Haustiere

Hund und Katze gleichzeitig?

» User #19420 schrieb:

Hallo!

Seit langem wünschen wir uns einen Hund, doch leider konnten wir uns diesen Wusch aufgrund unserer Wohnsituation im 6. Stock nicht erfüllen.
Da wir aber sehr gerne ein Tier um uns hätten, haben wir schließlich die Anschaffung einer Katze erwogen und ich habe mich so langsam sehr mit dem Gedanken angefreundet! Aber wir haben auch das immer weiter hnausgezögert, da wir wie gesagt nur in einer kleinen Wohnung wohnen.
Aber das wird sich jetzt ändern!
Wir werden in einem Monat in ein Haus mit wunderbarem Garten umziehen!
Das heißt, sowohl Hund als auch Katze steht nichts mehr im Weg!
Wir haben auch schon einen Hunde-Züchter kontaktiert und wenn alles klappt könnten wir den Welpen anfang Februar, perfekt zu Beginn meiner Semesterferien nach Hause holen.
Aber was wird dann aus der Katze? Wie ich lese scheint es einfacher zu sein eine ältere Katze an einen jungen Hund zu gewöhnen wie anders herum. Aber das wird wohl bei uns nicht klappen, der Hund wird zuerst kommen...
Wie wäre es denn den Welpen und den Kitten mehr oder weniger gleichzeitig ins Haus zu holen? Ist das zu verwegen? Zeit hätte ich da ja, dank den Semsterferien. Oder würde das dennoch immer zu sehr auf Kosten der Erziehung, Bindung etc. gehen? Was meint Ihr? Ich bin sehr Hundeerfahren, mein Freund Katzenerfahren, aber wie das mit Hund UND Katze klappen soll, wissen wir nicht.
Ich könnte mir eben vorstellen, dass die 2 vielleicht ganz froh wären, sich zu haben.
Oder werden wir damit überfordert sein?
Ich denke an eine Hündin und einen Kater.
Wär toll, wenn Ihr mir ein paar Tipps geben könntet!
Vielen Dank schon mal!


» User #14825 schrieb:

Hallo Minibulli

Am allerbesten klappt so eine Zusammenführung, wenn beide Tiere im Welpenalter sind. Hund und Katze können gegenseitig ihre "Sprache" lernen, denn das ist bei beiden ja etwas unterschiedlich. Die schwierigste Version ist, denke ich, ältere, hundeunerfahrene Katze und Hundewelpe.

Bei mir war es so, daß ich zuerst einen Hund hatte, die zu anderen Tieren lieb war. Da haben wir es einfach mit einer jungen Katze probiert. Klappte gut.
Als die Katze starb, bekamen wir einen Kater (Gino). Ideale Konstellation. Gino hat der Trixi das Mäusefangen beigebracht. Dann starb Trixi und Shari kam als Welpe zu Gino. Und nun haben wir Greta. Sie war schon älter, als sie zu uns kam. Vor Greta hatten wir ein Wochenende eine junge Katze, die wir aber gleich zurückgeben mußten, weil sie total aggressiv gegen Shari war.

Ich denke, daß bei Euch einem Hund-Katzen-Gespann nichts im Wege stehen würde. Ich hoffe, wir bekommen Berichte und Bilder zu sehen, wenn es soweit ist.

LG Marion


» User #16553 schrieb:

Hallo Minibulli,

wir haben mit einer Katze angefangen, als diese ca. 15 Jahre war haben wir einen Hundewelpen adoptiert.
Der hatte ganz schnell raus, dass Katzenkrallen scharf sind, einmal eine Ohrfeige, dann noch mal kräftig angefaucht - akzeptiert.

Als der Hund dann 7 war, haben wir eine neue Katze bekommen, die hat echt die "***" mit dem Hund gemacht. Da sie ein Wildkätzchen war und ihre Mutter tot war, hat sie versucht, bei der Hündin (die zu dem Zeitpunkt scheinschwanger war) zu trinken.
Sie hat all das mit unserer Cora gemacht, was normalerweise Katzen untereinander machen.

Als Lucy 5 war,starb Cora - und die Katze hat richtig getrauert und nach dem Hund gesucht.
Unsere Shiva ging dann bei Lucy in die Lehre: sie kann Mäusefangen, Rattenfangen und ihren Haufen verbuddeln, lacht da jemand?
Sieht schon bescheuert aus, wenn ein ausgewachsener Schäferhund mit Pfote und Schnauze versucht, sein Häufchen verschwinden zu lassen.

Ich denke, mit etwas Geduld bekommt Ihr das schon hin.
Günstiger ist es schon, wenn eines der Tiere ein Welpe ist, wobei es für den Hund schon schmerzhafter ist, wenn er Katzenkrallen kennenlernt.

Viel Spass, lG scrotcher