutlich machte. Er durfte auch nicht ins Bett oder aufs Sofa, von Anfang an. Aber er blieb auch morgens in seinem korb liegen, wenn ich aus em Schlafzimmer kam, kein Hauch von Begrüßung durch ihn. Stattdessen machte ich den Fehler, ihn zu begrüßen. Hund liess sich auch kein Knochen wegnehmen oder von seinem Platz vertreiben ohne zu knurren, da gabs öfter mal brenzlige Situationen.
Hatte dann HuSchu eingeschaltet, die Sache mit im Wohnzimmer unterm Tisch rumquängeln war schnell erledigt, 2 Eimmer hingestelt, wenn er kam, an diese klappernd drangetreten, da ging er nicht mehr untern Tisch, weils ihm da nicht mehr geheuer war. Wir sollten dann mit Handtuch langsam üben darüber laufen wegen der Pfotengeschichte, immer nach Gassi.
Hab ich auch,an der Leine, er knurrte dabei, Übung fertig gemacht, Hund abgeleint, ich geh und hol das Handtuch, werfs ins Gästebad, bin schon an Hund vorbei, fast inner Küche, Da rast von hinten ein geiferndes, bellendes, bösartig knurrendes Etwas auf mich los und ich dreh mich um und hab den -hund im Arm, aber volle Kanne und der riss noch richtig daran. Nun wars mein Glück, das ich so ein dicken Pulli mit große Ärmel hatte, den Ärmel hat er erwischt und der hatte auch 2 Löcher von die Zähne.
Wie der auf mich los ist, so richtig, wie ein vol ausgetickter Hund, ich dacht, ich bin im falschen Film. Man konnt nix machen, auch nicht, dem Hund eine ballern in der Lage, da hätt er grad nochmal nachgeschnappt.
Ende vom Lied, nach 3 Wochen, ich konnte dem Hund einfach nicht richtig vertrauen, man wusste nie, was als nächstes kommt, knurrt er, beisst er oder ist er grad mal wieder lieb? Zufällig ergab sich die Situation, das er ein Kind, einmal 11, andermal 13, erst an sich rankommen liess, kein Zeichen von Misstrauen oder Agression, nix, liess sich kurz streicheln und wollte da zuschnappen.
Zusammen mit dem Angriff auf mich war ichs dann leid und hab ihn dem TH wieder gebracht.
Tat mir auch leid der arme Kerl, aber so gehts nicht, wenn ich dem Tier nicht vertrauen kann, kann ich es nicht behalten. Nun hab ich noch Kontakt zum TH, weil ich einen anderen Hund suche und die hatten neue reinbekommen. Also bin ich hin und angegeuckt.
Mein Ex-Beagle hate grad Freilauf und kam mir fröhlich entgegen und meinte zum Schluss auch, er würd wieder mitdürfen. Ging aber nicht.
Gestern also ruft mich TH an, der Beagle tät nun auch bei ihnen den Chef raushängen lassen. Er knurrt da mittlerweile die Mitarbeiter an, wenn die ihm zu nahe kommen draussen. Und sie wollen ihn dringend abgenommen haben, also nicht vermittelt an eine Privatperson,sondern von so einer "Beagle in Not" Gruppe, weil sie wohl selbst nicht mehr mit ihm klarkommen und nicht das Geld fürn Hundetrainer haben und auch nicht die Zeit dafür.
Zeigt mir im Prinzip nur, das der arme Hund wohl völlig am ausrasten ist, keiner zeigt ihm mal richtig, wer Chef ist und er hat keine Grenzen, weil er mit Knurren und Beissen ja gut weiter gekommen ist.
Ob der Hund noch zu retten ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht, wenn da ein Hundetrainer an ihn rangeht, möglichst in voller Schutzkleidung und ihn konsquent unterwirft, keine Ahnung, was da zu machen ist.
Das ist mal der Link zu dem Kerlchen:
http://www.tierheim-hamm.de/pdf-dateien/schroeder.pdf
Vielleicht mag ja hier jemand sich an dem kleinen versuchen.

LG Kerstin


» User #18600 schrieb:

Sorry,aber der arme kerl wird keine Zukunft haben...ich würde ihn einschläfern lassen. icon_cry.gif icon_cry.gif icon_cry.gif


» User #19711 schrieb:

Hi Waffi
ja darauf wirds wohl letztlich hinauslaufen. Ich hab ihn zurückbringen müssen, denn ich kam mit ihm nicht klar und man kann ihn sich ja nicht mal einfach so packen, dann beisst er zu.
Und vermittelbar ist der arme kaum noch, weil er so unberechenbar ist. Und dann wärs ein Mordsaufwand, auch zeitlich, um mit ihm zu arbeiten und die Flausen wieder rauszukriegen.
Sein Problem ist, das er gelernt hat, wenn er seine Zähne einsetzt, kommt er weiter. Und ob das je wieder rauszukriegen ist, hab ich meine Zweifel.
Und das Problem eines Halters wird das Vertrauen zum Hund sein und da weiss man nie bei dem Hund.
icon_heul.gif Finds nur sooo schade um den kleinen, er ist ein sehr hübscher Hund icon_heul.gif
und wenn er nicht grad austickt, merkt man ihn kaum in der Wohnung, also ein prima Kerlchen, aber wie gesagt...unberechenbar icon_heul.gif icon_heul.gif
Naja, mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, das ich diesen Hund nicht halten kann.
Wollt eben nur deutlich machen, was es für Schicksale im Hundedasein gibt und wie Menschen ein Tier zugrunde richten können.

LG Kerstin


» User #18600 schrieb:

Wie soll der arme kerl auch vertrauen haben...er wurde immer geschlagen,getreten und und und,er kennt es ja nicht anders,als sich zu währen.
Und der Hund kann nichts dafür...wieder sind die Menschen Schuld.
Bin auch sehr Tierlieb,aber auch da würde bei mir die Liebe aufhören.
Denke,für das Tier wird es das beste sein...*heul*


» User #3675 schrieb:

Hallo Kerstin,
und herzlich willkommen hier im Forum. icon_biggrin.gif Wie ich an dem anderen Thread gesehen habe, bist Du ja noch auf der Suche nach einem neuen Wuffel.

Was Du hier schreibst, klingt sehr traurig, aber ich glaube, dass Du schon mit sehr viel Vernunft und Hundeverstand an die Sache rangegangen bist. Wenn man dem Hund nicht vertrauen kann und nicht gerade Experte ist, kann ich auch verstehen, dass man ihn wieder abgibt. Aber Hut ab, Du hast es trotzdem probiert. Und nach Deiner Beschreibung, wie Du mit ihm umgegangen bist, klingt es, als würdest Du Dich erziehungstechnisch ganz gut auskennen bzw. eigene Unsicherheiten erkennen und dann so vernünftig sein und Experten (Hundeschule) kontaktieren.

Soweit schade drum. Ich habe mir das Foto angesehen - das ist ja wirklich ein sehr, sehr hübsches Kerlchen. icon_wink.gif Und - so ganz scheint er Dir ja immer noch nicht aus dem Kopf gegangen zu sein, oder?

Wenn Du einen Kommentar zu Eurer Geschichte haben wolltest: So ein Hund hat nur bei einer verständigen und hunde-erfahrenen Person überhaupt eine Chance. Keine Kinder, keine wechselnden Bezugspersonen, das richtige Maß an Konsequenz. Klingt so, als wärst Du so jemand.

Ich will Dir jetzt nicht einreden, es noch einmal mit ihm zu probieren (wenn Du Dir schon solche Sorgen um seine Zukunft machst) icon_wink.gif, aber hast Du mal überlegt, was bei Euch "schiefgelaufen" sein könnte, was Du hättest besser oder anders machen können?

Ich hätte eine vage Idee (aber ohne Garantie, ich bin auch nur hobby-hundebegeistert und gewiss kein Experte - erst recht nicht für solche schweren Fälle ...). Du hast etwas von drei Wochen geschrieben. Ich halte diese Zeit für zu kurz. Er musste sich ja erst mal einleben bei Dir. Er braucht natürlich Regeln, das ist klar. Und Sofaverbot von Anfang an sowie das Knurrverbot mit den klappernden Eimern war sicher eine geniale Idee (finde ich).

Aber vielleicht ... war schon das Pfotenabwischen zu viel verlangt. Hatte er denn so richtig Vertrauen aufgebaut? Hunde, die so gestört sind, würde ich vermutlich sehr, sehr lange wie ein rohes Ei behandeln (ohne sich dabei grundlos auf der Nase herumtanzen zu lassen) - und so wenig wie möglich von ihnen verlangen. Er lässt Dich erst an seine Pfoten, wenn er Dir vertraut. Und das scheint ja nicht der Fall gewesen zu sein. Gleiches gilt für das Wegnehmen von Futter - das kann Monate dauern, bis er das akzeptiert. Ich hätte es zu Anfang vermutlich gar nicht erst versucht, bei der Vorgeschichte ...

Ob eine (oder mehrere) aktive Unterwerfungen mit Schutzanzug und Beißärmel etwas bringen würden, darüber habe ich auch nachgedacht. Beagle sind ja charakterlich nicht so sensibel, die dürften das aushalten können. Andererseits: Wenn er von seiner Vorfamilie so gequält wurde, könnte man ihn mit aktiven Unterwerfungen nur noch ängstlicher oder aggressiver bzw. defensiver machen. Vielleicht wäre das gar nicht der richtige Weg (obwohl auch ich einen autoritären Ansatz normalerweise durchaus schätze und mich nicht wegen Lappalien von einem Hund anknurren lassen würde icon_wink.gif)?

Vielleicht käme man mit endloser Geduld und so geringen Erwartungen an ihn wie möglich bei ihm sehr viel weiter? Ich will Dir einen Thread ans Herz legen, der mir sehr imponiert hat: Falko braucht Hilfe Hier hat eine Züchterin einen verkorksten Hovi aufgenommen und zu resozialisieren versucht. Leider schrieb sie später nicht weiter, so dass ich nicht weiß, was daraus geworden ist. Aber der Ansatz war gut.

Eine meiner Freundinnen hat ebenfalls ihre Vorgänger-Hündin resozialisieren müssen. Ich habe die Hündin nie kennengelernt, aber sie stammte aus einer Stallhaltung ohne Tageslicht und war bis zum Alter von zwei Jahren als Gebärmaschine missbraucht worden. Sie hat sich ein Jahr (!) lang nicht anfassen lassen und jedes Anleinen zum Gassi war ein Kampf mit dem ängstlichen Wesen. Jeder hat meiner Freundin geraten, diese Hündin einschläfern zu lassen - und am Ende ist aus ihr ein toller, souveräner Hund geworden, der noch vier schöne Jahre bei meiner Freundin verbringen durfte, bevor die Hündin eines Tages aus ungeklärter Ursache einfach tot in der Wohnung lag ... icon_sad.gif

Wie gesagt, ich will Dich nicht überreden. Ich habe Respekt vor solchen Entscheidungen und es ist auch super, seine eigenen Fähigkeiten vernünftig einzuschätzen und zu wissen: "Das schaffe ich nicht." Vielleicht ist Einschläfern tatsächlich die einzige Lösung. Und vielleicht versaut man sich sein Leben, wenn man es probiert und so viel Kraft in diesen Hund steckt. Man muss entscheiden, ob dieser Hund es einem wert ist. Aber WENN sich jemand in diesen Hund verliebt hat, der ein ideales Umfeld hat, viel Geduld und Sachverstand, Hoffnung, Optimismus und den verdammten, ehrgeizigen Willen, es gemeinsam mit dem Hund zu schaffen, dann WÄRE es VIELLEICHT möglich, den Hund in einem gewissen Rahmen noch umzupolen, und wenn es Jahre dauert. Schade, dass Du so eine Person zu sein scheinst und dass Du (vernünftigerweise) aufgegeben hast. So einen Menschen wird dieser Hund so schnell nicht wieder finden (wenn überhaupt). Aber ich würde es mir auch nicht zutrauen. icon_confused.gif
Viele Grüße von Minou


» User #19711 schrieb:

Hi Minou
hab den Falko Thread gelesen
Was den kleinen anging, er unterwarf sich praktisch schon, denn er legte sich mir manchmal auf den Rücken. Nicht oft, so 2-3 mal, nach dem Spiel, hab ihn gestreichelt, angestupst und siehe da, plötzlich dreht er sich hin und streckt alle viere von sich, lässt sich Hals und Bauch ( Weichteile) kraueln.
Im Spiel konnt ich auch seine Pfoten packen, beim ziehen oder beim Kraulen, keine Frage, problematisch wurds beim Lappen und Pfoten abwischen...knurren und dann heftiges Beissen.
Das mit den Eimern hat die HUSchu uns gesagt, damit er den Platz unterm Sofa nicht mehr mag ,weil wenn er dahockt und rumquengelt und dann knurrt, wer weiss ob er dann irgendwann nen Tilt hat und schnappt. Unter der Woche, wo ich allein war und im Wohnzimmer war, wars kein Problem, er ging in sein Körbchen und gut. Das war nur am WE, wenn mein Göttergatte daheim war, dann kam Hund, Pfoten auf mein Schoss, kraulen lassen, selbes Spiel bei mein Mann, irgendwann schickt man Hund runter..hmm gut. Dann gejiepe, gejaule und als Krönung wurde geknurrt, ich dank mal etwas Eifersucht war da im Spiel.
Ich bin da konsequent, entweder ist ein Hund ok und ich kann ihm trauen...ok.
Oder er ne Macke, wie dieser und keiner kann mehr so richtig an ihn ran, dann ist es halt nicht "der" Hund. Bei mir im Haus wohnen Kinder, Kindergartenalter, die hat er auch mal eben so im vorbeigehen angeknurrt, nicht zu reden von den beiden Vorfällen mit Kindern. Da wil ich nicht die Verantwortung übernehemen, das ich ihn mal nicht schnell genug an der Leine zurückreisse und er beisst einem Kind ins Gesicht oder entstellt es... nicht auszudenken.
Und mit seinem Vertrauen war auch so eine Geschichte, mal war er voll lieb, dann wieder hat er seine Attacken, von jetzt auf gleich, wie gesagt, unberechenbar, man weiss nie, ob man nicht zufällig wieder auf eine Stiuation stösst, die ihm nicht behagt, Angst macht oder so und er geht auf dich los, ohne Ankündigung, plötzlich isses soweit, Hund dreht durch.
Und im TH knurrt er mittlerweile auch die Leute an, wenn die ihm zu nahe kommen( er hat viel Freilauf und muss nicht soviel in seiner Box sein) und die kennt er nun schon länger, weil er seit Okt. 08 dort ist und mit mir die 3. Vermittlung hatte. Back jedesmal, weil er beisst.
Traurigerweise wird er demnächst doch noch mal vermittelt, die sind froh, das sie ihn los sind, weil sie nun auch Angst haben. Angeblich nach Köln zu einer Frau, die mit einem Hundetrainer zusammen lebt. Bin gespannt, wie das endet. Die Frau, die ihn vor mir hatte, hat er krankenhausreif gebissen...Füsse abputzen mit Lappen.
Ich hätte ihn nicht zurück bringen sollen, sondern einschläfern lassen sollen, so würde zumindest dem armen Hund kein Leid mehr zugemutet werden, das wäre für ihn sicher besser gewesen, als nun wieder in eine neue Situation zu kommen, wo er nicht weiss, wie er sich verhalten soll/muss/kann.
Mit dem Hund habe ich schweren Herzens abgeschlossen, ich werde ihn nicht halten, ich will auch nicht die Verantwortung übernehmen und ich habe auch nicht die nötige Erfahrung, um mit ihm fertig zu werden. Wie schon gesagt, es ist schade um den kleinen Kerl.

LG Kerstin


» User #17713 schrieb:

Dürfen die denne überhaupt einen auffällig gewordenen Hund wieder vermitteln?Wenn die Leute vom Tierheim schon Angst haben vor dem Hund.Mann Mann das Kerlchen tut mir echt leid.
Können die im Tierheim sich nicht mal weiter mit einen Hilfegesuch wenden.Bei anderen Sachen geht es doch auch.Ich könnt mir gut vorstellen das sich diesen Hund auch gern mal Tiertrainer kostenlos anschauen.Ich würde mal den Martin Rütter kontaktieren.Der Typ ist einfach klasse,nach meiner Meinung zumindest.Oder das Tierheim wendet sich mal an Claudia Ludwig von WDR "Tiere suchen ein zu Hause".Es muss doch irgend jemand
geben der dem Hund helfen kann.Eher würde ich diesen Hund nicht weiter vermitteln.Am Endegeht Erdann durch zig Hände,jeder geht zwar in eine Hundeschule (was ja auch gut ist)am Ende ist der Hund dann noch völlig versaut,weil jeder anders mit Ihm traniert.

Hoffen wir mal das seine zukünftigen Besitzer es irgendwie schaffen mit dem kleinen Kerlchen klar zu kommen.Wenn Er dann zurück kommt seh ich auch schwarz für diesen armen Hund.
Ich zieh echt den Hut vor Dir schon allein weil Du es versucht hast.Ob ich den Mut gehabt hätte,ich weiss es nicht.Ich bin zwar auch ein ziemlich ehrgeiziger Mensch, und höchstwahrscheinich hätte ich Ihn auch mit nach Hause genommen und alles in meiner Macht stehende getan um diesen Hund wieder in die richtige Richtung zu verhelfen ,aber auch hier hätte irgendwann bestimmt aufgegeben.
Wünschen wir für Schröder mal das beste.

Liebe Grüsse Claudi


» User #19737 schrieb:

Unser Verein (Laborbeaglehilfe e.V.) hat Schröder heute übernommen. Wir werden mit einem Trainer mit ihm arbeiten und sehen, wie weit wir kommen. Jedenfalls sind wir nicht bereit, den Hund nach allem, was er mitgemacht hat, abzuschreiben. Ob und wann er vermittelt werden kann, wird sich zeigen. Selbstverständlich wird seine Vorgeschichte nicht verschwiegen und auch wir denken, dass der Kreis der Menschen, die mit ihm klarkämen, eher klein ist.

Wir halten Euch gern auf dem Laufenden über Schröders Entwicklung.

Viele Grüße, Iris


» User #18600 schrieb:

Und wieder kommen ganzzzzz viele neue Leute auf Schröder zu...ob das so gut ist und der Hund dadurch nicht ganz zu macht?

Sorry,nicht böse sein,denke aber,das hier sich der Mensch was beweisen möchte und nicht im Wohl von dem Hund handelt.
Nicht falsch versthen,ist meine Meinung dazu.


» User #19711 schrieb:

Hallo
Ja ich schliesse mich da mal Waffi an:
Wieder gaaanz viel neues und fremde Gesichter...armer Schröder. Der versaut worden ist von "den" Menschen, denen er vertrauen soll...hmm seine Vorfamilie hat da ganze Arbeit geleistet...leider.
Ich will nicht sagen das Schröder ein schlechter oder bösartiger Hund ist, nein ganz bestimmt nicht.
Nur reagieren Hunde unterschiedlich auf Misshandlungen. Die einen ducken und kuschen dann ganz ängstlich nur noch und verkriechen sich.
Und einer wie Schröder lernt sich zu wehren, weil er gemerkt hat, knurren und beissen bringt ihn weiter.
Der Volksmund sagt, ein Hund, der einmal gebissen hat, wird es immer wieder tun, so ein Quentchen Wahrheit ist da dran..leider. Die Knurr- und Beisssituationen haben sich in Schröders Gehirn festgebrannt wie Daten auf einer Festplatte. Er weiss ganz genau, wie er solche Lagen umgeht, die er für unsicher hält oder nicht mag.
Und mit ignorieren kommt man nicht weit, Zähne im Arm kann man nicht ignorieren. Da bin ich nun gespannt, wie man ihm das abtrainieren/abgewöhnen will.
Liebe Iris, sei so nett, und halte uns auf dem Laufenden, wie Schröder sich entwickelt.

LG Kerstin


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