Haustiere

WIR brauchen ganz dringend Hilfe!

» User #19540 schrieb:

Hallo zusammen,

wir sind neu hier!, und hoffe auf Hilfe!.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter...ich habe mir am 18.09.08 eine kleine 8 Wochen alte Dackeldame gekauft!
die Züchterin sagte mir, dass Lilly die ruhigere von allen sei!.
Nun ist mein Mädchen 5 Monate! und hat vor allem Angst icon_heul.gif Sie möchte nie raus, dass ist so schlimm das wenn sie sieht ich ziehe mich an das sie sich hinter unserem Wasserbett versteckt und nicht mehr raus kommt! so muss ich erst den Happelmann machen bist sie vielleicht raus kommt! Wenn wir es dann geschafft haben sie Anzuleinen fängt sie an zu Zittern. Draußen geht das ganze weiter! mit eingekniffenem Schwanz versucht sie wegzulaufen vor allem was sich bewegt, laut, groß, ...ist. Ich versuche sie oft abzulenken wie an einer Wiese zu spielen mit ihrem Spielzeug (klappt selten)dann wenn Fahrradfahrer kommen an einer Seite stehen zu bleiben damit sie merkt das es nicht so schlimm ist das selbe mache ich bei Jogger und Kinderwagen...SIe hat sogar keine Ruhe Ihr Geschäft zu machen! manchmal läuft Sie dabei icon_cry.gif. Später geht es zu hause weiter, hört sie was, läuft sie die ganze Zeit hin und her bis ich sie irgendwann mal beruhige damit sie mal zur ruhe kommt! was ich auch mal gemacht habe, sobald was im Treppenhaus war, habe ich die Tür geöffnet und habe Lilly genommen und ihr die Geräusche gezeigt, als danke pinkelte sie mich an.
Wir gehen auch zur Hundeschule. Ein Erfolg haben wir zwei! Sie hatte am Anfang sogar RIESEN Angst vor anderen Hunden! das ist jetzt nicht mehr so. Sie blüht sogar richtig in der Hundeschule auf! Habe auch mit meiner Trainerin gesprochen! und die Dinge beherzigt, die sie mir vorschlug. Habe manchmal damit Erfolg! dann freue ich mich riesig und denke es wird doch besser..dann am nächsten Tag macht sie wieder zwei Schritte zurück! Denke das ist bei Ihr Tages abhängig mal ist es besser dann wird es wieder schlimmer!(zur Zeit wird es immer schlimmer).
Ich kann einfach nicht mehr, Ich liebe Lilly überalles und mich macht es Traurig sowas anzusehen! aber ich habe einfach keinen Rat mehr, habe sogar schon darüber Nachgedacht sie wieder Abzugeben! Aber das möchte ich einfach nicht!weil so ein Hund eine mänge Geduld Fordert und das haben die wenigsten Menschen! ich möchte mich einfach nicht von ihr trennen , dafür hängt sie zusehr an mir!;)Wir brauchen eine Lösung!


» User #13047 schrieb:

Hallo erstmal ,

tja,ein ängstlicher Hund braucht in erster Linie einen Rudelführer ,der ihm Sicherheit vermittelt.
Irgendwie hat das aber dein Wuffel gar nicht,und deswegen kommt immer mehr und mehr Angst usw hoch.

Wer geht als erster zur Haustüre raus?
Wer hinein?
Ein ängstlicher Hund sollte zuletzt raus gehen,und eher rein,denn sichern tust dann du hinter ihm.

Lauter solche 'Kleinigkeiten',die einen hund prägen und die mit gutem Willen wd wegtrainiert werden können,sofern der Halter genug *** in der Hose hat.

Auch bedauern und betüddeln schadet unheimlich.
Wie da draußen ist ein fremdes Geräusch?
Sowas wird ignoriert von dir und der Hund merkt:Aha,da is ja gar nix weiter..
Ein Dackel ist eigentlich unheimlich clever und forsch,laß ihn mutiger werden ohne ihn ständig im Blick zu haben.
Geh deiner gewohnten Arbeit nach und überseh das gezittere..da ist nichts was beachtet werden müßte.

Daß der Wuff nun mit Artgenossen spielen kann ist doch ein großer Schritt voran in die richtige Richtung.
Dein Wuffel schaut sich schon ab,wie andere reagiern und lernt daraus.

Gruß


» User #12393 schrieb:

Hallo,

also, ich hab selber keinen Hund, aber mir ist irgendwie eine spontane Idee gekommen.
Du schreibst, dass sie mittlerweile in der Hundeschule regelrecht aufblüht. Würde es vielleicht helfen, wenn man zusammen mit einem anderen Hund, den sie kennt und der nicht so ein Angsthase ist, spazierengeht? So dass sie sieht, dass der andere nicht vor allem Reißaus nimmt und das dann ja alles gar nicht so schlimm sein kann?
Ich kenn es eben von ängstlichen Pferden, dass denen die Begleitung eines weniger ängstlichen Artgenossen undheimlich helfen kann. Ob das bei einem Hund auch helfen könnte, wissen andere hier sicher besser als ich!
Grüße
Binchen86


» User #19540 schrieb:

Trixie hat folgendes geschrieben::
Hallo erstmal ,

tja,ein ängstlicher Hund braucht in erster Linie einen Rudelführer ,der ihm Sicherheit vermittelt.
Irgendwie hat das aber dein Wuffel gar nicht,und deswegen kommt immer mehr und mehr Angst usw hoch.

Wer geht als erster zur Haustüre raus?
Wer hinein?
Ein ängstlicher Hund sollte zuletzt raus gehen,und eher rein,denn sichern tust dann du hinter ihm.

Lauter solche 'Kleinigkeiten',die einen hund prägen und die mit gutem Willen wd wegtrainiert werden können,sofern der Halter genug *** in der Hose hat.

Auch bedauern und betüddeln schadet unheimlich.
Wie da draußen ist ein fremdes Geräusch?
Sowas wird ignoriert von dir und der Hund merkt:Aha,da is ja gar nix weiter..
Ein Dackel ist eigentlich unheimlich clever und forsch,laß ihn mutiger werden ohne ihn ständig im Blick zu haben.
Geh deiner gewohnten Arbeit nach und überseh das gezittere..da ist nichts was beachtet werden müßte.

Daß der Wuff nun mit Artgenossen spielen kann ist doch ein großer Schritt voran in die richtige Richtung.
Dein Wuffel schaut sich schon ab,wie andere reagiern und lernt daraus.

Gruß




Nunja vielen Dank das du dir Zeit genommen hast;)!
grundsätzlich gehe ich immer zu erst und wenn wir wieder kommen muss sie sowieso sitz machen damit ich sie Ableien kann!. ich werde es mal weiter üben sie zu ignorieren icon_smile.gif


» User #4039 schrieb:

So gar keinen Spaß am Rausgehen haben ist ja wirklich sehr ungewöhnlich und vor allem bleibt doch die Lebensqualität auf der Strecke. Falls Ihr irgendwie die Möglichkeit habt, würde ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, die über die Hundeschule hinaus geht. Es muß ja nicht ein stundenlanges Komplettprogramm sein, das kann sich eh keiner leisten. Aber eine genaue Analyse der Situation und dann entscheidende Hinweise was zu tun ist, denn Rest könnt Ihr dann bestimmt in der Hundeschule erarbeiten. Wenn man bedenkt das Lilly am Anfang ihres Lebens steht und sich dieses Problem wohl nicht von selbst löst sondern möglicherweise immer mehr festsetzt, werde tätig so drauf zu sein ist bestimmt die größtmögliche Einschränkung eines glücklichen Hundelebens. Viel Glück und Mut für Lilly


» User #4039 schrieb:

Hallo Kaffeebohne, habe meinen Beitrag nochmal durchgelesen als er schon abgeschickt war und stelle fest der Schluß ist doch sehr mißverständlich. Mit so drauf sein meinte ich nicht dich von wegen nichts tun, Du machst ja schon einiges. Meinte so drauf sein in Bezug auf Lillys Zustand, also bitte nicht als Vorwurf auffassen, war nicht als einer gedacht. LG Lucy