Haustiere

Hundeverbot für Halter?

» User #16553 schrieb:

Hallo zusammen,

gestern ruft mich eine Bekannte an, ihr Mann hat den Hund ohne ihr Einverständnis weggegeben (sie hat sich allerdings auch nicht gewehrt).
Bei uns gäbe es Tote, sollte mein Mann sich das rausnehmen.

Fakt ist:
wir kennen diese Leute sein rud 18 Jahren.
Damals hatten sie einen Hund, der kam ins Tierheim, weil die Kinder, die nach dem Hund kamen, angeblich Angst davor hatten.
Ein Jahr später kam der nächste Hund, der wurde nach 2 Jahren abgegeben, weil ein Kind dagegen allergisch war. Ich habe allerdings bei einem Besuch festgestellt, dass der Hund Probleme mit der Hüfte hatte.
1 Jahr später wurde wieder ein Hund angeschafft, angeblich war das Kind dagegen nicht allergisch (beides Langhaarhunde).
Dieser Hund ist jetzt auch im Tierheim, weil Frauchen sich nicht genügende um ihn kümmert (stimmt).
Die Hunde wurden nicht geimpft, erst als das Tierheim sich weigerte, ungeimpfte Hunde zu nehmen, wurde die Impfung schnell nachgeholt.
Die Tiere waren nur im Garten, Gassi gehen gabs nur sporadisch.
Ich könnte heulen, wenn ich an die Tiere denke, es waren allesamt tolle Hunde, total brav, allerdings nicht erzogen. Ich hätte sie genommen, aber da streikte dann mein Mann. Aber selbst er ist erschüttert über dieses Verhalten.
Wir haben auch schon mit unseren Bekannten darüber gesprochen, aber die "vorgeschobenen" Gründe fürs Abschieben der Tiere sind nun einmal Fakt.
Das muß man sich mal vorstellen, die geben innerhalb von ein paar Jahren 3 Hunde ins Tierheim.
Jetzt habe ich Angst, dass sie sich in absehbarer Zeit wieder einen Hund zulegen.
Die Leute sind ja beratungsresistent, mit ihnen Reden nutzt nichts.
Habt Ihr Tipps?
Habe schon mal gedacht, den Kontakt ganz einschlafen zu lassen, aber damit ist den Tieren auch nicht gedient.
Liebe Grüße,
ein wütender und verzweifelter scrotcher


» User #18817 schrieb:

Hallo, also ich hatte damals auch mal so eine Familie gekannt. Die haben sich jeweils immer junge Jagdhunde zugelegt, aber Erziehung war für diese Leute ein Fremdwort (mehr oder weniger). Dazu kam noch, dass sie auf dem Land lebten und es jede Mege Kaninchen in der Umgebung gab und jedesmal die Kinder im Alter von 7 und 4 mit dem Tier "gassie gehen" geschickt wurden. Es verging kaum ein Tag an dem die Kinder nicht mit blauen Flecken, Schrammen (weil der Hund sie mal wieder über den Haufen gerannt hatte) oder sogar ohne Hund heim kamen. Um so älter das Tier dann wurde, desto mehr merkten die Leute dann, dass sie ihren Kindern so einen Hund nicht zumuten konnten und schafften ihn ab. Es vergingen keine drei Monate, dann zog wieder ein junger Hund ein und wie sollte es anders sein, es MUSSTE ja ein Jagdhund sein. icon_motz.gif
Aber das ist schon länger her und ich habe mich nicht getraut etwas zu sagen. Heute aber kenne ich wieder jemanden der keinerlei Ahnung von Hundehaltung hat und wirklich, ich betone, ALLES falsch macht was man nur falsch machen kann.Das fängt beim Füttern an, übe die richtige Beschäftigung bis hin zum Gassie gehen. Da sie auch nicht einsichtig war und sturr der Meinung ist, ihr Hund sei glücklich so wie sie es macht und sie mache es richtig, habe ich mich schließlich nach langem Überlegen an den Tierschutz gewendet.(ich kenne da ein paar Leute in meiner Umgebung die dort tätig sind bzw. waren) Bisher scheint dieser leider allerdings nicht viel gemacht zu haben denn sie hat ihren Hund noch immer, aber vielleicht wurde sie auch nur verwarnt. (ich sollte mich vielleicht mal bei den Leuten erkundigen)Ich würds auf jeden Fall versuchen, denn wenn es dumm für deine Bekannte läuft, bekommt sie den Hund abgenommen UND ein Verbot sich weitere Hunde anzuschaffen. Allerdings müssen da schon gravierende Dinge vorgefallen sein. Ich schätze mal du selbst kannst leider nicht viel tun. icon_sad.gif