Haustiere

Hundekapriolen - erzählt auch von euren Wuffs!

» User #2225 schrieb:

hallo, das ist ja ein süßes thema im forum! also ich hatte eine westie hündin, die ich am 8.8. erlösen lassen mußte. 12 1/2 wunderbare jahre. eine ganz super ruhige. aber ihr größtes kunststück und vergnügen war mein kommando: mach die tür zu! dann sprang sie gegen die tür, daß es nur so krachte und bekam ihr geliebtes leckerchen, sogar vom tisch! was es sonst nie gab. bequem war das, wenn ich mich gerade auf der couch eingekuschelt hatte mit der decke und sie kam rein.. ein befehl, und es zog nicht mehr zur tür hinein! in ihren letzten monaten hat sie auch ohne kommando die tür zugeschmissen, manchmal 3x während des abendessens. gern denken wir an sie zurück. seit einer woche haben wir eine neue welpe, weil wir es alleine nicht mehr ausgehalten haben. wir sind gespannt, was die kleine maus so anstellen wird sie hat schon jetzt ganz andere ideen. liebe grüße an alle biggi


» User #2002 schrieb:

Hallo
Ich bins schon wieder,ein Welpe macht halt viel dummes Zeug! icon_wink.gif
Obwohl es einige schon wissen:
Neulich habe ich kurtz meine Socken gewäckselt,da kommt der kleine an und nimmt sich eine.Mit Mühe und not konnte ich sie ihm wieder abjagen und gab sie meiner Mutter,die lies eine fallen und Jacky schnappte sie sich,ich hielt ihm Leckerlies hin und musste geschockt feststellen:Er hatte die Socke,gierig wie er war heruntergeschluckt,in einem Stück! icon_eek.gif
Eigentlich war es ja nicht zum Lachen sondern lebensgefährlich,aber nach einer Woche panik muss ich einfach über was lachen icon_wink.gif
Gestern ist sie nämlich,so wie sie war,nur in braun,wieder raus gekommen! icon_wink.gif

Und dann wäre da noch meine Mischlingshündin-sie knurrt ihn gerne an und schnappt nach ihm,als ob sie ihn nicht ausstehen könnte.Aber neulich hat er mit einem anderen Welpen gespielt und wurde auf dem Rücken liegend von ihm gebissen.Da kam Meine Hündin an und hat den anderen weggeknurrt und gebellt icon_smile.gif
Schon süß,da sie schon 12 ist hätte ich diesen Mutterinstinkt nicht erwartet! icon_wink.gif


» User #1081 schrieb:

Einmal waren wir mit unserem damaligen Husky in einem Stillgelegten Steinbruch spazieren.

Das Gelände wurde als Naturschutzgebiel Rekultiviert und überall wimmelte es von kleinen Seen und Tümpeln.

Er war mal wieder völlig übermütig am rennen und steuerte mit Vollgas auf so einen kleinen See zu (Nicht tief, mit Rand und Wasser ca. 50cm)

Irgendwie hat er aber durch die Spiegelung des Wassers die ganze Fläche als eine Ebene gesehen und es kam wie es kommen musste:

Kurz vor dem See bemerkte er das es sich um Wasser handelte, also alle viere von sich gestreckt und Vollbremsung. Hat aber nichts geholfen. Mit einer wunderschönen Piruette P L A T S C H ins Wasser icon_smile.gif

Da stand er nun Breitbeinig und nass, schaute sich zwischen den Beinen durch nach dem Motto "So´n Mist"

Anschließen hat er uns erst mal ordentlich verbellt, weil wir uns vor Lachen nicht mehr eingekriegt haben.

Viele Grüße
Claus


» User #1193 schrieb:

Hallo,
wir kommen gerade vom Hunde-Wohnmobilurlaub aus Holland zurück. Eines Abends, eigentlich war schon "Hundenachtruhe" angesagt, mußte mein alter Tiga nochmal raus. Mira, 4 Monate alt, schlief tief und fest auf der Decke, dachte ich zumindest. Als ich mir den Anorak anzog, wuselte sie mir ständig zwischen den Füßen herum, da sie ja etwas versäumen könnte. Ich hob dann unseren "Alten" wegen des Hüftproblems nach draußen und ließ Mira zurück, im verschlossenen Wohnmobil, versteht sich. Als wir 10 Minuten später wieder zurück kamen, war Miras Platz leer und sie in der ganzen Kabine nicht auffindbar, trotz hellster Erleuchtung! Sollte sie mir vielleicht doch nach draußen entwischt sein? Also packte ich die Taschenlampe, einen Schwung Leckerle und die festeren Schuhe und machte mich auf die Suche nach der Kleinen. Da sie schwarz ist, war das garnicht so leicht. Die einzige Beruhigung war lediglich, dass der gesamte Campingplatz wirklich sehr gut eingezäunt war, sie also im Normalfall nicht auf die Straße konnte. Nach einer Stunde Suchen beschloss ich dann, meinen Mann zu wecken und unseren alten Tiga in die Suche mit einzubeziehen. Ich war gerade im Wohnmobil und stand am Alkoven um Klaus zu wecken, als ich ein nicht definierbares Grunzen aus der Fahrerkabine hörte. Also funzelte ich mit der Taschenlampe rein. Beide Sitze waren leer, aber vor dem Beifahrersitz wedelte ganz kurz eine weiße Schawnzspitze vorbei, die sofort wieder in der Tiefe versank. Mira hatte es sich während meiner Abwesenheit zum ersten Mal im Fußraum des Beifahrers gemütlich gemacht und den Platz für so gut befunden, dass sie dort schlief! (Schizophrener Weise hatten wir, um das zu verhindern, eine große Klappbox in den Durchgang gestellt, was bis zu diesem Tag auch wunderbar klappte, deswegen kam ich auch im Traum nicht darauf, dass sie dort vorne sein könnte.) Mein durch die Suche sehr angestiegener Adrenalinspiegel ließ schlagartig nach und ich habe nur noch gelacht, die Erleichterung tat schon sehr gut.
Gruß Strandschlamper


» User #1193 schrieb:

Vor mehreren Jahren waren wir am Gardasee am Monte Baldo. Mein Mann wollte Gleitschirm fliegen und ich mit Tiga spazieren gehen, wie so viele ander Urlauber dort oben auch. So blieb es nicht aus, dass wir an dem ein oder anderen Rastenden vorbeikamen und Tiga den ganzen Charme seine langjährigen Strandschlamperkariere wieder erfolgreich erprobte, so dass mehrere Leckerbissen den Weg in seine Schnautze fanden. Er hatte gerade bei einem oberbayerischen Trio ganz gut abgesahnt, als er nur wenige meter weiter eine einsame Dame auf einem Stein erspechtete, die gerade den Rucksäck öffnete! Na nix wie hin, bei Frauen war er immer unschlagbar.
"Igitt! Geh weg Du Vieh! Hau ab, ich kann Dich net leiden!" Diese Worte waren im gößeren Umkreis deutlich vernehmbar, so dass die Situation zur Unterhaltung für mehrere wurde. Tiga hingegen saß 2m vor der Frau und wartete ungerührt auf seinen Einsatz, schließlich hatte er ja Übung und nie schnell aufgegeben. Als Die Brotdose aus dem Rucksack befördert wurde, folgten ihr hypnotisierende Blicke von Tiga, die aber nicht die gewünschte Wirkung zeigten. "Jetzt hau endlich ab Du Köter!" Tiga taxierte die Dame von oben bis unten und wieder hinauf, erhob sich ausgesprochen würdevoll, kein Anzeichen von Demut und bitte gib mir doch etwas. Sein nächster Blick fiel auf die Treckingstöcke, die besagte Dame mit sich geführt hatte und etwa 1 m von ihr entfernt standen. Er musterte sie wie die Dame, schritt gemächlich, aber würdevoll darauf zu, hob den Hinterlauf und begann seinen gesammten Blaseninhalt über die Treckingstöcke zu entleeren! Der Dame blieb das Wurstbrot förmlich im Halse stecken, als sie registrierte, was da vor sich ging und die anderen Wanderer, die diese Szene verfolgt hatten, lagen fast vor Lachen am Boden. "Jo mei, weenst eam was gebm hättst, warn die Stöck gwiss trocken bliebn, aber jetzt kriegst gwiss koane Blasen an die Händ beim Nunterlaufen, mit die Bergschuh ham ma des allwei so gmacht!" Noch mehr Gelächter, mit der Ausnahme einer einzelnen Person, und Tiga hatte schon wieder Neuankömmlinge entdeckt, die von seiner Anwesenheit sehr begeistert waren und bestimmt eine kleine Entschädigung für ihn im Rucksack hatten...
Naja, einmal Strandschlamper und Selbstversorger über viele Jahre, das prägt und bleibt und es ergeben sich immer wieder Situationen wo man es ja wiedermal ausprobieren kann
Gruß Strandschlamper


» User #1365 schrieb:

Hallo,
ich möchte nun auch mal eine Geschichte zum Besten geben. Als ich mit meinem Hund noch Agility gemacht habe, hatte ich immer folgendes Problem:
Wenn ich meinen Hund (Samojede) über die A- Wand schicken wollte ist Sie immer oben stehen geblieben um die gute Aussicht zu genießen. Wenn ich Sie dann oft genug gerufen habe kam Sie schließlich. Dadurch habe ich immer wertvolle Sekunden verloren. Mein damaliger Trainer (ein Agility Urgestein) meinte zu mir Er hätte da so eine Idee wie man das korrigieren könnte. Er erklärte mir, dass er mit einer Hürde auf die A- Wand schlagen würde wenn Meine oben wäre, um Sie zu erschrecken. Bei einem Border hätte das wahre Wunder gewirkt, Der währe nie mehr stehen geblieben. Etwas skeptisch willigte ich schließlich ein. Wir verabredeten uns auf dem Platz und gesagt getan, nur mit der Reaktion hatte keiner von uns Beiden gerechnet. Statt furchtbar zu erschrecken hat Mein Hund nur den Kopf in aller Ruhe gedreht und hat mal geschaut wo denn der Schlag her kam. Mein Trainer haute in diesem Moment ein zweites Mal auf die A- Wand mein Hund drehte nur den Kopf und schaute Ihm direkt in die Augen, aber alles mit einer Gelassenheit die Ihresgleichen sucht. Voller Zorn haute mein Trainer nun zum dritten Mal, so fest er konnte auf die Wand, so dass die Hürde auseinander brach. Die zwei Teile warf Er dann einen nach dem anderen über den Zaun der das Gelände der Hundeschule abgrenzte und ich rief meinen Hund hinunter. Mit so einer Coolness hatte keiner von Uns gerechnet, aber so ist nun mal meine kleine. Ich hoffe Euch hat meine Geschichte gefallen.

Gruß Adrian


» User #1682 schrieb:

Wenn die Lenden Purzelbäume schlagen...

und sie den Verstand erreichen, dieser ganz tief runter rutscht und die Schnauze tiefe Furchen durch die Erde ziehen muss;
wenn der Duft der durch das Fenster tief in die hocherhobene Nase zieht;
wenn der Halter nur noch rasend hinter seinen Rüden herhastet
und die Buben nur noch schnüffelnd ganz das große Geschäft vertütteln
und die Tröpfchen nicht mehr draußen sondern in der Wohnung rauschen,
ja dann weiß bald jeder Halter, draußen läuft das Weibchen erwartungsvoll und heiß,
und bei mir der Hinterherhasteschweiß, so ein ***. icon_wink.gif

Tja, gut, dass hier fast alle gleichzeitig läufig sind (ca. 5 Hündinnen)
LG Barbara


» User #2353 schrieb:

schaut doch einfach mal unter: mal was lustiges!

mfg
Cafeboehnchen
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» User #2674 schrieb:

Hallo!
Meine Jack-Russel-Terrier Hündin Lilly hat eine ganz besondere Eigenart Aufmerksamkeit von Fremden auf sich zu ziehen:
Zuerst beginnt sie ganz leise zu winseln. Bekommt sie dann keine Aufmerksamkeit von Fremden, fängt sie an zu gähnen. Dabei gibt sie Töne von sich, die einer Opernsängerin ohne Talent gleich kommen. Die Abstände der einzelnen "Gähner" werden kürzer, die Töne höher und lauter. Das geht dann so lange, bis sie jemand anspricht und streichelt.
Dann ist ihre "Müdigkeit" wie weggeblasen und Lilly ist wieder ein fröhlicher, quirliger und alberner Jack-Russel-Terrier... icon_smile.gif icon_smile.gif icon_smile.gif icon_smile.gif icon_smile.gif icon_smile.gif
LG Nicki


» User #2776 schrieb:

Hallo!
Bin neu hier und das ist mein erster Beitrag: Vor 2 Jahren fand ich einen streunenden Hund und brachte ihn mit nach Hause. Früh, am nächsten morgen führte ich ihn "gassi" im garten, da ich nicht wußte ob er über den Zaun springen würde. Danach brachte ich ihn zurück ins Hause während ich das Hundehäufchen beseitigte. Dann wollte ich zurück ins Haus aber die Tür ließ sich nicht öffenen. Offenbar war er auf die Tür gesprungen und hat den Riegel zugeschoben. Ich hatte keinen Schlüssel und kein Geld zum telefonieren. So entschloß ich mich meine Nachbaren aufzuwecken, die einen Schlüssel zu meinem Haus hatten.
Ich habe ihn trotzdem behalten und er ist immer noch dankbar dafür.

Rax


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