Haustiere

Keine Genehmigung für Hundehaltung obwohl Hunde im Haus

» User #16297 schrieb:

Hallo ihr Lieben,

sind vor zwei Jahren in eine Wohnung gezogen-im Mietvertrag stand: Kleintiere erlaubt, andere Tiere müssen nachgefragt werde. Im Haus (10Stockwerke gibt es mehrere Hundehalter, manche mit meheren Hunden und auch Rassen wie Schäferhund und Retriever). Haben uns entschieden einen kleinen Hund zu nehmen, habe Nachbarn gefragt, der hatte eine Erlaubnis und hatte gefragt, nur war das 6 Jahr her da war der Besitzer eine Versicherung, jetzt ist es eine große Hausverwaltung in einr anderen Großstadt. Habe angerufen und dachte es wäre kein Problem, da meinte die Dame das wäre garnicht so einfach, müsste das schriftlich sagen und die Rasse genau beschreiben...da hatte ich noch Hoffnung. 1 Tag später kam die Absage ohne Begründung-ich habe total entsätzt angerufen. Sie meine: Die Verwaltung will Hunde überhaupt einschränken----GEHT DAS?!
Habe nochmal einen ausführlichen Brief geschrieben: Was kann ich machen, wenn sie sich weigern?
Kann mir jemand helfen?

Eure Aleks


» User #15808 schrieb:

wie wäre es mit einer Umfrage unter den anderen Mietparteien des Hauses, ob ein kleiner Hund akzeptiert wird? Wenn sich eine Mehrheit abzeichnet wird es der Hausverwaltung schwer fallen, das Anliegen abzuweisen, in der Umfrage muss aber die genaue Größe des Tieres festgestellt werden. Wir haben in unserem Fall den Vermieter (auch eine große Gesellschaft) schriftlich um die Erteilung einer Erlaubnis zur Hundehaltung gebeten. Nachdem sich niemand rührte, schafften wir uns den Hund an, kurz darauf kam die schriftliche Absage. Da war es aber schon zu spät, der Hund war da. Vor dem Amtsgericht wurde dann die Klage des Vermieters abgewiesen. Außerdem würde ich schon auf eine genaue Begründung bestehen, warum die Erlaubnis verweigert wird. Habt ihr Kinder? Dann wäre die Sache einfacher durchzufechten...


» User #-1 schrieb:

Hallo,
ich würde mich mit dem Mieterverein in Verbindung setzen, wie ihr vorgehen könnt. Wäre ja super schrott, wenn ihr den Hund anschafft und dann ausziehen müßt. Ich weiß auch nicht, was passiert, wenn die Mieter wechseln und plötzlich kaum noch Hunde da sind.
Alles gute,
Doris


» User #16086 schrieb:

Hallo,

die Hausverwaltung muss begründen, warum sie die Hundehaltung für eure Familie ablehnt, wenn anderen
Mietparteien die Erlaubnis erteilt wurde.
So einfach ist das nämlich für die auch nicht, die Haltung eines kleinen Hundes abzulehnen - bei Kampfhunden sieht das anders aus.
Schau doch einfach unter "Google" nach und gibt Haustierhaltung in Miethäusern an. Da habe ich das übrigens auch mal gelesen, was ich oben geschrieben habe. Es gibt auch entsprechende Angaben der Amtsgerichte, die unter dem Text angegeben sind. Darauf könnt ihr euch dann beziehen. Also einfach einen neuen Antrag - unter Angabe des herausgefundenen Aktenzeichens bzw. Gesetzestext -
stellen und dann kann ein kleiner Hunde-Kumpel auch bei euch einziehen.

Alles Gute.
Berrys Frauchen


» User #16297 schrieb:

Hallo an euch alle!
Danke ersteinmal für eure Antworten!
Zu der Umfrage:Wie würdest du das machen? Kleine Flyer verteilen oder mit einem Klemmbrett rumgehen und jeen fragen, dann unterschreiben lassen? Bei uns ist es etwas anonym: Es sind 10 stockwerke un jeweils 7 Wohnungen--soll ich nur die direkten Nachbarn fragen? Wenn sie nein sagen ist die Hausverwaltung aber doch vorgewarnt durch den Hausmeister?
Zum Mietverein: Habe da angerufen, aber muss da Mitglied werden sonst gibt es keine Beratung (auch im november mit ganzem Jahresbeitrag und 2 Jahre Mitglieschaft). Aber eine Dame hat sich erbarmt und gesagt man könnte es mit einem Brief vom Arzt versuchen, der sagt, dass der Hund gegen Depressionen hilft. Im Internet wurde ein solcher Fall abgelehnt.
Kinder haben wir leider nicht.
Wieviel kostet so ein Rechtsstreit vor dem amtsgericht?
Schaue nochmal in google! Für weitere Vorschläge, tipps bin ich dankbar!
Eure Aleks


» User #15808 schrieb:

Ihr müsstet 3 Optionen in der Umfrage zulassen:

1. Fühlen uns durch den Hund nicht gestört!
2. Fühlen uns durch den Hund gestört!
3. Keine Angabe

Selbst wenn nicht einstimmig alle Mitbewohner Punkt 1 ankreuzen und mit der Unterschrift bestätigen, sollte dies ein gewichtiges Argument sein. Euer Problem ist allerdings, dass eure Nachbarn und Mitbewohner das Tier nicht kennen. Sie können demzufolge nicht wissen ob der Hund übermäßig bellt etc. Sie sind also auf eure Angaben angewiesen, aber woher könnt ihr denn wissen, was für ein Zeitgenosse euer zukünftiges Haustier ist?
Ich würde den Vermieter unabhängig von dieser Umfrage noch einmal darauf aufmerksam machen, dass im Hause bereits Hunde gehalten werden, beruht die Verweigerung der Zustimmung damit nicht auf willkürlichen Überlegungen?