Haustiere

Übelkeit beim Autofahren

» User #9178 schrieb:

Hallo,

unser inzwischen fünf Monate alter Briard Grisu fährt leider gar nicht gerne Auto... Wenn er schon sieht, dass wir RIchtung Auto gehen, bleibt er stehen und kommt nur sehr zögernd näher, um regelmäßig seinen Sturkopf zu beweisen, wenns drum geht, ins Auto zu springen. Während der Fahrt wirkt er eigentlich wenig gestresst, schläft auch bei längeren Fahrten in entspannter Lage. Wenn ich ihn aber dann rauslasse, hat er ne ziemlich feuchte Schnauze, weil er scheinbar etwas sabbert und es sieht auch so aus, als würde seine Nase arg laufen.

Ich denke, Grisu wird vom Autofahren übel.

Gibt es von Euch irgendwelche Tipps, wie kann ich ihm die Fahrten angenehmer gestalten (er muss täglich im Auto mit, teilweise auch längere Strecken, das lässt sich leider nicht vermeiden)? Habt ihr Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln, die langfristig Besserung bringen?

Bin für jeden Tipp dankbar und Grisu sicher auch icon_eek.gif!

LG, Jenny


» User #13675 schrieb:

ALso ich denk mal wenn ihm übel wäre würde er im Auto auch erbrechen. Wie war denn die erste Fahrt mit ihm wo ihr ihn zum Beispiel nach Hause geholt habt? Hat er da erbrochen?
Denn viele Züchter füttern die kleinen und wenn man sie Heim holt erbrechen sie und verbinden das Autofahren mit etwas schlechten. So war es bei unserem ersten Hund auch.
Mein jetztiger hatte ne gute erste Fahrt und fährt jetzt auch gern mit. Wir brauchen nur den Kofferraum aufmachen da springt er schon rein...
Ich würde ihn auf jedenfall nichts zu fressen geben vor der Fahrt. Lockt ihn mit Leckerlis ins Auto oder mit seinem Lieblingsspielzeug... Oder ihr füttert ihn Abends im Auto... sieht zwar für Aussenstehende blöd aus, aber somit verbindet er das Auto mit ner guten Sache, wenn er Abends dort sein Fressen bekommt! Und wenn er von allein rein springt weil er ja Hunger hat, hat er sein Fressen gleich als Belohnung!
Das mit der Nase laufen kann auch sein weil ihm warm ist. Macht ihr ein Fenster ab und zu mal auf? Oder würgt er beim Autofahren?


» User #9178 schrieb:

Hi,

danke für die Antwort. Seine Züchterin war sehr umsichtig und hat erstens das Autofahren mit den Welpen geübt und zweitens hat Grisu vor der Fahrt auch nix zu Fressen bekommen. Dennoch hatte er keine gute erste Fahrt - er hat ein wenig erbrochen und anfangs auch etwas rumgejault, obwohl er bei meinem Freund auf dem Arm saß.

Natürlich machen wir auch mal das Fenster auf icon_rolleyes.gif und klar ist ihm warm bei sonnigem Wetter, aber er sabbert auch, wenn ich bei zu großer Hitze die Klimaanlage an habe.

Ich bin eigentlich recht sicher, dass ihm übel ist, er wirkt bei der Ankunft immer sehr mitgenommen. Da mir selber auch schnell schlecht wird, wenn nicht ich selbst fahre und vor allem, wenn ich ganz hinten sitze, kann ich das gut nachvollziehen. Auch ich kann dann z.b. schlafen und muss nicht erbrechen, besonders auf geraden Strecken und ich glaub, ihm geht es ähnlich.

Wir locken ihn natürlich mit Leckerchen rein, aber obwohl er suuuperverfressen ist und für Leckerchen wirklich alles tut, können ihn diese kaum reizen.

LG, Jenny


» User #10151 schrieb:

Hi Jenny,

fährt Grisu im Heck - also Kofferraum - des Autos mit?

Dann würde ich evtl. mal überlegen, für die Rücksitzbank so eine "Hängematte" zu besorgen und ihn da mitfahren zu lassen (mit Geschirr und angeschnallt, logo icon_mrgreen.gif ).

Für viele Hunde, gerade wenn sie zur Übelkeit beim Autofahren neigen, ist die Rücksitzbank viel angenehmer... da sitzen sie nämlich direkt über der Hinterachse, wo das Fahrzeug viel stabiler ist, weniger schwankt und ausschert.

Kannst du ganz leicht selbst mal ausprobieren: setz dich mal ins Heck und lass dich ein paar Meter auf einem Parkplatz rumchauffieren, das ist bei weitem unangenehmer als auf dem Rücksitz, speziell in Kurven... icon_wink.gif

Bandit fährt gern Auto, ist von klein an bei mir mitgefahren und hat das immer positiv verknüpft - wenn ich mit ihm wegfuhr, hatte ich Zeit alleine für ihn und sein nerviger Bruder icon_biggrin.gif war nicht im Weg. Bei mir sitzt er auch auf dem Rücksitz, da fühlt er sich wohl; muss er in einem anderen Auto mal im Heck mitfahren, springt er zwar brav rein, fühlt sich aber deutlich unwohler, hechelt mehr, ist unruhiger.

So. Wenn du mir natürlich jetzt sagst, dass Grisu ohnehin schon auf dem Rücksitz fährt... dann hab ich dir umsonst ne Klinke ans Ohr gequatscht... icon_wink.gif Wenn nicht - probier's doch einfach mal aus! icon_smile.gif

LG,
Sabine


» User #9178 schrieb:

Hey Sabine,

danke für den Tipp. Ich habe mir extra fürn Hund nen Kombi angeschafft icon_confused.gif ... Darum sitzt er hintendrin. Stimmt, dass er lieber vorne sitzt, wir hatten von Anfang an Probleme, weil er immer nach vorne geklettert kam - das hat er anfangs auch während der Fahrt gemacht (trotz Netz!), so dass ich ihn immer vorne in den Fußraum des Beifahrersitzes gesetzt habe, wenn ich allein unterwegs war. Inzwischen klettert er nur noch nach vorne, wenn er mal längere Zeit allein im Auto sitzt, also so nach ca. zehn Minuten kann es gut sein, dass er vorne sitzt, wenn ich wieder komme. Er drängt sich dann am Netz vorbei, obwohl es da sehr eng ist.

Ich möchte ihn eigentlich seeehr ungern auf dem Rücksitz sitzen lassen, wie gesagt, ich habe einen Kombi extra wegen des Hundes und es würde mich/uns doch sehr einschränken, wenn ich dann jetzt nur nen Zweisitzer hätte, weil der Herr nicht so gern hinten drin mitfährt icon_rolleyes.gif! Außerdem muss ich zwischendurch auch mal Menschen mitnehmen und die kann ich ja dann schlecht in den Kofferraum verbannen icon_wink.gif! Und Grisu nur dann nach hinten sperren, wenn ich die Rückbank brauche, find ich auch schwierig, weil er dann sicher wieder versucht nach vorne zu klettern. Auch während der Fahrt!

Gibts hier niemanden, der sich ein wenig auskennt mit Homöopathie und mir nen Tipp geben kann, wie ich Grisu bezüglich seiner Auto-Übelkeit unterstützen kann? Wir werden im September nach Frankreich fahren - mit Hund und Auto icon_eek.gif - da soll er nicht leiden müssen. Ich glaube nicht wirklich an Homöopathie, aber es wäre sicher einen Versuch wert...

Danke Euch für die Tipps, sie bringen mich definitiv zum Nachdenken!

LG, Jenny


» User #10151 schrieb:

Hallo Jenny,

naja, wenn der Kombi extra für den Wuff angeschafft wurde, soll er natürlich auch entsprechend genutzt werden... versteh ich schon. icon_wink.gif

Was mir noch eingefallen wäre, sind evtl. Rescue-Tropfen - damit hat es sich aber auch schon mit meinen Kenntnissen in Naturheilkunde. Ich hab dir aber per PN einen Link geschickt, der dir vielleicht etwas mehr helfen könnte. icon_smile.gif

LG,
Sabine


» User #14825 schrieb:

Hallo, Jenny

Cocculus ist ein homöpathisches Mittel gegen Übelkeit. In D6 eine halbe Stunde vor Antritt der Reise eine Tablette oder 10 Globuli soll ganz gut helfen. Verordnete der Kinderarzt auch immer den Kindern. Ausprobieren kannst Du das ja mal.

Shari fährt von Anfang an auf der Rückbank mit. Dabei liegt sie quer zur Fahrtrichtung an der Rückenlehne entlang. Sie ist mit einem Geschirr angeschnallt. Sie ist völlig entspannt, schläft auch im Auto. Ist aber auch sofort da, wenn sie meint, wir halten an. Zum Glück hatten wir nie Schwierigkeiten mit ihr.

LG Marion


» User #14825 schrieb:

Mir fällt noch etwas ein: wie ist es, wenn Grisu in einer Box im Auto fährt. Viele Hunde fühlen sich in dem Kennel sicherer.

LG Marion