Haustiere

Hund in der Innen-/Großstadt

» User #12972 schrieb:

Hallo,
wir sind ja auch so wunderschön angreifbar, weil wir unsere Fellnasen lieben...
In die bitte was? In die Bordsteinrinne? Auf Ideen kommen die Leute!? Ob sie es auch so prinkelt finden würden, sich ihren Hintern abfahren zu lassen?
Oder die Hunde bräuchten dann so ein Blaulicht auf dem Kopf und wir Hundehalter benötigten solche Verkehrshütchen, damit wir die Stelle an der Bordsteinkante schön sichern können...
Stell ich mir gerade vor - ganzbreitgrins***
Mitten in Berlin, wenn alle Feierabend machen, vll. noch auf den Kudamm - ich schmeiß mich weg. icon_razz.gif
Und dann die Gespräche in einem Taxi:
Fahrer warum halten wir hier?
Es tut mir leid, aber ich muss halten, weil wir warten müssen, dass der Hund fertig gekackt hat.

Lieben Gruß eggi


» User #15814 schrieb:

Soderle, ich hatte jetzt mal schriftlich beim Ordnungsamt angefragt. Als Antwort bekam ich folgendes:

"Das "Gehwegpinkeln" eines Hundes ist rechtlich unbedenklich, der Gesetzgeber sieht hier keine Verwarnungen vor. Es gibt auch keine rechtlichen Folgen, wenn dieses einen anderen Bürger stört. Ihre Idee mit der Gießkanne ist sicherlich eine gute Variante, doch auch diese ist gesetzlich nicht vorgeschrieben."

Desweiteren wurde noch mit aufgeführt, dass natürlich die festen Abkömmlinge des Hundes nach dem Kreislaufwirtschafstabfallgesetz aufgesammelt gehören und bei nicht Beachten natürlich eine Ordnungsstrafe auf einem zukommen kann. Desweiteren gilt in fast der gesamten Lübecker Innenstadt ein Leinenzwang, worauf ich auch mal beim Gassigehen durch einen Ordnungshüter hingewiesen wurde, war da noch nicht so informiert, und dieser Leinenzwang wird in nächster Zeit ausgebaut auf wirklich die komplette Innenstadt. Ferner besteht noch Leinenzwang auf allen Parkanlagen.
Ein Hundeverbot gilt zB auf allen Kinderspielplätzen, auf Liegewiesen und während der Saision (15.04 bis 30.09.) am Strand von Travemünde.

Ich bin doch froh, dass das Gehwegpinkeln erlaubt ist ^^.
Mit Gruß, Timmi


» User #15814 schrieb:

PS: Oh yeah, wie *** sind denn bitte Deine Ausführungen, eggi? Die Vorstellung hat doch ein ziemlich breites Grinsen herbeigezaubert. Eigentlich müsste mal jemand der Malen kann diese Situation illustrieren ^^


» User #15101 schrieb:

tja, solche Leute gibts aber. Die schicken ihre Hunde auf die Fahrbahn zum lösen und das nur weil sie zu faul sind diese zu entfernen. Da braucht es nämlich nicht weggeräumt zu werden.
Da bringt man seinem Hund bei, daß er ohne Aufforderung die Straße nicht zu betreten hat und Andere schicken ihre Hund auf die Straße weil sie zu faul sind.
Würd mich auch mal interessieren, wenn ihr Hund muß, was die Herrschaften dann auf einer dicht befahrenen Straße machen.
@Claudi70
bitte einmal quer durch Berlin in den äußersen Süden (Lichtenrade).
Auch hier darf Barry nicht in der Anlage machen (was Andere nicht interressiert), an Häuserwänden rufe ich ihn ab, ebenso an Zäunen. Haben hier doch viele andere Möglichen.
Aber wie sowas in der Innenstadt aussehen soll? Käme nicht auf die Idee mir da überhaupt einen Hund zuzulegen. Wenn man schon einen hat und in die Innenstadt zieht, muß mann da wohl einfallsreich werden, damit Hund überhaupt eine Möglichkeit hat.


» User #11809 schrieb:

Terry hat folgendes geschrieben::

@Claudi70
bitte einmal quer durch Berlin in den äußersen Süden (Lichtenrade).
Auch hier darf Barry nicht in der Anlage machen (was Andere nicht interressiert), an Häuserwänden rufe ich ihn ab, ebenso an Zäunen. Haben hier doch viele andere Möglichen.
Aber wie sowas in der Innenstadt aussehen soll? Käme nicht auf die Idee mir da überhaupt einen Hund zuzulegen. Wenn man schon einen hat und in die Innenstadt zieht, muß mann da wohl einfallsreich werden, damit Hund überhaupt eine Möglichkeit hat.



Stimmt, mitten in der Stadt würde ich mir auch keinen Hund halten wollen und es dann auch nicht tun.


» User #13286 schrieb:

Terry hat folgendes geschrieben::
...Aber wie sowas in der Innenstadt aussehen soll? Käme nicht auf die Idee mir da überhaupt einen Hund zuzulegen. ...


Eben deswegen hatte ich in den letzten 15 Jahren auch keinen Hund. Seit 1 1/2 J. wohnen wir nun wieder auf dem Lande, und seit 1 J. habe ich auch wieder einen Hund. Nebenbei bemerkt, wegen Hinterlassenschaft wegmachen : ich frag mich zuweilen, wie macht man sowas bei Durchfall?

Was ich mich auch frage : wie ist das mit dem Freilauf in der Grossstadt? Ein Hundeleben zwischen enger Wohnung und Leine-gassi? Oder fahrt ihr echt JEDEN Tag (u.U. kilometerweit) raus, um dem Hund die nötige Freilaufgelegenheit zu geben? Es mag sein, dass es für alle Probleme eine Lösung gibt, wenn man sich Mühe gibt (insofern will ich Grossstadt-Hundehaltern nicht pauschal einen Vorwurf machen), aber ich persönlich habe mich halt so entschieden, dass ich aus Tierliebe auch mal VERZICHTEN muss. Immerhin hatte ich in der Zeit ein Wohnungs(zwerg)kaninchen. Und andere Nager oder Ziervögel sind ja auch Tiere, für die man in Wohnungen auch akzeptablen Lebensraum schaffen kann.

Wegen dem Rinnstein-geschäft : das habe ich vor vielen Jahren bereits mal gelesen, dass sowas von offizieller Seite angeordnet war. Hab mich auch gefragt, wie das denn nur in der Praxis aussehen soll.


» User #15814 schrieb:

Koko hat folgendes geschrieben::
Nebenbei bemerkt, wegen Hinterlassenschaft wegmachen : ich frag mich zuweilen, wie macht man sowas bei Durchfall?


Ich merke es meist schon im Vorfeld, ob der Kleine Durchfall bekommt. Ansonsten habe ich auch für den Notfall immer Papiertaschentücher parat, um alles - auch wenn das jetzt eklig klingt - aufzuwischen.

Zum Thema Hund in der Innenstadt. Bei uns war es so, dass ein Jobangebot uns in die Innenstadt zwang. Den Kleinen hatte mein Freundin schon seit Ihrer Kindheit, er ist 13 Jahre alt, und daher, bzw. auch allgemein., wäre ein weggeben eh nicht in Frage gekommen. So versuchen wir und der Hund uns mit der neuen Situation zu arrangieren.

Und dem Kleinen gehts eigentlich so weit ganz prächtig. Wir nehmen uns mehr Zeit um mit ihm in der Wohnung zu spielen, was bei einem kleinen Hund ja zum Glück ganz gut funktioniert. Das Problem 5.Stock haben wir durch eine nette Hundetragetasche gelöst, was er als neues Refugium vollkommen angenommen hat. So springt er zur Gassi-Time in sein Körbchen, und dann gehts für ihn runter. Sein Auslauf bekommt er dann bei den Gassirunden durch die Innenstadt, wo er von dem ganzen Trubel um ihn eigentlich nie wirklich was mitbekommt. Er wundert sich meist nur, dass er halt nicht immer darf wenn er will. Wir versuchen dabei jeglichen Stress von ihm fernzuhalten, und erstaunlicherweise klappte das bisher so gut, dass er nach unserem Empfinden hier richtig auflebt. Liegt zwar nicht an der Innenstadt, aber bestimmt an das Mehr an Aufmerksamkeit. Um ihm zwischendurch auch mal Abwechslung bieten zu können, gehen wir ab und zu auch mal zu richtigen Gassi-Strecken wo man halt ihn 'ne halbe Stunde lang hintragen muss. Oder es geht mal an den Hundestrand ^^


» User #15101 schrieb:

Berlin ist die grünste Stadt Deutschlands. Selbst in den "Innenstadtbezirken" gibt es noch große Parkanlagen und teilweise sogar Auslaufmöglichkeiten.
Ich wohne am Stadtrand und bin von Brandenburgischen Feldern und auch Wald umgeben.
Dort ist auch Freilauf möglich. In verschiedenen Bezirken (Grundewald dürfte das bekannteste sein) gibt es Hundeauslaufgebiete.

Ob ich einen Hund halten würde richtet sich bei mir nach folgenden Dingen: kann ich mit meinem Hund auch vor der Tür vernünftig spazieren gehen. Also genug Möglichkeiten zum Lösen (Grünstreifen, Bäume, Grünanlagen) für den Hund, wenn ich nur kurze Runden mache, bzw. mal nicht so die Zeit hab aufs Feld (welches aber auch in der Nähe sein müsste) zu gehen.

Allein schon in Tempelhof würde ich keinen Hund halten, obwohl es auch da genug Grün gibt. Aber für den wirklichen Auslauf müsste ich doch sehr weit fahren. Und da bin ich denn doch zu faul. Und sogar hier in Lichtenrade gibt es Hundehalter, welche sich beschweren das in den Grünanlagen Leinenzwang ist, da ihre Hunde sich nie austoben könnten. Die wissen doch Tatsache nicht das es hier Felder gibt und gehen mit ihren Hunden nur um den Block.

Hat man schon einen Hund und muss in die Innenstadt ziehen, muss man sich auch damit arrangieren.

Vor Anschaffung eines Hundes ist halt Vieles zu überlegen und zu beachten. Aber das machen viele Halter erst wenn sie einen Hund haben. Und hier in Berlin gibt es auch viele Hundehalter, welche sich mit ihren Hunden fast täglich auf den Weg in die Hundeauslaufgebiete machen, selbst wenn sie da schon mal ne Stunde unterwegs sind.


» User #13286 schrieb:

Hm ja, wenn ich bereits einen Hund HÄTTE und das Schicksal mich unerwartet in eine Grossstadt verfrachtet, würde ich den Hund natürlich auch mitnehmen. Und wenn seine Grösse im Rahmen bleibt, ist das auch nicht so'n Problem. Bei der Erinnerung an meine Zeit in der Grossstadt hatte ich allerdings andere Bilder vor Augen, nämlich Leute mit eher grossen ("repräsentativen"?) und sehr bewegungsfreudigen (dafür aber meist schlecht erzogenen) Hunden, und abgesehen davon, dass diese Hunde (unschuldigerweise) tagtäglich zum Ärgernis vieler Mitmenschen werden (Stichwort kläffen oder nicht-aufgeräumte Hinterlassenschaften u.ä.), sind solche Hunde auch oft zu bedauern, weil sich viele Besitzer eben NICHT die Mühe machen, ihnen trotz aller Hindernisse ein möglichst hundegherechtes Leben zu bieten. Beispiele erspare ich mir mal, sonst bin ich heute abend immer noch am tippen... icon_sad.gif

Aber was Du Deinem Hund da alles bietest, hört sich echt gut an icon_biggrin.gif


» User #12036 schrieb:

@Koko
also mich würde auch die Größe eines Hundes nicht davon abhalten ihn überall mit hinzunehmen.
Ich stamme ursprünglich aus Essen und kann leider deine Erfahrungen mit Hundehaltern aus der Großstadt nicht ganz teilen. Die Typen die du beschreibst, hab ich hier auf dem Land viel häufiger angetroffen. Leider icon_sad.gif .

Im Gegenteil, waren mir bekannte Großstadthundehalter in der Lage ihren Hunden täglich Freilauf zu verschaffen, auch wenn sie dafür mit dem Auto eine halbe Stunde fahren mußten, während hier so manche Halter die Ansicht vertreten ein 3000qm Grundstück wäre Auslauf genug. Ebenso war den Großstadthundehaltern auch der Gebrauch von Kottüten vertraut, während der Landhundehalter doch eher auf den biologischen Abbau plädiert.

Ich denke es ist immer noch von dem Verantwortungbewußtsein eines Menschen abhängig ob ein Hund ein glückliches Leben führt und nicht ob er in einer engen Wohnung in einer Großstadt oder in einem Einfamilienhaus auf dem Lande lebt.

@Terry

Zitat:
Aber wie sowas in der Innenstadt aussehen soll? Käme nicht auf die Idee mir da überhaupt einen Hund zuzulegen. Wenn man schon einen hat und in die Innenstadt zieht, muß mann da wohl einfallsreich werden, damit Hund überhaupt eine Möglichkeit hat.


Wo unterscheidet sich denn deiner Meinung nach der Einfallsreichtum zwischen einem Schonhundehalter und einem Neuhundehalter?

LG Martina


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