Haustiere

Hund musste weg - die Katzen akzeptierten ihn nicht

» User #19485 schrieb:

also langsam reichts mir echt icon_confused.gif
ich werd hier ja wie ein Schwerverbrecher hingestellt...-.- dem Hund gehts gut und den Katzen inzwischen auch! eine Woche war eigentlich ziemlich lang, wie ich finde, und wenn sich da nix tut dann muss man eben sehen was das beste für die Tiere ist.

das mit dem Training soll eigentlich nur bewirken dass sie sich an Hunde gewöhnen. sie haben ja beide vorher noch nie einen gesehen und ich denke mal, dass es wesentlich stressfreier abläuft wenn sie Hunde schon kennen. Wir werden ja sehen ob's klappt...


» User #16294 schrieb:

Zitat:
eine Woche war eigentlich ziemlich lang, wie ich finde, und wenn sich da nix tut dann muss man eben sehen was das beste für die Tiere ist.

EINE Woche? Mein Gott, wenn das für dich ziemlich lang ist, was willst du dann tun, wenn dein Hund 9, 10, vielleicht 15 Jahre alt wird? Und auch andere Probleme, die man mit Hunden haben kann - erzihungstechnisch oder was auch immer, können locker mehr als eine Woche, manchmal sogar Monate oder Jahre dauern bis man was verbessert hat.
Keiner stellt dich hier als Schwerverbrecher hin - wir sind alle nur der Meinung, das du zu schnell gehandelt hast. Du hast nach unserer Meinung gefragt und wir haben sie dir gesagt. Und egal was dir für Tipps gegeben wurden, du nimmst sie nicht an und bist immernoch der Meinung, alles richtig gemacht zu haben. Allerdings wiederspricht dir hier das Endresultat, denn der Kleine ist nicht mehr da. Schade, wenn man nicht mal den Mumm hat, seine Fehler zuzugeben. Es ist ja so einfach, nur mit einemm schlechten Gewissen da herrauszukommen

P.S. Ich hab zwar nicht so die Erfahrung mit Katzen, aber ich weiß nicht ob es was bringt, Katzen so pauschal an Hunde gewöhnen zu wollen, oder halt andersherum. Dazu ist glaub ich doch, jedes Tier zu verschieden. Die Mietzen können vielleicht Hunde kennen, aber wenn dann einer bellend und schwanzwedelnd auf sie zustürmt, werden sie woh trotzdem erstmal die Flucht ergreifen.


Liebe Grüße
Nika


» User #19485 schrieb:

ich hab nie gesagt das ich alles richtig gemacht hab, ich habe zugegeben dass ich vielleicht etwas zu blauäugig an die sache rangegangen bin und etwas vorschnell gehandelt habe!
Tipps wurden mir hier ja nicht gegeben, ich wurde sofort angegangen, von wegen der arme Hund und so. Ich hab um Tipps gebeten und es kam immer noch nichts (außer ein paar kleinen Ratschlägen von eggi)

dass das Training nix bringt glaube ich nicht, die beiden haben mir ja letztens erst das Gegenteil bewiesen! Scheu sind sie ja eigentlich nicht so, aber wenn sie etwas nicht kennen dann sind sie sehr schreckhaft und skeptisch (typisch Katze)


» User #17713 schrieb:

Wenn Dir eine Woche schon zu viel ist dann lass es lieber cats_angry.gif!Was tust Du wenn es doch mal etwas länger dauert.Ich werde langsam aber sicher etwas wütend und das dauert eigentlich.
Deine Katzen an Hunde gewöhnen alles gut und schön dennoch gewöhnen Sie sich aber in erster Linie an den Hund deiner Freundin also den Trainingshund.
Bei einem fremden Hund werden Sie sich wieder verkrümeln weil deine Katzen bestimmt nicht denken werden "Ach ist doch bloss ein Hund".
Keiner stellt dich hier als Schwerverbrecher hin für mich bist Du nur einweg naiv und verbohrt und von einem schlechten Gewissen Kenny gegenüber kann ich hier nichts erkennen,sorry.Du hast den Tieren nicht mal einen Hauch von einer Chance gegeben.Ich hätte alles dafür getan um das der Hund nicht weichen muss.Und wenn ich allein es nicht schaffe dann hole ich mir ebend Hilfe.
Dieses Forum wäre für mich die erste Adresse weil es bestimmt hier eine Menge Leutchen gibt die ähnliche Erfahrung gemacht haben wie Du und Dir sicherlich gern geholfen hätten.
Kenny ist weg und fast gleich denkst Du über den nächsten Hund nach.Sorry das kann ich nicht verstehn.
Ich höre jetzt auf mit Schreiben weil ich am platzen bin icon_motz.gif
Im Interesse deiner Katzen hoffe ich das Du spätestens nach dem 2. Versuch (der scheitern kann aber nicht muss) verstehst das es nichts bringt.

Um Tips hast Du doch garnicht gebeten.Du hast erst geschrieben als derHund schon weg war.Also hör bitte auf dein schlechtes Gewissen an uns weiter zuleiten.
Anstatt so einen Thread wie dieser unter dem Thread hier aufzumachen ,wo Du doch eigentlich schon gewusst haben musst das Du einen Hund bekommst,hättest Du doch lieber mal um Ratschläge fragen können wie man am besten Hund an Katz oder andersrum gewöhnt,oder?

Mir währe es auch ziemlich egal ob dieses Thema schon 50x hier durch gekaut wurde weil jeder Fall unterschiedlich ist.Lieber nerv ich hier mit Fragen als gleich die Flinte ins Korn zu werfen.


» User #12972 schrieb:

Hallo,
kann schon irgendwo die ganze Aufregung verstehen, aber ob sie konstruktiv ist?

Es kann sein, mir fällt gleich ne Schindel auf den Kopf, kann auch nicht sein...

Wer kann von uns schon in die Zukunft sehen oder in die Köpfe von unserem Umfeld?
Ich kann immer nur vor die Köpfe schauen und anhand der Körpersprache bei Tieren festlegen, was gleich passieren wird...

So wird es auch mit der Zusammenführen von Katz und Hund passieren...

Es ist risikobehaftet, denn sie (Katzen) haben jetzt schlechte Erfahrung mit einem Welpen gemacht. Er führte sich in ihren Revier wie Großschnauze hoch zehn auf und ihnen war das einfach zuviel Getöse und deshalb verkrümmelten sie sich unter das Sofa und blieben auch dort, weil er eben immer so ein Getöse veranstaltete.
Aber, wenn man es wirklich will, dann kann man es schaffen.
Die Mädels regen sich hier nur so auf, weil sie 1. Hunde über alles LIEBEN und 2., einfach verhindern wollen, dass ein 2. Versuch nochmals ins Beinkleid gehen kann.

Bedenke dies einfach mal! Es kann auch sein, dass die nächste Zusammenführung besser verläuft, also das sie sich freier bewegen werden.
Allerdings reagieren Katzen auf sehr starke Veränderungen auch sehr stark, jedenfalls hin und wieder...
Vll. das sie beim nächsten Welpen, der nicht so aufgeweckt auf sie los geht, sondern eher verschüchtern, ihm das Leben zur Hölle machen...

Was dann?

Trainieren kannst Du, aber ob Deine Katzen sich so entwickeln, wie Du dies gerne sehen möchtest, ist Punkt 2.

Der Vorschlag mit dem "erwachsenen" Hund, der Katzengesellschaft mag und auch wirklich richtig schon kennt - (der Welpe nämlich noch gar nicht, was kann denn ein Welpe in 8 - 12 Wochen so lernen? Außerdem waren es nicht "seine" Katzen, sondern fremde..) würde ich nicht ganz vom Tisch wischen.
Er kennt die Körpersprache der Katze, er weiß mit ihnen umzugehen und dadurch würden Deine Katzen auch nicht so extrem reagieren.

Aber egal, was ich hier schreibe und wie viel Erfahrung ich in meinen Beitrag packe, ich kann nicht in die Zukunft sehen.
Aber bitte tu Dir und Deinem zukünftigen Hund einfach sowas nicht wieder an.
Erst muss er weg von seiner Mutter und von seinem gewohnten Umfeld, muss sich mit etwas anderen auseinandersetzen und dann wieder zurück - das ist nicht gut für seine Entwicklung.
Und deshalb regen sich auch die Mädels auch noch auf...

Bedenke auch, wenn man einen Welpen zu sich nimmt, dann wird aus ihm ganz schnell ein Junghund, da kommt die 1. Rübellümmelphase und auch hier kann es zu Problemen kommen, dass er es nämlich gar nicht mehr so toll findet, dass ne Katze an seinen Napf oder seinem Spielzeug vorbei läuft.
Das muss man ihn bei bringen.

Wie schon gesagt, ich würde gern in die Zukunft schauen und Dir sagen:
Alles wird besser!
Aber dann würde ich an Glaubwürdigkeit verlieren...

Solltest Du der Meinung sein, ich will einen Welpen, dann muss eine Zusammenführung langsam und mit viel Geduld veranstaltet werden und er hat die Katzen in Frieden zu lassen.
Denn er wird größer und stärker...

Ich erwähnte ja schon, dass es nicht seine Katzen waren...
Man sollte bitteschön mal mit den Unfug aufhören, anzunehmen, nur weil ein Hund bei Katzen groß geworden ist, dann tut er denen nichts oder will nur spielen.
Meine Doggen lebten mit Katzen zusammen, die wurden auch von ihnen beschützt und beschlappert - macht sich übrigens gut bei Perser icon_pray.gif, draußen aber war jede fremde Katze ein Eindringling, gehörte nicht zum Rudel.
Ich unterband zwar das Hinterherrennen, aber ich sah es...
sie verbellten sie auch.
Verhält sich genauso wie mit dem Ammenmärchen vom "Welpenschutz" - alles, was nicht zum Rudel gehört - ist auch nicht vom Rudel geschützt.

Gruß eggi


» User #13047 schrieb:

@ eggi mal speziell *smile*

Ein Welpe,der Katzen schon kennt,weiß zumindest,daß sie kein Futter sind und ist nicht so agressiv am Jagen.
Klar gibts keine Garantie für nix,und auch meine Hunde unterscheiden ob bekannte Katze oder das fremde Ungeheuer im Garten *g*.
Generell ists halt einfacher ein Tier an andere Tiere zu gewöhnen,wenns vorbelastet ist.
Welpen von Züchtern ,die Kinder und evtl andere Tiere im Haushalt haben,stehen nicht wie der Ochs vorm Berg bei Begegnungen der fremden Art da.


Ich hatte letztens wenig Zeit zum texten,deswegen auch mal wd ehr in Stichworten gehalten.

Eigentlich würde ich persönlich den Hundewunsch erstmal an den Nagel hängen,und den KAtzen ne Auszeit gönnen.

Grüßle


» User #12972 schrieb:

Guten Morgen,
teilweise muss ich dir Recht geben, was die Welpis betrifft die Katzen kennen.
Ob sie es kennen, dass sie ihnen nicht hinter her rennen? Darüber könnten wir uns jetzt streiten.

Nur Welpis sind wie ein Sack voller Flöhe, wenn sie was Neues, was Interessantes und vor allem neue Spielkameraden sehen...
Pops in die Höhe, hin und her springen, lautes Bellen und Quitschen...

Ehrlich? Wenn ich ne Katze wäre, die das nicht kennt, ich hätte mich da auch verkrümmelt.

Hätte mich wirklich gefragt, was will denn der Irre hier?

Ich steh dem ganzen zwiespältig gegenüber...
Auf der einen Seite weiß ich, dass es funktionieren könnte, auf der anderen Seite könnte es noch schlimmer kommen.
Man weiß es eben nicht. Und bei einem Welpen, der noch nichts wirklich kann, der noch sehr unbedarft ist, stelle ich mir es als schwierig in dieser Zusammenstellung vor. Und vor allem auch, dass man nach einer Woche die Notbremse gezogen hat...
Leider muss ich dies mal auf den Punkt bringen.

Es wurden Fehler gemacht bei der Zusammenführen - ok, hier wurde einige Wege aufgezeichnet, das kann man sich zu Herzen nehmen.
Aber, was ist mit der Geduld? Ich muss jetzt auch mal deutlich werden, nach einer Woche kann man noch keine wirklichen Ergebnisse aufzeichnen. Der Welpe hatte sich ja noch gar nicht an sein Fraule und schon gar nicht an den neuen Lebensumstand gewöhnt...
Hier wurde eben so schnell gehandelt - aus für mich nachvollziehbaren Gründen - aber eben viel zu schnell die Flinte ins Korn geschmissen. Und es könnte wieder passieren, dass man vorschnell sagt, nein, mach ich nicht, nein, ist mir zu nervenaufreibend.
Sorry, aber so denke ich nun einmal...


Deshalb würde ich nicht generell sagen, keinen Hund, aber eben Welpen? - naja ...
Gruß eggi


» User #19485 schrieb:

also zu einigen Kommentaren sag ich jetzt mal nix, is mir zu blöd-.-

ihr versteht das alles total falsch, es sollte nie so rüberkommen wie es hier jetzt dargestellt wird! man kann einem natürlich die Worte so im Mund umdrehen dass sich alles schlecht anhört und genau das wurde hier die ganze Zeit gemacht...

1.keinen Hund aber einen Welpen:
STOPP! so hab ich das nicht gemeint. Welpen sind allerdings meiner Ansicht nach ein besserer Start für einen Ersthundbesitzer als TH-Hunde. Also bitte, ich soll mir einen Hund holen der schon bei anderen Besitzern war und wo ich nicht weiß, was er schon mitgemacht hat? also das ist doch noch mehr zum scheitern verurteilt als wenn ich mir einen Welpen hole!
2.von Reue ist bei mir nichts zu spüren:
ich habe am Anfang geschrieben dass ich ein total schlechtes Gewissen habe und mir die Augen aus dem Kopf heule. Mehr wollte ich dazu nicht schreiben weil mir ja gleich gesagt wurde, ich wolle nur Mitleid und wieso ich diesen Thread dann überhaupt aufgemacht habe... icon_confused.gif dass ich hier jede Stunde am flennen war und meiner Mom damit in den Ohren lag zu fast jeder Tageszeit und wie dreckig es mir die Woche ging wisst ihr nicht und könnt das deswegen nicht beurteilen! Die Züchterin meinte, man habe es mir angesehen dass ich viel geweint habe und dass es mir wahnsinnig schwer fiel
3.eine Woche wäre nicht viel:
sorry aber wenn die Katzen eine Woche unter der Couch hocken dann tut es mir einfach in der Seele weh! Der Hund hatte seinen Spaß hier bei uns und hat davon recht wenig mitbekommen. Aber ich hab mich schuldig gefühlt. Und Kenny wurde sofort von seinen Eltern und Geschwistern in Beschlag genommen, ich denke mal er war gut abgelenkt als ich gegangen bin
4.das Training mit dem Hund ist Schwachsinn:
meine Katzen kannten vorher noch keine Hunde und wenn sie jetzt welche kennenlernen (heute war ein Kumpel mit seinem Hund hier) dann wird es das nächste Mal auf jeden Fall anders laufen, da bin ich mir sicher. Klar werden sie noch Angst haben aber sie werden sich schneller daran gewöhnen.
5.ich würde jetzt schon über den nächsten Hund nachdenken:
NEIN so war auch das nicht gemeint! ich hab Kenny unglaublich vermisst und wollte den Traum von einem eigenen Hund nicht aufgeben. also habe ich geschrieben dass ich es auf jeden Fall nochmal versuchen werde! Ob und wann es zu stande kommt weiß ich ja selber noch nicht
6.ich hätte vorschnell gehandelt und hier nicht nachgefragt:
dass ich vorschnell gehandelt habe, hab ich bereits zugegeben und das tut mir auch Leid. ich habe hier nicht nachgefragt, dafür in zwei anderen Foren und bei Freunden. Überall wurde das runtergespielt also hab ich mir deswegen am Ende nicht mehr all zu große Sorgen gemacht. Es haben so viele Leute Hunde UND Katzen also solle ich mir deswegen keinen Kopft machen...ja haha hab ja gesehen wie's gelaufen is-.- aber ich werde auf jeden Fall nochmal mit meinem Vater sprechen, der kennt sich damit aus

ich HABE irgendwann um Ratschläge für's nächste mal gebeten, aber bitte von Hundebesitzern die zusätzlich noch Katzen haben. Ich wollte wissen wie das da abgelaufen ist aber da kam keine Antwort.

es tut mir Leid was da gelaufen ist und langsam wünschte ich, ich hätte diesen Thread nie aufgemacht... icon_sad.gif ich hab hier Zuhause viel geweint und meine ganze Familie hat mich als Wrack erlebt, ich denke das nennt man Reue!


» User #3675 schrieb:

Hallo Kenny,
zu dem Thema, wie schnell man einen Hund wieder weggibt, weil Schwierigkeiten auftreten, sage ich jetzt mal nichts - außer der Anmerkung, dass ich leider von Anfang an kein Mitleid mit Dir hatte, weil ich's einfach nicht verstanden habe, wie man so schnell aufgeben kann ... icon_rolleyes.gif Bin daher der Meinung der meisten Foris hier.

Ich bin zwar kein Hunde-, aber Katzenbesitzer, und von Leuten mit Erfahrungen beiderseits wolltest Du Ratschläge haben.

1. Laut Deinem Geburtsdatum bist Du 18, oder? Den Traum vom Hund könntest Du leicht so lange aufschieben, bis Du demnächst mal von zu Hause ausziehst. Oder nimmst Du die Katzen mit? Ich gehe mal davon aus, dass nicht. Dann ist auch Hundehaltung kein Problem mehr.

2. Als Halterin eines ausgesprochen hundefeindlichen Katers habe ich persönlich den Eindruck, wenn Du glaubst, Deine Katzen mit fremden Hunden an Hunde "gewöhnen" zu können, dass Du nicht so viel von Katzen verstehst. Gerade ältere Katzen gewöhnen sich sicherlich irgendwann an EINEN, ganz bestimmten Hund, wenn er Familienmitglied wird. Aber mit verschiedenen fremden Hunden trainieren zu wollen, halte ich für ziemlich blödsinnig, sorry. icon_redface.gif Das wurde hier auch schon häufiger angemerkt. Für Katzen und Hunde sind jeweils die EIGENEN Rudelmitglieder tabu, nicht aber fremde Wesen. Meine Gassihündin jagt leidenschaftlich gern jede fremde Katze, akzeptiert nur die eigenen auf dem Hof. Und mein Kater hat panische Angst vor jedem Hund, aber saß gemütlich neben dem Yorki unserer Nachbarn im Garten, weil er irgendwann merkte, wie ungefährlich die Yorki-Maus war. icon_lol.gif Ich wäre froh gewesen, wenn er diese Erfahrung auf alle anderen Hunde übertragen hätte. icon_rolleyes.gif

Ich hatte einmal meinen Patendackel zu Besuch und habe zwei Tage lang - um das Sicherheitsbedürfnis meines Katers zu respektieren und weil ich wusste, dass eine Gewöhnung in zwei Tagen utopisch und für nur zwei Tage auch unnötig ist - strikte Tiertrennung durchgehalten. Fakt ist - in jeder Wohnung kann man zur Not Tiere trennen. Sogar mehrere Wochen lang. Der Dackel kam nachts mit ins Schlafzimmer, der Kater hatte den Rest des Hauses. Kam der Kater von draußen rein, wurde vorher der Hund weggesperrt. Der Kater hatte das Obergeschoss, der Hund war unten und traute sich allein sowieso nicht die offene Treppe hoch. Dafür saß der Kater oben auf der Treppe und hat von oben skeptisch auf den Hund runtergeguckt. Auch eine Form der Annäherung. icon_lol.gif

Ich sehe die Gewöhnung von Katzen an einen Welpen nicht ganz so problematisch, aber ich bin da auch nicht sonderlich zart besaitet. Wenn die Katzen unter der Couch hocken - bitte, sollen sie doch. Dann nimmt man den Hund eben aus dem Raum weg und verschafft den Katzen vorläufig eine hundefreie Zone. Irgendwann kommen die auch wieder raus, mein Gott. Wenn die Katzen nicht fresssen - nun ja, kein Tier verhungert vorm gefüllten Napf. Die hätten schon irgendwann wieder angefangen zu fressen. Natürlich steht auch für mich fest, dass die Katzen - weil sie zuerst da waren - eine gewisse Vorrangstellung einnehmen. Aber dennoch denke ich, dass man die Sache mit der "Gleichberechtigung" zu vermenschlicht sieht. Zumal Katzen und Hunde vielleicht unterschiedliche Tierarten sind und eine unterschiedliche Sprache haben, aber sie sind ja nun keine Freßfeinde, so dass vom Hund (zumal von einem Welpen!) für die Katzen Todesgefahr ausgehen würde ... Objektiv gesehen ist die Panik der Katzen unbegründet, da ja nun wirklich nicht viel passieren kann. Deshalb hält sich auch mein Mitleid für die Katzen in Grenzen. Bei der Gewöhnung einer Maus an eine Schlange wäre der Stress der Maus für mich wesentlich nachvollziehbarer. icon_wink.gif

Klar ist ein Welpe laut und stürmisch, aber im Gegensatz zum erwachsenen Hund (der eine Katze durch Beißkraft tatsächlich totbeißen könnte, wenn er wollte icon_confused.gif - weshalb ich hier als Tierbesitzer eine wesentlich höhere Verantwortung habe) ist ein Welpe auch verhältnismäßig leicht zu beeindrucken. Ein Krallenhieb und die Fronten wären geklärt gewesen. Und irgenwann hätte sich eine Deiner Katzen auch das getraut. Dass der Krallenhieb dann nicht gleich das Auge des Welpen trifft, diese Gefahr muss wieder der Tierhalter einkalkulieren und zu vermeiden versuchen. Die Idee von Julimaus mit dem Laufstall für den Welpen finde ich übrigens fantastisch. Das werde ich mir merken, falls ich so einen Tipp mal brauche.

Tatsache ist, auch für meinen Geschmack hast Du viel zu schnell aufgegeben. Stelle Dir vor, Du kommst in ein fremdes Land, sagen wir ... China. Haust Du auch gleich nach einer Woche wieder ab, weil Du merkst, dass Du die Sprache nicht sprichst? Nein, Du brauchst mindestens 6 Monate (!), um Fuss zu fassen. Und in genau diesen Dimensionen hättest Du mit Hund und Katze auch denken müssen ...

Fakt ist, wir hatten hier schon so einige Zusammenführungsfälle: Katzenbesitzerin findet Welpen in Mülltonne und behält ihn, Hundebesitzer finden Katzenbabies ... Keine dieser Zusammenführungen ist jemals so gescheitert, wie es bei Dir der Fall gewesen ist. Deshalb schließe ich daraus, dass Deine Erwartungen zu hoch und Dein Mitleid mit den Katzen zu groß für dieses Unternehmen gewesen sind.

Ach ja, weil Eggi es beschrieben hatte: Ich rate dringend davon ab, bei der Begegnung Katze-Hund die Katze auf den Arm zu nehmen. Haltet den Hund fest, aber lasst der Katze die Freiheit, die sie braucht. Der Versuch, eine panisch flüchten wollende Katze festzuhalten, grenzt an Selbstverstümmelung. icon_confused.gif Katzen entwickeln ungeahnte Kräfte und zusammengenommen mit Krallen und Zähnen kann das recht unangenehme Spuren auf der menschlichen Haut hinterlassen ... Klar ist, dass der Hund auf keinen Fall die Katzen jagen darf und dass man die Annäherung den Katzen überlassen und den Hund dabei festhalten sollte, um die Summe der schlechten Erfahrungen auf beiden Seiten so gering wie möglich zu halten. Aber meiner Meinung nach kann man ansonsten nicht allzu viel falsch machen, sofern man beiden Tieren die nötige Zeit zur Gewöhnung und den nötigen persönlichen Freiraum gibt, den sie brauchen.
Mit vielen Grüßen,
Minou


» User #17713 schrieb:

O Du würdest staunen wieviele Th-Hunde es gibt die man schlecht hin als Traumhunde bezeichnen könnte.
Ich hatte auch mal solche Vorurteile diesen Hunden gegenüber,genau so wie Du dachte ich auch "Alles versaute Hunde"Aber dem ist nicht so.Ich kenne mittlerweile einige und ich sage Dir "Es sind richtige Schätzchen".Und gerade für ein Ersthundbesitzer manchmal die bessere Variante als ein Welpe.
Klar will man "seinen" Hund von Anfang an erleben,wie Er wächst und so aber so ein kleines Würmchen kann einen aber auch manchmal auf den Zeiger gehn icon_wink.gif .

Ich war froh als meine Tinka dann grösser war und vernünftiger.Meine Schuhe hielten länger und der Wischeimer kam dann in normalen Abständen zum Einsatz icon_rolleyes.gif .
Tinka hat auch schon Erfahrungen mit Katzen gemacht.
Alle meine Freundinnen haben welche.Ihre erste Erfahrung hat Sie als Welpe gemacht,eine ziemlich schmerzhafte.Dort hat der Kater meiner Freundin mal ordentlich zugelangt.Aber da waren wir beide schuld (Tinka und ich)Sie rannte nämlich auch auf den Burschen zu und ich konnte rufen wie ich wollte(bei einem Welpen nicht anders zu erwarten)
Tinka ist nie wieder an diesen Kater rangegangen.
Sie lag dann immer neben mir und jedesmal wenn der Kater ins Zimmer kam und an Ihr schnupperte hat sich Tinka nicht einen Zentimeter gerührt,nicht mal geblinselt.Das ging Monate so.
Mittlerweile weiss Sie das Ihr nichts passiert wenn Sie den Kater in Ruhe lässt.
Übrigens draussen spielt Tinka den grossen Macker.
Da jagt Sie Katzen liebend gern durch die Botanik,wenn ich Sie lassen würde.

Ich möchte Dir ja nichts böses dennoch sollte man vor lauter Vorfreude auf einen Hund sich mal hinsetzen und sich gedanken machen.Auch darüber nachdenken was ist wenn es nicht auf Anhieb funktioniert.
Eggi hat es glaub ich auch schon mal angesprochen.Was ist wenn deine Katzen irgendwann mal negativ ,auf den Umstand das ein Hund bei Euch nun wohnt ,reagieren.Katzen sind da sehr sensible Wesen was Veränderungen betrifft.
Was ist wenn die Katzen anfangen Euch in die Wohnung zu pieseln weil Sie damitIhren Unmut ausdrücken wollen.Solche Dinge hört man ja öfter.
Kannst Du damit leben das es Monate dauern kann bis sich deine Katzen "normal" wieder in der Wohnung bewegen.Also nicht mit eingeknickten Beinen von einem Zimmer ins andere rennen.

Am Ende wirst Du sicherlich am besten Wissen was gut für deine Tiere ist und die richtige Entscheidung treffen.

LG Claudi


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