Haustiere

Wohnungssuche mit Hund

» User #15995 schrieb:

Hallo!
Ich wohne in München und möchte nun mit meinem Freund zusammenziehen.
Wir haben einen kleinen Hund (Mischling, etwa wie Dackel) und wir haben gerade gelernt, dass sich die Wohnungssuche mehr als schwierig gestaltet.
Was für Erfahrungen habt ihr?
Ist es aussichtslos, eine Wohnung zu finden, oder ist das nur ein 1. Eindruck?
LG, Marie


» User #14431 schrieb:

Hi Marie!

Habe mich auch schon bei ein paar Vermietern gemeldet und meine erste Frage war immer: "Ist Hundehaltung erlaubt?"

"Was haben sie denn für einen?"

"Wir haben einen Setter!"

"Oh, der ist groß, oder?"

"Jooaaa... Aber furchtbar lieb und im Haus ganz ruhig!"

"Wir haben schlechte Erfahrungen mit Mietern mit Hund! Alle Türen zerkratzt und Beschwerden von den Nachbarn erhalten!"

"Naja, dann mal Danke für`s Gespräch!"

Wieder keine Wohnung! Und wir wohnen auf dem Land! Intolerant nenne ich sowas! Selbst auf den Vorschlag, dass ich dafür unterschreibe, eventuelle Schäden sofort oder spätestens zum Auszug zu beheben, kam ein "tut mir Leid!".

Das ist echt schwer! Ich warte immernoch auf einen dicken Lottogewinn!

LG Gulo


» User #243 schrieb:

Leider Gottes ist es wirklich nicht unbedingt einfach icon_sad.gif

Aber mach doch mal einen Aushang fertig und häng den bei Fressnapf, Tierärzten etc. aus.

"Ich (Name) suche für meine beiden Zweibeiner eine Wohnung (Zimmeranzahl, etc. eintragen) zum (Datum).
Meine Menschen sind gut erzogen, stubenrein, machen weder Dreck noch Krach. Sie haben eine gute Kinderstube genossen und sind sehr verträglich. Ich würde mich freuen, wenn ich für meine beiden Menschen ein neues Zuhause finden würde, da ich sie nur ungern abgeben würde.
Tel. + Bild"

Einen Versuch ist es wert icon_wink.gif


» User #16844 schrieb:

Oh ja Wohnungssuch mit Hund ist so ein Kapitel für sich. Da muss man länger suchen, viel länger. Aber schlussendlich haben wir was gefunden. Du kannst dich auf viele Absagen einstellen, aber wenn du jede wirklich jede Wohnungsanzeige findest und nachfragst findest du hoffentlich was (die Idee von Ice finde ich super).
Die große Auswahl hatten wir aber auch nicht. Egal, die Wohnung ist *** und fast alle Nachbarn haben einen Hund. Das Haus gehört einem "Großvermieter" und ich glaube alles was Hund hat, wurde in unser Haus gesteckt. icon_mrgreen.gif
Bei meinen Nachbarn wollte er erst den großen Hund nicht, aber da diese ihm klarmachten "wir ziehen mit Hund ein oder gar nicht" hat er dem zugestimmt.

Aussichtslos ist das nicht, aber last euch bloß alles schriftlich geben.

Viel Glück bei eurer weiteren Suche *Daumen drück*
Nasenbär


» User #10885 schrieb:

Hallo Marie,

also ich habe echt Glück mit meinem Vermieter! Habe 3 Maine Coons Aimee , Pepper und Butti und seit Anfang Oktober auch meinen Mülltonnen-Fund Filou und der Vermieter hat kein Problem mit den Tieren. Katzen dürfen laut den neusten Gesetzen eh nicht mehr verboten werden ( der Vermieter kann nur eine tierische Reduzierung bei z.B. 10 Katzen in einer 2- Zimmer- Wohnung verlangen) und auch kleine Hunde bis 10 kg dürfen NICHT verboten werden. Hab ich letztens erst noch mit einem Richter (Bekannter) drüber gesprochen. Er ist beim OLG (Oberlandesgericht) und hat mir dies erzählt, nachdem ein Vermieter erst vor kurzem mehrere Klagen verloren hatte und vor´s OLG gezogen ist, auch dort hat er nun verloren. Er forderte die Abschaffung des Dackels einer Familie. Die Klage wurde abgelehnt, da es zur freien Entfaltung der Persönlichkeit zähle. Außerdem, so eine weitere Begründung des OLG, sei ein Hund in der Größe eines Dackels mit einer Katze gleichzustellen. Wenn ein Vermieter einem potentiellen Mieter also eine Absage wegen eines kleinen Hundes erteilt, muss dieses nicht hingenommen werden!

Hoffe, dass mein Beitrag helfen konnte! icon_wink.gif

LG, Juddi icon_wink.gif


» User #243 schrieb:

Im Prinzip hast Du ja recht, juddi, nur ist es eigentlich keine Basis, wenn von Anfang an ein Hund der Streitpunkt ist. Ich glaube nicht, daß man als Mieter irgendetwas gewonnen hat, wenn man sich eine Wohnung erklagt. Bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bist Du raus oder wirst rausgeekelt.

Worauf man auch noch achten sollte:
in einem Mehrfamilienhaus reicht das ok des Vermieters alleine NICHT aus. Hier muß die Eigentümergemeinschaft zustimmen.


» User #12972 schrieb:

Ice hat folgendes geschrieben::
Im Prinzip hast Du ja recht, juddi, nur ist es eigentlich keine Basis, wenn von Anfang an ein Hund der Streitpunkt ist. Ich glaube nicht, daß man als Mieter irgendetwas gewonnen hat, wenn man sich eine Wohnung erklagt. Bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bist Du raus oder wirst rausgeekelt.

Worauf man auch noch achten sollte:
in einem Mehrfamilienhaus reicht das ok des Vermieters alleine NICHT aus. Hier muß die Eigentümergemeinschaft zustimmen.


Guten Morgen,
dem kann ich nur zustimmen. Es macht absolut keinen Sinn dies so zu händeln und vor allem was mir da noch einfällt, die Kosten für so einen Rechtsstreit und ich würde es ablehnen irgendwo einzuziehen, wo ich im Prinzip nicht erwünscht bin.
Gruß eggi


» User #16553 schrieb:

Hallo Ihr Lieben,

wir hatten ein ähnliches Problem mit einer Katze.
Wir haben unserer Mieterin ausdrücklich eine Katze erlaubt (ich hätte auch einen Hund erlaubt).
In unserer Eigentümergemeinschaft gibt es k e i n Tierverbot.
Die Katze kam nicht ins Treppenhaus, sondern nur auf den Balkon und aufs Dach.
Einige Eigentümer haben sich auf einmal massiv gestört gefühlt, die Katze riecht, sie macht Krach, sie beschädigt das Dach?
Waren alles nur vorgeschobene Gründe.
Also auf alle Fälle alle Mitbewohner, bzw. Eigentümer befragen, nicht nur die Vermieter.
Und.. sollte ein Vermieter noch unsicher sein, ob Hund oder nicht Hund, bring Deinen Hund zur Besichtigung mit - geht natürlich nur, wenn er total brav ist icon_mrgreen.gif , vielleicht kannst Du dann punkten.
Wünsche Dir viel Glück,lG scrotcher


» User #14792 schrieb:

Einen wunderschoenen guten morgen euch allen icon_smile.gif

Oh je, das ist ein Thema fuer sich... Heutzutage ist es wirklich schwer, mit einem Hund (und erst recht, wenn es ein großer ist) "umzuziehen".

Wir hatten (Gott sei Dank) absolut keine Probleme... Erst haben wir den Vermieter gefragt und der meinte nur, wir sollen die andere Partei im Haus fragen - wenn dieser nichts dagegen hat, ist es kein Problem.

Leider ist es aber nicht bei allen so leicht - das beste Beispiel ist meine Mutter ... Sie wohnen gerade in einem Haus und ueberlegen umzuziehen und das mit DREI Hunden (allerdings 1 Yorki, 1 Pudel-Terrier, 1 JackRussel-Terrier-Mix) - koennt euch ja vorstellen was sie fuer Antworten bekommt icon_wink.gif

Mittlerweile habe ich sogar schon mehrfach gelesen, das nicht einmal mehr KINDER erwuenscht sind icon_eek.gif Da musste ich erst 2x lesen...

Aber nicht aufgeben, es wird sich schon was richtiges finden icon_smile.gif


» User #12972 schrieb:

Hallo,
als wir suchten, wurde als 1. gefragt, ob wir Kinder hätten...damals hatten wir noch keine. Dann wurde gefragt, ob wir Haustiere hätten, klar hatten wir. Ich hatte 2 Bouviers und meine Frau 2 Katzen...
Ein Jahr später fanden wir dann unser zu Hause.
Mit einer hochschwangeren Frau, 2 Perser und 2 Bouviers zogen wir mit schriftlicher Genehmigung des Vermieters hier ein.
Aber fragt nicht, was wir an Nerven gelassen haben...
Dies soll aber nicht entmutigen, sondern Dir einfach sagen: Nicht aufgeben!Es gibt sie noch die Vermieter, die Haustiere akzeptieren, sogar welche für große Hunde ein Herz haben!
Allerdings mit Kindern sehe ich mehr Probleme, ganz besonders, wenn man dann 2 hat.
Aber, dies ist ne andere Thematik.
Gruß eggi


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