Haustiere

Entzündete Ohren beim Hund

» User #19190 schrieb:

Hallo icon_biggrin.gif ,
ich bin beim stöbern auf diese Seite gestoßen.
Find ich absolut spitze hier!

Ich habe ein absolut riesen Problem icon_heul.gif Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben..
Meine 4Jährige Labrador Hündin hat seit zweieinhalb Jahren total entzündete Ohren. Es kommen braune Bröckchen raus und es riecht komisch. Sie schüttelt und kratzt ( ich nehme an weil es juckt und weh tut).
Danach ist das Ohr dann total blutig und nässt und dann kommt Eiter raus.
Sie hatte wegen der ganzen Schüttelei und Kratzerei ein Blutohr das wir auch operieren mussten.
Versuche, seit sie das hat einen fähigen Tierarzt zu finden der ihr hilft, aber keiner in unserer Gegend kann mir nur annähernd sagen was sie überhaupt hat. Jeder TA probiert nur rum,d.h. wir haben schon zig Ohrenlotions und Spritzen und Antbiotikumkuren ausprobiert und nichts hilft.. Haben sogar das Futter umgestellt. Der eine TA sagt sie hätte Bakterien im Ohr, der andere sagt das ist vom Hochwasser. Jetzt sind wir bei einem der hat beim 1. Besuch gesagt das sind Bakterien, beim 2. mal hat er gesagt das ist eine Ohrenschmalz-überproduktion heute hat er gesagt sie hätte beim Trommelfell Haare...? Der weiß es selber nicht, gibt ihr aber jeden Tag eine andere Spritze und heut hat er ihr so weit es ging einen Metallstab mit Watte ins Ohr geschoben um angeblich zu gucken, mein Hund hat vor Schmerzen geschriehen... icon_heul.gif
Ich weiß echt nicht mehr weiter, ihr gehts heut nach dem TA-Besuch auch so schlecht ( atmet schwer und hat Fieber) dass ich am liebsten nur noch heulen könnte...
Die Ohren sind mittlerweile auch so nässelnd und Eitrig und der TA macht nix. Sein Motto ist : Heute probieren wir das und morgen das..

Weiß jemand vielleicht etwas oder hat das gleiche Problem? Bin echt auf Hilfe angewiesen, zumal ich schon bei jedem TA war und ich meinen Hund auch gern noch länger hätte...

Freue mich total auf Antwort icon_razz.gif

Liebe Grüße
Bina mit Cindy


» User #14825 schrieb:

Hallo, Bina

Das tut mir richtig leid, mit den Ohren deines Hundes. Leider weiß ich auch nicht so recht, was man da machen kann. Wenn Bakterien im Ohr sind, gibt man doch normalerweise ein Antibiotikum.

Einer meiner Hunde und ein Kater hatten jeweils mal eine Ohrenentzündung. Aber da haben Ohrentropfen und ein Antibiotikum geholfen.

Ich habe mal mein Arzneibuch geholt. Hat dein Hund Hängeohren? Hier steht, die sollte man eine zeitlang hoch binden, damit das Ohr besser durchlüftet wird. Ohr innen reinigen mit Kamillen- oder Calendulatinktur (würde ich vom Tierarzt machen lassen). Im Buch stehen die Medikamente Aurizon oder Surolan (gibts leider nur beim Tierarzt). Wenn die Entzündung immer wieder kehrt schlagen die eine operative Erweiterung des äußeren Gehörganges nach Hinz oder Zepp vor. Ohrenentzündungen sind meist eine Mischinfektion von Bakterien und Pilzen. Der Bluterguß am Ohr ist auch eine Folge einer unbehandelten Ohrenentzündung.

Außerdem solltest du die Abwehrkräfte deine Hundes stärken. Das geht homöopathisch mit Mercurius Heel S. Gibt es in der Apotheke und sind, glaube ich, Tabletten. Dann je nach Größe des Hundes dreimal täglich eine halbe bis ganze Tablette. Am besten unter der Zunge zergehen lassen icon_mrgreen.gif. Aber das erkläre mal einem Hund icon_mrgreen.gif icon_mrgreen.gif. Es wirkt auch, wenn sie gleich schluckt. Meistens schmeckt den Hunden diese Tablette, da sie zum größten Teil aus Milchzucker bestehen.

LG Marion


» User #1580 schrieb:

Hi

haben die Ärzte denn schon nach Hefepilzen geschaut? Wenns komisch riehct ist es oft eine hefepilzinfektion. Dann sind Antibiotika natürlich kontraproduktiv!
Mein Hund hatte mal ne hefepilzinfektion. Das hat den armen Hund gejuckt wie verrückt. Und die Ohren haben echt ekelig gestunken. Wir haben das aber früh erkannt und gut behandeln können.
Pilzinfektionen behalndeln ist halt sehr sehr langwierig. Wenn das nicht duchgezogen wird kommts immer wieder.
Irgendwie hört sich das bisschen so an im Falle deiner Hündin.
Die arme Maus... ich wünsch ihr alles alles Gute! ich weiß, wie mein Hund gelitten hat und das war nur das Anfangsstadium

LG
Sabine


» User #19190 schrieb:

Hallo Marion,

ja Hängeohren hat sie. Aurizon hatte ich auch schon, aber das hilft nur für kurze zeit und dann geht das gleiche wieder von vorne los.
Der jetzige TA hat ihr auch schon von Antibiotika bis
Cortison alles gespritzt... Hilft nix.. icon_heul.gif
Und gestern hat sie das alles vom Kreislauf her auch ned so gepackt..
Danke für den Tip mit Kamille- oder Calendulatinktur, das werde ich mal versuchen. Abwehrkräfte stärken ist bestimmt auch sehr unterstützend. Ich danke dir, werde berichten wie es weiter geht.
Steht das auch drin wie man das mit den Ohren - Hochbinden macht? icon_lol.gif

Lg
Bina mit Cindy
jettehh hat folgendes geschrieben::
Hallo, Bina

Das tut mir richtig leid, mit den Ohren deines Hundes. Leider weiß ich auch nicht so recht, was man da machen kann. Wenn Bakterien im Ohr sind, gibt man doch normalerweise ein Antibiotikum.

Einer meiner Hunde und ein Kater hatten jeweils mal eine Ohrenentzündung. Aber da haben Ohrentropfen und ein Antibiotikum geholfen.

Ich habe mal mein Arzneibuch geholt. Hat dein Hund Hängeohren? Hier steht, die sollte man eine zeitlang hoch binden, damit das Ohr besser durchlüftet wird. Ohr innen reinigen mit Kamillen- oder Calendulatinktur (würde ich vom Tierarzt machen lassen). Im Buch stehen die Medikamente Aurizon oder Surolan (gibts leider nur beim Tierarzt). Wenn die Entzündung immer wieder kehrt schlagen die eine operative Erweiterung des äußeren Gehörganges nach Hinz oder Zepp vor. Ohrenentzündungen sind meist eine Mischinfektion von Bakterien und Pilzen. Der Bluterguß am Ohr ist auch eine Folge einer unbehandelten Ohrenentzündung.

Außerdem solltest du die Abwehrkräfte deine Hundes stärken. Das geht homöopathisch mit Mercurius Heel S. Gibt es in der Apotheke und sind, glaube ich, Tabletten. Dann je nach Größe des Hundes dreimal täglich eine halbe bis ganze Tablette. Am besten unter der Zunge zergehen lassen icon_mrgreen.gif. Aber das erkläre mal einem Hund icon_mrgreen.gif icon_mrgreen.gif. Es wirkt auch, wenn sie gleich schluckt. Meistens schmeckt den Hunden diese Tablette, da sie zum größten Teil aus Milchzucker bestehen.

LG Marion


» User #19190 schrieb:

Hallo Sabine,

hm, Pilze? das wäre auch ne Möglichkeit! Das Problem bei uns war immer das, dass ich von TA zu TA gerannt bin und es kein TA geschafft hat das weg zubekommen!(trotz regelmäßigem Hingehen und behandeln lassen)
Die meisten TA´s haben ned mal wirklich ins Ohr geschaut und haben pauschal mal ne Lotion zum saubermachen mitgegeben icon_rolleyes.gif Und das schönste ist ja das, dass wir seit zwei Wochen wieder in Behandlung sind und es seit dem noch viiieeeeel schlimmer geworden ist. icon_sad.gif Anfangs dachte ich ja es wären Milben, hab ich aber auch nur rausbekommen das es keine sind, weil ich einen unserer vielen TA´s gezwungen hab nen Abstrich zu machen und im Mikroskop
anzugucken..
Interessant wäre auch: Wie komme ich an einen TA der es echt drauf hat und wirklich ne Diagnose stellt?

Danke, ich hoffe wir kriegen das endlich mal hin!

Lg
Bina mit Cindy

Sib hat folgendes geschrieben::
Hi

haben die Ärzte denn schon nach Hefepilzen geschaut? Wenns komisch riehct ist es oft eine hefepilzinfektion. Dann sind Antibiotika natürlich kontraproduktiv!
Mein Hund hatte mal ne hefepilzinfektion. Das hat den armen Hund gejuckt wie verrückt. Und die Ohren haben echt ekelig gestunken. Wir haben das aber früh erkannt und gut behandeln können.
Pilzinfektionen behalndeln ist halt sehr sehr langwierig. Wenn das nicht duchgezogen wird kommts immer wieder.
Irgendwie hört sich das bisschen so an im Falle deiner Hündin.
Die arme Maus... ich wünsch ihr alles alles Gute! ich weiß, wie mein Hund gelitten hat und das war nur das Anfangsstadium

LG
Sabine


» User #1580 schrieb:

Wenn es schlimmer geowrden ist und sie Antibiotika bekommt, dann würde ich erst recht auf nen Pilz tippen.
Sprich den Tierarzt mal dirket auf die Hefepilzinfektion an!
Mal gucken was er sagt.
Ich wohn leider zu weit weg um dir gute Tierärzte zu nennen.
Im Allgäu kenn ich einen...
Geh doch mal in eine Tierklinik.
Wenns so schlimm ist mit deiner Hündin würd ich sogar mal nach München fahren dafür.


» User #14825 schrieb:

Hallo, Bina

Ich würde die Ohren einfach nach oben klappen und mit einem kleinen Streifen Pflaster festkleben. Ob das so funktioniert, weiß ich nicht, denn meine Shari hat ja Stehohren (sehr zum Kummer der Züchterin icon_mrgreen.gif ) Dafür kann sie aber sehr gut hören damit, gehorchen nicht immer gut.

LG Marion


» User #3675 schrieb:

Hallo Bina,
und herzlich willkommen hier im Forum - wenn auch mit Unannehmlichkeiten. Mensch, Dein armer Hund muss ja inzwischen Horror vor jedem haben, der ihm an die Ohren will, oder? icon_confused.gif

Mit Ohrenerkrankungen kann ich Dir leider null weiterhelfen. Marions und Sibs Tips sind ja auch schon mal ganz gut.

Du fragtest, wie man die Ohren hochbindet (und diesen Tip habe ich auch schon sehr häufig gehört, dass da Luft ran muss). Ich kenne es so, dass man einen weichen Haargummi nimmt und beide Ohren über dem Kopf lose zusammenbindet. Ich bin mir aber gerade nicht so sicher, ob Labbi-Ohren dafür lang genug sind icon_redface.gif - bei Settern und Spanieln geht das jedenfalls. Die Idee mit dem Pflaster oder Klebeband wäre mir sonst auch noch gekommen - aber das stelle ich mir recht unangenehm für den Hund vor, das ziept bestimmt im Fell ... Musst Du ausprobieren, was am besten geht ... Ich habe auch eine Hündin mit Stehohren, insofern habe ich da wenig Erfahrung. icon_wink.gif

Ansonsten hätte ich nur den Tip, mal in eine richtig gute Tierklinik zu fahren. Nachdem ich geguckt habe, wo Bad Tölz genau liegt (Süden wusste ich, mehr nicht icon_redface.gif): Kannst Du nicht direkt nach München? Gibt es da nicht irgendwo einen Geheimtipp (wie die TÄ Hochschule in Hannover hier im Norden)? Irgend ein Experte muss sich da doch finden lassen ... Zwei Jahre herumdoktern spricht in meinen Augen nicht gerade für die Kompetenz der TÄ, bei denen Du bist oder warst ... Können die Dich nicht weiterverweisen an jemanden? Ein kompetenter TA gibt zu, wenn er nicht weiterweiß und schickt Dich an einen Kollegen ...
Bitte berichte mal, ob Ihr vorankommt bzw. Besserung findet ...
Viele Grüße,
Minou


» User #19190 schrieb:

Hey Minou,

mein Hund hat totalen Horror, inzwischen lässt sie auch nur mich ran...
Also seit 4 Tagen lasse ich sie nicht mehr spritzen, und siehe da ihr geht es viel besser icon_biggrin.gif
Ich habe mir von Beaphar die Ohr Reinigerlotion geholt, die riecht übrigens voll gut, und mache diese braunen Bröckchen mit einem Wattepad auf welches ich die Lotion tropfe, vorsichtig sauber. Es sind nämlich die Brocken die natürlich jucken auf der Ohrhaut.
Zum Ohrenhochbinden: Du hast Recht die Ohren sind zu kurz für nen Haargummi icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif
Und zu den TA´S:
Die sind die kennen sich hier gar nicht aus! Wenn der Hund z.B Magen-Darm-Verstimmung hat sind sie super(na,ja, ist ja auch ned schwer zu erkennen).
Das Problem ist, ich glaube das unsere TA´S hier in
Tölz Kohle machen wollen, weil was die meinem Hund alles ans Ohr gedichtet haben... Und vor allem wenn sie die richtige Diagnose gestellt hätten und mir dafür das richtige gegeben hätten wir das jetzt schon längst hinter uns. Bei uns geben TÄ niemals zu wenn sie nicht weiter wissen, man könnte ja noch dies und das probieren und noch ein paar Euros mehr verlangen.
Es gibt in München eine Tierklinik, in Starnberg eine und wohl auch in Beuerberg, wobei ich die besten Sachen von der letzteren gehört hab.
Nur hab ich(und meine Cindy wohl noch mehr) mittlerweile richtige Panik zu einem Neuen zu gehen,
so grob wie der letzte mit ihr war.. Da hat sie ja vor Schmerzen geschriehen, weil er ihr mit nem Metallstab ,mit Watte umwickelt, bis zum Anschlag ins Ohr ist! Und bei sowas platzt mir der Kragen, da er mir ja auch nicht sagen konnte was er da macht... icon_heul.gif
Werde euch weiter von Cindy´s Ohr-Werdegang berichten.

Ganz viele Liebe Grüße
Bina mit Cindy


» User #12972 schrieb:

Hallo,
Ohrenentzündungen können immer verschiedene Ursachen haben, selbst kleine Fremdkörperchen (Samen von Gras z.B.) kann man unter dem Schmotter sehr schlecht erkennen.
Dein Hund schreit, wenn man mit dem Stab reingeht, weil das Ohr hochentzündet ist - so wie ne Mittelohrentzündung bei Kindern - nicht, weil er bis zum Anschlag rein ist, das Ohr des Hundes ist anders aufgebaut.
Deshalb gehe bitte umgehend mit ihm zu einer TK - 1. wegen den Schmerzen und 2., er könnte u. U. taub werden.
Verwende breites Malerkreb (?) für das Hochklappen, das ziepelt nicht so sehr.
Wünsche gute Besserung und drücke mal ganz fest die dicken Daumen.
Gruß eggi