Haustiere

Hundeerziehung eines Beaglewelpen, wie mache ich es richtig?

» User #19008 schrieb:

Hallo alle zusammen,

ich habe seit Samstag Nacht einen Beaglewelpen 9Wochen alt, Rüde, mit dem Namen Bloo, er ist super lieb geht freudig auf die Menschen und Hunde zu. Aber er ist Sturr (typisch für die Rasse). Ich weiß nicht genau, ob ich alles richtig mach, ich habe zwar Bücher daheim, aber trozdem bin ich mir unsicher und würde mich freuen wenn Ihr mich unterstüzen würdet, da es mein erster Hund und noch dazu erster Welpe ist. (Ich habe ihn geschenkt bekommen)

Der Hund fängt des öfteren an am Teppich zu knabbern:

Ich sage "Aus" und reiche ihm sein Kauspielzeug, das mache ich mit jedem anderen Ding wo er nicht dran knabbern soll ebenfalls. Nur bislang zeigt es keine große Wirkung für den kleinen Moment knabbert er am Kauspielzeug und geht dann gleich wieder an das "verbotene", ich weiß, ich muss geduldig sein, dennoch frag ich mich, ob es wirklich so richtig ist. Ein Hundehalter hat mir gesagt, wenn er das weiter so macht, dann soll ich es ihm zwei mal verbieten und beim dritten mal auf seine Decke schicken und gegebenenfalls anleinen. Aber verbindet der Hund dann nicht negatives mit seinem Plätzchen, auch wenn ich ihm dann ein Leckerlie gebe?

Den Hund auch mal alleine lassen:

Ich fange an, den Raum zu verlassen, mittlerweile hab ich es sogar für zwei Minuten vor die Tür geschafft, dennoch gerate ich gleich in Panik wenn der Hund bellt oder das Jaulen anfängt, da ich Angst habe, meine Nachbarn könnten sich beschweren und ich muss den Hund wieder weggeben, da ich nur eine Genehmigung auf vorbehalt habe. Wenn er leise das Winseln anfängt warte ich bis er eine Pause mache und gehe dann wieder rein. Vorhin hat er allerdings das Jaulen angefangen, als ich das Zimmer verlassen hatte. Im Buch stand man solle ohne Worte hingehen den Hund am Nackenfell packen und leicht runterdrücken, ohne weitere Worte wieder den Raum verlassen, nur das hat nichts gebracht, er hat weitergejault, bis ich wieder da war. Was soll ich in so einer Situation tun? Ich hab wirklich extrem Angst davor die Nachbarn zu belästigen.

Bloo ist noch nicht Stubenrein:

das heißt ich gehe mit ihm so ziemlich jede zwote Stunde vor die Tür oder wenn er anfängt umherzuschnüffeln, nur leider macht er da nicht sonderlich mit, er geht ein paar Meter und das Wars, ich versuche ihn mit Leckerli zu locken aber auch das funktioniert nicht immer, dennoch musste er letzten endes jedes mal wenn ich mit ihm runter ging (also wirklich jedes mal nach ca. 5Minuten groß). Was soll ich in so einer Situation tun?
Ich habs auch schon versucht, indem ich einfach weiter ging oder ihm mit den Rücken zugewand einige Meter weiter stehen blieb, ab und an kam er dann, aber was wenn er keinen schritt weiter geht, wie soll ich ihm diese Sturheit im Bezug des Spazierengehens austreiben?

Genau wie erst will er brennend wieder heim, und kurz vor daheim legt er sich bei uns auf den Rasen und macht keinen Schritt mehr, egal ob ich ihm Leckerlie anbiete, ob ich ihm noch so freudig zurufe, Leine zerren möchte ich nicht, egal was ich mache, letzten endes muss ich hin gehen und ihn wieder hinstellen damit er mir wenigstens gaaaaanz langsam folgt, einfach zur Tür unten rein hat bisher auch nichts geholfen.

Er jagt unsere Katze:

er will doch nur spielen, Kater Francis versteht das miss, immerhin darf Bloo jetzt an ihm schnuppern, aber sobald er zu wild wird läuft Francis weg (was ja klar ist) und Bloo hinterher, (was ja auch irgendwo klar ist). Auf Herrufen reagiert Bloo in der Zeit nicht, ist auch klar, ist ja abgelenkt. Auch wenn man hingeht und ihn am Halsband festhält und sitz sagt, tut sich nichts, erst wenn man sein Hinterteil ganz leicht runterdrückt setzt er sich hin, aber sobald man loslässt ist er wieder hinter der Katze her.

Momentan bin ich die ganze Zeit zuhause ausser wenn ich auf einen Termin muss und wenn Bloo da so Stur ist, ist es schlecht.

Immerhin hat er diese Nacht durchgeschlafen, unser letzter Gassigang war gegen 23Uhr und um 8Uhr wachte Bloo auf und wir sind sofort nach unten gegangen, was dann auch dringend nötig war.

Ich will meinen Hund doch gut erziehen und vorallem ihm gerecht werden, also sprich eine gute Leitperson werden. Wer hat gute tipps und kann mir helfen? Ich bin eigendlich sehr geduldig, das Hauptproblem ist meine Unsicherheit, ich weiß nicht ob ich das was ich mache richtig mache weil man halt in der kurzen Zeit keine erfolge sieht (geht ja auch gar nicht) dennoch würde es mir helfen, wenn ihr mir sagen könntet ich sei auf dem richtigen Weg und mir Ratschläge geben könntet.

Vielen Dank schon im voraus.

Ganz liebe Grüße clasch


» User #13675 schrieb:

Hallo,

also wenn es dein erstes Hund ist und du keine richtige Ahnung hast von Hundeerziehung würde ich dir schon eine Hundeschule empfehlen... denn eine falsche erziehung kann auch bei so nem kleinen Fehlverhalten hervor bringen...( ist nicht böse gemeint, aber ich kenne viele die versuchen ihre ersten Hunde selbst zu erziehen und vieles falsch machen und nun da stehen und sagen, mein hund versteht sich nicht mit anderen, er rennt auf alle menschen zu...)

Oh das kenn ich ... als meiner noch so klein war hat er das auch gemacht. wir sind raus gegangen er hat gepullert und wollte nicht mehr mit laufen... da brauch man viel geduld... ich habe dann gemerkt das er ordentlich mit gelaufen ist wenn er was tragen durfte und das ging supi!


» User #13675 schrieb:

hab noch was vergessen... grad bei nem beagle muss man aufpassen, ein kumpel von uns hat auch einen, und der haut ständig ab, ich kenne viele die das problem haben, und deswegen ihre hunde nicht von der leine lassen können, aber ich würde dir trotzdem empfehlen zur hundeschule zu gehen, bei deinem zweiten hund sieht es ganz anders aus...
ich geh auch nicht mit meinem zur schule, aber ich hatte vorher schon 13 jahre lang einen schäferhund und lese mir auch sehr viele bücher über Psychologie durch, denn die bücher spezifisch für die rassen find ich nicht gut, denn jeder hund ist anders und sie schreiben immer so als ob jeder schäferhund gleich ist , jeder pudel, jeder labrador...


» User #3675 schrieb:

Hallo Clasch,
also, die Unsicherheit solltest Du ganz schnell ablegen, denn das ist etwas, was ein Hund sofort merkt. icon_wink.gif Ein Rudelführer zeichnet sich in erster Linie durch Überlegenheit und Souveränität aus. Er bleibt ruhig und bestimmend in allen Situationen, zeigt keine Angst, gibt seinem Hund Schutz, aber auch feste Regeln. Konsequenz ist das Zauberwort. Und besonders beim Beagle. Du wirst sie brauchen. icon_mrgreen.gif

alphaclasch hat folgendes geschrieben::
Der Hund fängt des öfteren an am Teppich zu knabbern: Ich sage "Aus" und reiche ihm sein Kauspielzeug, das mache ich mit jedem anderen Ding wo er nicht dran knabbern soll ebenfalls. Nur bislang zeigt es keine große Wirkung für den kleinen Moment knabbert er am Kauspielzeug und geht dann gleich wieder an das "verbotene", ich weiß, ich muss geduldig sein, dennoch frag ich mich, ob es wirklich so richtig ist. Ein Hundehalter hat mir gesagt, wenn er das weiter so macht, dann soll ich es ihm zwei mal verbieten und beim dritten mal auf seine Decke schicken und gegebenenfalls anleinen. Aber verbindet der Hund dann nicht negatives mit seinem Plätzchen, auch wenn ich ihm dann ein Leckerlie gebe?

Kannst du den Teppich situationsbedingt wegnehmen oder ist er dazu zu groß? Man kann ihn ja wieder hinlegen, wenn der Hund das nächste Mal schläft, aber sobald er an etwas knabbert, würde ich das kommentarlos einziehen. Dass Du ihm seinen Kauknochen reichst, machst Du schon richtig. Wichtig wäre - wenn Strafe - dann genau in dem Moment, in dem er knabbert. Was ich mir vorstelle: Du sitzt am Tisch, Hund knabbert. Du sagst ein scharfes "Nein" und wirfst vielleicht ein Sofakissen in seine Richtung. Tut ihm nicht weh, aber er erschreckt sich vielleicht oder wird zumindest abgelenkt. So ähnlich wie eine Wurfkette eben, nur dass ich einen Welpen mit 9 Wochen noch nicht mit einer lauten Kette bewerfen würde. icon_confused.gif Eine Möglichkeit wäre eventuell als "Strafe" noch, Dich neben ihn zu setzen und ihn mal gepflegt anzuknurren. Also, richtig als Geräusch meine ich. Auch die Idee des Hundehalter fände ich gut - wenn er sich in seinem Alter schon in sein Körbchen schicken ließe - was ich mal bezweifle. Vielleicht reicht es, den Hund kommentarlos aufzunehmen und woanders wieder abzusetzen, mit Kauknochen? Seinen Platz verbindet er nicht negativ, wenn er darauf bleiben soll. Wieso auch? Ist bequem, er fühlt sich dort sicher, findet vielleicht mal ein Leckerli dort ... Aber so eine Bleib-Übung ist für 9 Wochen noch sehr schwierig, denke ich. Das kommt erst nach und nach.

alphaclasch hat folgendes geschrieben::
Den Hund auch mal alleine lassen: Ich fange an, den Raum zu verlassen, mittlerweile hab ich es sogar für zwei Minuten vor die Tür geschafft, dennoch gerate ich gleich in Panik wenn der Hund bellt oder das Jaulen anfängt, da ich Angst habe, meine Nachbarn könnten sich beschweren und ich muss den Hund wieder weggeben, da ich nur eine Genehmigung auf vorbehalt habe. Wenn er leise das Winseln anfängt warte ich bis er eine Pause mache und gehe dann wieder rein. Vorhin hat er allerdings das Jaulen angefangen, als ich das Zimmer verlassen hatte.

Machst Du alles richtig. Man kann auch einfach damit anfangen, dem Hund mal zu verwehren, hinter Dir herzudackeln, wie Du es schon getan hast: Einfach mal das Zimmer verlassen. Minutenweise kannst Du dann auch die Wohnung verlassen. Erst zurückkommen, wenn er still ist - richtig. Keine großen Szenen zur Begrüßung oder Verabschiedung - tu einfach, als hättest Du keinen Hund, Du kommst und gehst, wie es Dir passt. Ein Mini-Ritual wäre erlaubt, so in der Art, dass man zu seinem Hund sagt: "Ich bin bald wieder da." oder "Jetzt kannst Du nicht mit." Das machen viele Hundehalter, die ich kenne. Aber das kann man auch später einführen.

Alphaclash hat folgendes geschrieben::
Im Buch stand man solle ohne Worte hingehen den Hund am Nackenfell packen und leicht runterdrücken, ohne weitere Worte wieder den Raum verlassen, nur das hat nichts gebracht, er hat weitergejault, bis ich wieder da war. Was soll ich in so einer Situation tun? Ich hab wirklich extrem Angst davor die Nachbarn zu belästigen.

Sorry, aber was da im Buch steht, finde ich totalen Quatsch. Würde ich nie machen. Wofür wird der Hund da bestraft? Dafür, dass Du wiedergekommen bist? Kann doch ein Hund gar nicht mehr verknüpfen, diese Strafe. Besser nicht so.

Ach ja: Mach ihm nebenher leise das Radio an, das hilft gegen Einsamkeit.

Alphaclasch hat folgendes geschrieben::

... nur leider macht er da nicht sonderlich mit, er geht ein paar Meter und das Wars, ich versuche ihn mit Leckerli zu locken aber auch das funktioniert nicht immer, dennoch musste er letzten endes jedes mal wenn ich mit ihm runter ging (also wirklich jedes mal nach ca. 5Minuten groß). Was soll ich in so einer Situation tun?
Ich habs auch schon versucht, indem ich einfach weiter ging oder ihm mit den Rücken zugewand einige Meter weiter stehen blieb, ab und an kam er dann, aber was wenn er keinen schritt weiter geht, wie soll ich ihm diese Sturheit im Bezug des Spazierengehens austreiben? [...] Leine zerren möchte ich nicht, egal was ich mache, letzten endes muss ich hin gehen und ihn wieder hinstellen damit er mir wenigstens gaaaaanz langsam folgt, einfach zur Tür unten rein hat bisher auch nichts geholfen.

Neun Wochen alte Welpen laufen noch nicht so schrecklich viel. Auf keinen Fall an der Leine hinter Dir herzerren. Jetzt bei der Hitze ist es verständlich, dass er nicht weit gehen mag. Außerdem ist ja draußen alles neu und aufregend und evtl. auch angstmachend. Lass ihm Zeit, er ist noch klein. Mit Leckerli locken ist richtig, sonst einfach forsch vorangehen, ihn auf keinen Fall mit sanften Worten "beruhigen" wollen. Einfach so tun, als sei alles draußen nichts besonderes. Ohne Hund vorausgehen, das funktioniert eigentlich bei den meisten Wuffeln, weil sie Angst haben, ihr Rudel zu verlieren. Ein Beagle ist zu selbstbewusst und zu stur, um davor wirklich Angst zu haben. icon_lol.gif Aber Du kannst Dich ja auch irgendwo ins Gras setzen und ihn einfach machen lassen, was er mag. Ist ja warm genug draußen. Man muss noch nicht viel laufen, das wird er in 2-3 Wochen noch genug wollen, wenn er so mutig geworden ist, die Welt zu entdecken.

Was die Katze angeht: Jagen sollte man ihm streng verbieten, allerdings bin ich auch der Meinung, dass die Katze das selbst regeln wird. Das heißt, wenn es ihr zu bunt wird, wird sie ihm irgendwann mal eine knallen. Ist auch nicht ganz ungefährlich, aber wirkungsvoll. Sorge dafür, dass die Katze einen Rückzugsort hat. Für Begegnungen solltest Du den Hund anleinen, dann kannst Du ihn gut zurückhalten, wenn er hinterherjagen will. Aber die zwei werden sich schon noch anfreunden ...

Was ich recht wichtig finde: Ich habe jetzt von mehreren Beagle-Besitzern gehört, dass sie es bitter bereuen, ihren Wuffel so früh von der Leine gelassen haben. Ein Beagle nimmt draußen eine Spur auf und geht dann seiner Wege. Du kannst ihn weder über Rufen, noch über Spielzeug oder Leckerli dazu bewegen, zurückzukommen. Ich kenne fünf Beagle und alle sind gleich. Hundetrainer empfehlen, den Beagle definitiv im gesamten ersten Jahr nur angeleint laufen zu lassen und erstmal reichlich das Abrufen zu üben, damit sie gar nicht erst eine Chance haben, wegzulaufen und aus dem Einwirkungsbereich des Menschen zu kommen. Ich finde es zwar traurig, seinen Hund nie abzuleinen, aber irgendwo auch sinnvoll. Eine 10-Meter-Schleppleine geht auch (dann mit Geschirr), um ihn zur Not noch aufzuhalten. Beagle sind verfressen und supergut über Futter zu motivieren. Aber wenn sie einmal einen Duft in der Nase haben, hast Du keine Chance mehr ... icon_rolleyes.gif Sie werden auch "Nasen auf Beinen" genannt. icon_wink.gif
Das solltest Du also wissen für die Zeit, in der Dein Wuffel selbstbewusster wird und beginnt, seine eigenen Wege zu gehen.

Ich sehe grad, Nafti hat's ja auch schon geschrieben. icon_mrgreen.gif
So, ansonsten machst Du eigentlich schon mal alles gut, Hundeschule ist auch zu empfehlen. Ach ja: Suche gerade in der ersten Zeit viele Hundekontakte, damit Dein Wuffel gut sozialisiert ist. So viele verschiedene Rassen, Größen, Altersstufen wie möglich. Er muss gut die Hundesprache lernen, damit er später einordnen kann, wie ein Artgenosse bei der Begegnung so drauf ist. Ich habe meine Hündin täglich mit 5-6 Junghunden spielen lassen (privat) und heute kommt sie praktisch problemlos mit jedem Hund zurecht, den wir so treffen. Zum Glück.
Wenn Du noch Fragen hast, nur zu! Dazu sind wir ja da.
Viele Grüße,
Minou

PS: Wegen des Winselns beim Alleinsein. Kann Deine Angst vor den Nachbarn verstehen, aber irgendwie muss er es ja auch lernen. Wenn er kurz jault und dann gleich aufhört, ist das ein super Anfang. Dann wird es irgendwann zu Selbstverständlichkeit, dass Du auch mal ohne ihn das Haus verlässt. Und so sollte es ja auch sein. Bei den Nachbarn hilft Kommunikation. Rede mit jedem einzelnen, erkläre, dass Du ihn gerade erziehst und dass es sein kann, dass er mal etwas jammert. Bitte dafür um Verständnis und versprich, genau das ändern zu wollen. Die meisten Menschen sind umgänglich, wenn man die Situation erklärt. Viel Glück!


» User #19008 schrieb:

Hallo,

erst mal danke für das feed back an euch beiden. Ich würde den Hund gerne machen lassen was er will wenn er nicht weiter geht, nur das Problem ist, das er dann den vorgarten meiner Nachbarin (also ist halt die wiese vor unserem Haus) umgraben will und meine Nachbarn bis auf einen sind nicht so sonderlich gut drauf und wie gesagt bei beschwerden muss der Hund wieder weg.

Mit Hunden kommt er recht gut in Kontakt, wir haben hier viele Hundehalter. Hauptsächlich große Hunde wie Labrador, Windhunde, auch Kampfhunde (aber ganz liebe), angeknurrt wurd er auch schon,aber von kleineren Hunden, die großen sind weniger das Problem.

Von der Leine lassen darf ich hier in der Umgebung sowiso nicht, dafür müsste ich weiter weg und da ist der Hund wie du schon sagtest zu klein zu. In einem Jahr ziehen wir um und da haben wir dann ganz viele Felder und Wald, da muss ich dann auch erst mal ne Weile auf s Freilaufen lassen verzichten bis er sich eingewöhnt hat.

Gut also so hab ich schon mal Bestätigung erhalten, aber was mach ich mit der Unsicherheit gegenüber den Nachbarn, ich meine das merkt der Hund doch auch wenn er anfängt zu jaulen das ich total unsicher und quasi ängstlich werde.


» User #13675 schrieb:

eine sache vorweg... es gibt keine Kampfhunde!

So nun zum eigentlichen!
ich finde die welpenschule sehr wichtig für so einen kleinen... sie sind alle in einem alter und können spielen... wenn er nur grosse ausgewachsene hunde sieht dann kann es schon vorkommen das sich dein kleiner auf den rücken haut und sich unterwirft, in ner welpenschule wo alle in seinem alter sind macht er das nicht so schnell, da wird erst mal bisschen drum gekämpft das man stärker ist als der andere!

das mit der leine laufen hat auch ewig gebraucht, ich hab ihn aber auch nicht hinter her gezogen ich bin auch immer vorne weg gegangen und er kam dann hinter getrottet icon_smile.gif
Wie gesagt versuch das auch mal das er was trägt..meiner war dann total stolz weil er ne aufgabe hatte und ist fein mit gelaufen! Macht er heute immer noch , er trägt sein spielzeug, den schlüssel, basecap... er läuft aber auch ohne was ihm maul icon_wink.gif

das mit den Nachbarn würde mich kalt lassen, ganz ehrlich... er ist ein welpe und da kann es schon mal vorkommen das er bellt und jault... ausserdem verbietet man einem kleinen kind ja auch nicht das schreien etc...

du musst immer dran denken: der hund ist noch ein Welpe und muss noch viele Dinge lernen...


» User #19008 schrieb:

Hallo Nafti,

er macht es ja teils, das er hinterherläuft wenn ich vorangehe, aber eben nicht immer.

Mit den Nachbarn ist so eine Sache, sicherlich würde ich mich nicht drum Kümmern und mir keine Sorgen machen wenn es keinen Grund dafür gäbe, aber der Grund ist der, das wenn Beschwerden bei meiner Hausverwaltung eintreffen, der Hund wieder weg muss, und davor hab ich Angst.


» User #19008 schrieb:

Hallo noch mal an alle,

@Nafti du hast natürlich recht mit deiner Aussage über Kampfhunde (wollt ich noch mal hinzufügen) aber sie werden als solche geführt, weil sie entsprechenden Körperbau haben um richtig großen schaden anzurichten, jeder Hund kann gefährlich werden wenn der Halter ihn so erzieht.

und jetzt wirklich an alle:

is jetzt bestimmt ne ganz blöde frage, aber ich bin eben auf den Gedanken gekommen, das man einem Hund der Aggresiv ist ja nicht in die Augen schaun soll, weil dieser sonnst seine Stellung als Ranghöherer verteidigen will und auf einen losgehen kann. Ein Unterwürfiger Hund sieht also immer eher Weg als der drüberstehende (wurde mir jedenfalls so erklärt). Nun hat Bloo angefangen auf s Sofa zu springen, was ich nicht dulden möchte, ich setzte ihn ein paar mal nach unten, es half nichts, als er wieder zum sprung ansetzte, hab ich ihn anfixiert und mal ganz konsequent in die Augen gesehen,

er überlegte es sich plötzlich, ging zu seinem Kissen, legte sich darauf, dann sah er mich erneut an, ich sah ihm weiter in die Augen, verlegen blickte er weg, dies wiederholte sich jetzt drei mal, er rollte sich daraufhin zusammen und dööst jetzt.

Was genau ist da passiert?

Hat er mich als Ranghöher angesehen und hat deshalb aufgehört mit seinem Unerwünschtem verhalten?

Soll ich das öfter machen?

Was sagt ihr dazu?


» User #8141 schrieb:

es hat auch nichts mit dem körperbau zu tun...es sind stink normale hunde die von den MENSCHEN so trainiert wurden... deshalb find ich es schlimm das man sie dann nicht mit der rasse nennt sondern immer nur Kampfhund... ich kann auch einen kleinen Mops zum kampfhund machen...sorry aber ich mag den begriff kampfhund einfach nicht, weil es keine gibt?
Man kann aus jedem Hund ne Bestie machen!

Naja das mit den Augen ansehen... ich schau meinen auch scharf in die augen aber da passiert nichts...kann ich leider nichts dazu sagen, und das mit dem Sofa...keine ahnung, meiner darf auf die Couch er darf auch ins bett...
Achso weil immer viele denken der hund darf nicht auf die couch weil er dann zum herrchen oder frauchen eine höhe hat, und da könnte er beissen oder so... ist quatsch steht in einem polizeihundebuch drin!


» User #19008 schrieb:

Hi,

bei mir hat das keine Rangordnungsgründe, sondern einfach nur weil wir ein Naturweißes Sofa haben, und das Bett ist nur 140cm Breit, wir schlafen zu zwot drin und die Katze auch, wird ein wenig eng, is ja jetzt schon eng, für ein größeres Bett ist momentan kein Platz. Ausserdem was ist wenn er mal flöhe bekommt, dann haben wir die auch im Bett.


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