Haustiere

Hundeerziehung eines Beaglewelpen, wie mache ich es richtig?

» User #13675 schrieb:

wollte dich damit um gottes willen nicht angreifen, aber ich musste das einfach mal los werden weil ich solche gedanken schon viel zu oft gehört haben...
ja das kann ich mir vorstellen... ich habe auch zwei katzen die mit im bett schlafen und dann noch der hund, und am we der freund...puhh, nein die katzen schlafen mit im bett und der hund draussen im flur, und das klappt super! ab und zu schlaf ich mal in der stube auf der couch und da darf hasko dann auch mit schlafen da wir dann mehr platz haben, und das geniesst er auch... muss dazu sagen das ich einen schäferhund mit 73 cm schulterhöhe habe icon_smile.gif


» User #19008 schrieb:

@nafti

ich hab mich jetzt nicht angegriffen gefühlt, ich kanns verstehen, ich find die bezeichnung Kampfhund auch blöd, aber das ist der Hintergedanke, bei nem kleinerem Hund ist halt (blöd gesagt) nicht gleich der ganze arm weg icon_biggrin.gif.

Is schon n großer Hund, aber mal ehrlich, ich bin echt froh, wenn wir den hier erzogen kriegen, man hat der viele Unarten, aber mei, er muss halt austesten was er darf und was nicht, er hat jetzt blaue lefzen weil er mir ein Durchschlagpapier gemoppst hat, ich konnt s ihm noch wegnehmen, trozdem sind die lefzen blau, sieht blöd aus icon_biggrin.gif


» User #14825 schrieb:

Hallo, alphaclasch

ganz wichtig ist das Loben. Ich denke, es ist noch weitaus wichtiger, als "Strafe". Wenn Dein Hund am Teppich knabbert kommt ein "NEIN". Mach es ruhig so, daß Du ihm das Knabberteil gibst, wie Du das ja schon machst. Dabei aber kommt ein "feiiiiiiiiinnn" fröhlich und mit hoher Stimme gesprochen. Mach die Knabberstange ruhig interessanter, indem Du Dich auch für die Stange interessierst. Ruhig mal ein wenig verstecken zum Beispiel hinter dem Rücken und suchen lassen. Ein bißchen daran ziehen, über den Boden ziehen. Und immer richtiges Verhalten des Hundes mit Stimme und/oder Leckerlies belohnen und bestätigen.

Fremden Hunden sollte man nicht starr in die Augen sehen. Mit seinem eigenen Hund sollte man oft Augenkontakt suchen. Wenn Dein Hund Dich ansieht, immer positiv bestätigen. Man hat es dann leichte bei der Erziehung.

Ich hörte gerade am letzten Sonntag bei uns im Verein, daß unser Trainer sagte, seinen nächsten Hund würde er viel länger an der Leine lassen. Entweder Schleppleine oder Flexileine. Der Hund hat einen größeren Bewegungsspielraum. Du hast aber immer noch die Möglichkeit auf den Hund zuzugreifen, wenn das Gehorchen mal nicht funktioniert. Mit Leine kannst Du den Hund zu Dir holen, wenn Du rufst und er kommt nicht. Wenn Du keine Leine hast, und der Hund kommt nicht, lernt der Hund, wenn ich gerufen werde, und ich gehe nicht zurück zu Frauchen, passiert nichts. Damit hast Du schon verloren. Also, erst ableinen, wenn das Abrufen wirklich gut funktioniert. Ist zur Sicherheit für den Hund.

LG Marion


» User #18665 schrieb:

Ersteinmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied! Und das ihr viel Freude mit ihm habt...
Aber ich würde dir unbedingt raten, eine Hundeschule aufzusuchen, mit einem Welpen sowieso, das er dort bei der Welpenstunde mitmischen kann (nicht nur für Vierbeiner eine lustige Angelegenheit icon_wink.gif )
Desweiteren aber auch, um proffesionelle Unterstützung zu bekommen, denn ich finde, das ein Beagle in keinster Weise ein Anfängerhund ist. Ich kenne einige Beagle Besitzer, die sich trotz Jahrzehnterlanger Hundeerfahrung die Haare raufen.
Wie Nafti schon sagt: viiiiiiiiiiiiiiel Konsequenz ist das Zauberwort.
Ich verstehe die Angst, etwas falsch zu machen... Nachdem ich nun Jahrelange Hundeerfahrung habe, weiß ich, wie sehr unser allererster Hund wohl gelitten haben muß, weil wir, also meine Eltern und auch ich, damals Null Erfahrung hatten. Das möchte ich gerne anderen Hunden und auch Hundebesitzern ersparen.
Also: auf mit Eurem Fiffi in die Welpenstunde icon_smile.gif

Viel Spaß und gut Glück bei der Beagle Erziehung!


» User #19008 schrieb:

Guten Morgen,

kennt jemand eine gute Welpenhundeschule in München, die er mir empfehlen könnte? Ich wohne in der Nähe vom Ostbahnhof und wir haben kein Auto also Auswärts ist erst mal nicht so.

Danke schon im voraus.


» User #9346 schrieb:

na toll.
Dein Ersthund ein Beagle.

Beagles sind, mit das am schwersten erziehbare,
was es an Hunderassen so gibt.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn mein Nachbasr hatte so einen Kerl.
Jetzt ist er im Tierheim. Der Hund, nicht der Nachbar. icon_wink.gif

Ich möchte dir nicht die Freude an deinem Hund nehmen,
aber such dir schleunigst eine gute Hundeschule mit erfahrenen Leuten.
Wenn du dann wirklich viel mit deinem Hund arbeitest,
klappt es vielleicht sogar mit einem Beagle.

Es gibt Hundeschulen, die begleiten deinen Hund vom Welpenalter bis sie auch mental
(so mit 3 Jahren) voll entwickelt sind.

Lass ihm aber schon jetzt kein unerwünschtes Verhalten durchgehen.

Sei immer konsequent und gib Befehle nur, wenn du sie auch durchsetzen kannst.

Diese beiden 08/15 Ratschläge sind bei jeder Hundeerziehung sehr wichtig.

Gib mal bei Google "Beagle Erziehung" ein.
Da findest du bestimmt Hilfe
gruss gewoka

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» User #19008 schrieb:

Hi,

ich hab gemerkt, das er nicht grad einfach ist, wobei ich aber sagen muss, troz das wir noch keine Hundeschule haben, hab ich s immerhin schon geschaft ihm Sitz, Platz, Fuß und auf seinen Namen hören Beizubringen, er braucht hatl imemr Beschäftigung. Zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch, wenn ich s schaff in ner Krippe mit 52 Kindern im alter von 8Wochen bis 3 Jahren zu arbeiten, dann schaff ich s auch nen Beagle zu erziehen, Hundeschule werden wir natürlich torzdem aufsuchen, is nur nicht so einfach eine gute zu finden grummel.

Ansonnsten hält er mich hier zu hause ganz schön auf trab, nimmt alles aber wirklich alles in Mund, frisst die Hasenkötel und aus dem Katzenklo die Katzensch... (Tierärztin sagt das machen manche Hunde) Frist das Katzenfutter (habs jetzt in die Badewanne gestellt, da kommt er nicht hin, aber die Katze icon_biggrin.gif (man muss ja auch einfallsreichtum zeigen)).

Ansonnsten Konsequent Nein sagen und wegnehmen wenn er irgendwas macht was man nicht ignorieren kann beispielsweise auf den Tisch oder auf s sofa, ansonnsten Unerwünschtes verhalten Ignorieren und SOFORT Loben wenn er s richtig macht. Jaja, er hält uns ganz schön auf trap.

Wenn er gar nicht hört, hilft auch mal anknurren (Tipp vom Tierarzt hört sich zwar blöd an, aber hilft).

Trozdem werde ich weiterhin, ich denke auch mit Hundeschule, viiiiiiieeeeeeeeeel Geduld haben müssen.

Liebe Grüße


» User #3675 schrieb:

Hallo Alpha,
schön, dass es soweit läuft. Ich muss auch sagen - bei Deinem Beruf hast Du eigentlich alle Geduld und Konsequenz, die man als Hundehalter braucht. icon_lol.gif
"Meine" Kinder sind größer (bin Lehrerin), aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich aus der Hundeerziehung so einiges übertrage.
Allerdings sind Konsequenzen bei Hunden leichter zu finden und durchzusetzen: "Wenn du nicht Sitz machst, gibt es kein Leckerli." oder "Wenn du wegläufst, musst du eben an die Leine.". Versuche sowas mal mit Kindern ... icon_rolleyes.gif

Was Gewoka schrieb, ist gewissermaßen auch berechtigt, ein Beagle ist echt hart. Ich glaube, der Unmut (wenn es welcher war in Gewokas Beitrag - es klang etwas "böse", aber vielleicht war es gar nicht so gemeint ...) rührt daher, dass Beagle anscheinend im Moment sehr "in Mode" sind und sich viele Leute (Du bist aber damit nicht gemeint, Alpha, da ich Deine Beweggründe für diese Rasse nicht kenne und nicht vorschnell urteilen will icon_wink.gif) ihre Hunderasse nach der Optik aussuchen, ohne sich ein Bild von den Eigenschaften zu machen.

Ich finde Beagle total schick, superpraktische Größe, Kurzhaar, sehen einfach nett aus und sind es auch. Aber bei uns im Dorf gibt es mittlerweile fünf davon und ich glaube, keinem der Besitzer ist so richtig klar, dass sie sich eine passionierte Jagdhundrasse ausgesucht haben ... icon_confused.gif Ein junges Pärchen will seinen nach der Junghundzeit wieder loswerden, weil sie sich nicht überlegt haben, was passiert, wenn der Hund 10 Stunden allein zu Hause sitzt, weil sie Vollzeit arbeiten. icon_evil.gif Ein anderes Paar hat seinen fünfjährigen Beagle auch im Freilauf ohne Leine ganz gut im Griff, muss dafür aber ein Wasserstrahl-Halsband einsetzen, damit sie ihn per Fernbedienung abrufen können, wenn er eine Spur aufnimmt.
Und der beste Beaglekumpel meiner Hündin ist ohne Leine ständig auf und davon - und mit Leine nur am Schnüffeln und total "langweilig". Seine Besitzer gucken immer neidisch auf meine aufmerksame "klettenhafte" Schäfihündin und versichern, sie würden sich nie wieder einen Beagle zulegen, sondern immer nur eine Rasse wie Gina, mit der man auch "was anfangen" kann bzw. die im Freilauf trotzdem da bleibt, mit der man sozusagen "zusammen" spazierengehen kann. icon_wink.gif Kann man mit dem Beagle nicht, der ist mit sich selbst beschäftigt ...

Wobei ich nicht der Meinung bin, dass man mit einem Beagle "nichts anfangen" kann. Der müsste sich doch super zum Fährten oder für Mantrailing eignen, mit DER Nase. Am Fährten hat meine Hündin hingegen viel zu wenig Interesse und gar nicht die Geduld, eine Spur bis zum Ende zu verfolgen ... icon_rolleyes.gif Sie ist allerdings auch nicht darauf trainiert, Schäferhunde werden als Diensthunde ja auch auf z.B. Drogensuche, etc. abgerichtet, geeignet ist diese Rasse also schon.

Zurück zu Dir: Klingt super, wie weit Du mit der Erziehung bist. Weiter so! icon_wink.gif

Katzenfutter: Oh ja. Jeden Besuchshund bei uns führt sein erster Weg in den Raum, in dem er den Katzennapf leeren kann. icon_lol.gif Wenn Du die Badewanne mal zum Baden brauchst: Katzen- und Hundehalter machen es oft so, dass die Katzennäpfe erhöht stehen, auf einem Schränkchen, einer Kommode, etc. Die Katze kann lernen, dort hochzuspringen und kann dort in Ruhe fressen. Der Hund kommt da auch nicht ran. Nur mal so als Tip.

Katzenkot: Ich weiß, da ist meine Hündin ganz verrückt drauf. Überhaupt mögen Hunde gern alles, was stinkt. Wenn sie Fleischfresser-Kot fressen (Hund, Katze, Mensch cats_sick.gif), kann es sein, dass ihnen Mineralstoffe fehlen. Muss aber nicht. Ansonsten kann man ihnen Pferdeäpfel, etc. auch erlauben, das soll sogar ganz gut sein. Ach was, Beagle fressen eh alles. icon_rolleyes.gif Und wälzen sich auch ganz gern. icon_twisted.gif Alternativ kannst Du einmal pro Woche richtig üblen Stinkekäse (Harzer oder so) füttern, dann "befriedigt" der die Lust des Hundes auf Stinkezeug etwas.

Der Tip vom TA hört sich gar nicht so blöd an. Mache ich auch. Anknurren wirkt manchmal Wunder, wenn man die richtige Tonlage trifft. Bei meiner Hündin hilft sogar Anfauchen icon_eek.gif, wobei ich keine Ahnung habe, wieso sie das beeindruckt. (Aber ich kann's besser als Knurren. icon_redface.gif) Wahrscheinlich aus ihrer Erfahrung mit Katzen. icon_lol.gif Es gibt auch lustige Leute, die mit gleichen Waffen kämpfen und ihre Hunde beißen. icon_lol.gif Mich würden die Haare im Mund allerdings stören ...

So, bitte berichte weiter vom Wuffel, ist schön zu lesen, dass Du gut mit ihm klarkommst - auch wenn es schwierig ist ...
Viele Grüße,
Minou


» User #19008 schrieb:

Hi,

heute hat Bloo nicht so pariert, aber ich denke in dem alter recht normal, man kann ja grad am Anfang nicht zu viel von so einem Tier erwarten, aber Konsequent bin ich trozdem.

Das mit dem Beißen habe ich bei meiner Katze gemacht, anfänglich hat er immer und immer wieder in die Hände gebissen und zwar richtig fest, tja, irgendwann hab ich dann mal zurrückgebissen, und zwar in den Nacken, nicht allzufest, aber so, das er es spürrt und zwar in den nacken, die Haare im Mund waren bis zum Abend drinnen, immer wieder vereinzelt eins gefunden troz ausspühlen, aber es hat sich gelohnt, seit dem hat er nie wieder jemanden gebissen.

Allerdings hab ich noch n kleines Problem, er macht immer wieder in eine Zimmerecke in der Küche, also pfützchen, auch nachdem wir draußen waren, ich befürchte ja das er hier markiert. Ich hab dort jetzt Pfeffer ausgestreut aber irgendwie glaub ich nicht so ganz dran, das es hilft. Was soll ich machen wenn s nicht s hilft? Er macht dort in unbeobachteten Momenten hin.

Aber ne Haushaltshilfe ist er schon, er sammelt alles auf was nicht weggeräumt ist.

Auf s sofa versucht er jetzt kaum noch zu kommen, aber dafür fängt er an daran zu nagen, an jeder ecke versucht er s. In einem Buch steht, mit Parfum einsprühen, hab ich gemacht, hilft aber nicht, Tabasko kann ich hier leider nicht hinmachen, da wir ein Naturweißsofa haben, hat hier jemand tipps für mich? Beißspielzeug wegen Zahnwechsel der ja eigendlich erst in zwo wochen anfängt haben wir ausreichend, trozdem werd ich noch so n Massageball anschaffen. Aber was generell gegen möbelkauen machen? Ignorieren ist ja hier nicht, soll ich ihn in eine "stille ecke" schicken also quasi anbinden und wie im Buch beschrieben für ein paar Minuten ignorieren? Langweile kanns irgendwo glaub ich auch nicht sein, eigendlich ist er recht ausgepowert, ausserdem spiele ich recht viel mit ihm, aber immer nur wenn ich will, nicht wenn er mich dazu auffordert.


» User #19008 schrieb:

Ach so, warum diese Hunderasse wollt ich ja noch beantworten.

Also das ganze hängt mit einem Sommer von mir zusammen. Bei uns in der Straße lief immer ein Hund umeinander, das Herrchen hat man eigendlich so gut wie nie gesehen, aber der Hund, ich fand den so klasse, weniger wegen dem aussehen, der war schon älter, nein, seine Art und weise gefiel mir wahnsinnig gut. Man konnte immer sein Klimpern der Hundemarke hören und schon war ich am Fenster und hab geschaut was er macht. Er war sehr ruhig, und sehr zutraulich, ist zu jedem hingegangen hat aber nie geknurt oder gebellt, hatte seinen eigenen Dickkopf und das was mich am allermeisten an diesem Hund fasziniert hat war, das jedes mal, bevor er über die Straße ging (es war eine kleine seiten einbahnstraß) hielt er an, und sah wirklich original nach rechts und links bevor er diese Straße überquerrte, wie gesagt meistens ohne Herrchen.

Diese Selbsständigkeit und Klugheit hat mich dermaßen fasziniert, das ich gesagt hab, ich will irgedwann auch mal so einen Hund haben. Das es ein Jagdhun ist und viele Ansprüche hat das war mir klar, aber das er so sturr ist, das war mir relativ neu, aber das ist im entefekt egal, ich find s nicht schön wenn sich Tiere absolut und gänzlich unterordnen, also so gesehen gar nicht mehr ihren freien willen haben.

Ich habe eine Bekannte die hat ne Geburtstagsparty also eher so n Familiending veranstalltet, dort war eine Frau mit ihrem Golden Redriver, der arme kerl musste den ganzen nachmittag und abend auf einer Decke liegen bleiben, wenn er nur aufstand hieß es gleich wieder platz und der Hund fügte sich, ich mein Gehorsam ist eine sache und ist auch gut, aber das fand ich irgendwie weiß ich nicht, nicht in ordnung, er konnte ja nicht mal seine umgebung also das Zimmer erkunden.

Es gibt ja Hunde die mac hen nichts, es sei denn sie bekommen anweisungen und so n bissl n dickkopf find ich nicht schlecht, und es spricht auch nichts dagegen wenn er den Grundgehorsam hat und im ernstfall wirklich hört. Kann man jetzt falsch verstehen, ist aber nicht so gemeint, also hören ist wirklch wichtig, aber n bissl eigen sollte der Hund schon sein, seine vorlieben quasi haben oder so, das macht ihn ein bisschen Persönlicher icon_biggrin.gif.


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