Haustiere

Ist es besser zwei Hunde zu halten als einen allein?

» User #7371 schrieb:

Ich hab bei Urlaub und Freizeit frohen Mutes für einen Hund zurückgesteckt, und ebenso froh für den zweiten. Nun muss ich zwar mehr Zeit reinstecken (statt 24 48 Stunden pro Tag icon_biggrin.gif ) fürs Bürsten, Füttern, Kraulen und beschäftigen, aber dafür kann ich meine Racker auch mal abends 3 oder 4 Stunden allein lassen und endlich mal wieder ausgehen, was bei einem Hund nur sehr selten möglich war. In Sachen Urlaub bin ich sehr flexibel, es macht mir nichts aus den Urlaub auch mal daheim zu verbringen, aber selbst wenn ich nach Wien rauffahre (60 km mit Öffentlichen, da kein Auto) nehm ich beide Hunde mit.
Reisen mit zwei Hunden ist anstrengend, nervenaufreibend und verlangt eine Menge Souveränität, aber es macht mir Freude die beiden mitzunehmen. Man sollte nur vorher alle Präzedenzfälle üben, also Öffis fahren (Zug, Bus, Strassenbahn, U-Bahn), Maulkorb tragen, vllt. auch Flugbox, gutes Benehmen auf stark besuchten Plätzen und in Restaurants (ich wette kaum wer kocht sich bei nem Hotelurlaub selbst was) usw. usw.

Ansonsten kann ich nur für zwei Hunde plädieren, wenn man genug Platz hat. Erleichtert einiges, erschwert einiges, zahlt sich aber wirklich aus.


» User #9752 schrieb:

Ich überlege auch schon längere Zeit, ob wir uns nicht einen Zweithund anschaffen sollen. Wir wohnen seit Januar in einem Haus mit Garten, Platz wäre vorhanden. Mein Mann befürchtet allerdings, dass dies unsere "Gewohnheiten" icon_oldie.gif durcheinanderbringen könnte. Es hat sich halt alles so schön eingespielt. Pino ist ein 3 jähriger Rateromix, und wenn er alleine ist total lieb, sonst aber sehr temperamentvoll, aber mit (fast) allen anderen Hunden verträglich. Hecken 2 Hunde nicht Unsinn aus, so nach dem Motto, was dem einen nicht einfällt, fällt dem anderen ein? (ist ja auch bei Kindern so). icon_twisted.gif Ich würde Pino gerne einen Spielkameraden gönnen, da er bis max. 6 Stunden am Tag alleine ist.
Liebe Grüße
Gerti und Pino icon_rolleyes.gif


» User #7189 schrieb:

Ich berichte mal von unserer Bagage.
Der Hund von einem Freund ist leider etwas Sozialgestört, kann net so mit anderen Hunden und hatte auch schon häufiger Beißereien. Unterwerfen war kaum möglich und es kam vor, das wir ne halbe Stunde im Matsch lagen und um einen Stock gekämpft haben, bis einer von uns Menschen als Sieger hervor ging.
Nun hab ich ja meinen kleinen Idefix und ziehe in die WG ein, wo der große auch wohnt. Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden, kaum zu glauben, wir wollten unseren Augen selber kaum trauen. Der Dicke, also der große zeigt sogar mittlerweiel "Normales" verhalten. Anstatt gleich am Kragen packen und zu beißen, warnt er den kleinen, zeigt Zähne und so. Und auch die Spielaufforderungen sind zum schießen. Die beiden liegen Minutenlang voreinander und vordern sich auf (sowas kannten wir vom Dicken nicht icon_sad.gif )
Die beiden zusammen zu bringen war demnach das beste, was wir tun konnten. Der kleine darf sogar auf dem Dicken rumklettern, wenn dieser auf dem Rücken geht (früher wäre das ein todes Urteil gewesen. Und mein Kumpel kann ihn mittlerweile auf den Rücken legen und sich auf ihn setzen.
Ich glaube mein kleiner hatte da fast therapeutische Wirkung für den Dicken...


» User #220 schrieb:

Hallo, liebe Foris,

meine Erfahrung zum Thema ist sehr positiv. Wir haben drei Beagles und das Zusammenleben klappt hervorragend. Ich glaube aber, das liegt auch daran, dass Beagle als Meutehunde mit jahrhundertealter Tradition und mit reduzierter Agression (von Ausnahmen abgesehen) zur Verträglichkeit neigen. Diese Verträglichkeit bezieht sich bei uns auch auf Katzen und im Haus wohnende Kinder. Ich würde also auf Rasse und individuelle Persönlichkeit des Zweithundes und Ersthundes achten und danach entscheiden. Insgesamt kann ich aber nur zum Zweithund raten, zumal die neuen und gerade die jungen Hunde relativ schnell integriert werden und von den alten lernen. (Übrigens: wir achten immer auf eine relativ ausgeglichene Alterspyramide, ein relativ junger Hund, ein mittelalter und ein älterer bis alter). Aber: Dies ist nur eine subjektive Erfahrung und bezogen auf eine Rasse.
Ansonsten: Natürlich sind wir wie so viele die Sklaven unserer Lieblinge und richten unser Ferienziel und den Tagesablauf zumindest in Teilen darauf aus. Schließlich sollen möglichst alle Familienmitglieder glücklich sein, wenn es in Urlaub geht. Da unsere Hobbies naturnah sind, klappt das in der Regel gut.

Freundliche Grüße

Geronimo


» User #12387 schrieb:

Es kommt ganz auf den Charakter des Hundes und die Bindung zu seinem Menschen. Hast du einen dominanten Hund und es kommt ein ebenso dominanter Hund dazu, gibt es selbstverständlich Keilerei, egal ob Rüde - Rüde, o. Hündin - Hündin! Wichtig ist, falls du zwei Rüden besitzt: den rangniedrigen zu kastrieren und den ranghöheren zu "bevorzugen", d.h. "er" darf als erstes Futter, er wird als erstes begrüßt usw. Es wird dir sicherlich schwer fallen die erste Zeit, da es unserem menschlichen Gleichgerechtigkeitssinn wiederspricht!
Natürlich musst du auch bedenken: Mehr Hunde = mehr Auslauf und Platz
UND: Mehr Hunde = mehr Kosten!
Wenn es nach mir ging, hätte ich auch schon den ein oder anderen Gedanken verloren, mir einen Zweithund anzuschaffen... Doch leider würde dies zu viel Geld kosten und woher das Geld? Natürlich kommt es drauf an, ob deine Eltern gut verdienen icon_wink.gif
Ein Hund ist ein Rudeltier! Und er hat ja nun auch eines gefunden -nehmlich deine Familie! Viele Komplikationen können auftreten, oder die beiden verstehen sich prächtig! icon_smile.gif
Auf jeden Fall muss dein Hund ein gutes Grundgehorem besitzen, da, wenn du dir einen jungen Hund o. Welpen anschaffst, der kleine, junge Hund sich vieles abgucken könnte!

Wenn der Hund einen Menschen hat, der wirklich viel mit ihm unternimmt und ihn genügend beschäftigt, ist ein Zweithund nicht unbedingt notwendig, zudem ist noch viel mehr zu beachten bei der Anschaffung eines Zweithundes icon_wink.gif


» User #12994 schrieb:

hallo
ein hund kann sich nur gut entwickeln wenn man ihm die moeglichkeit gibt sich richtig zu sozialisieren,das geht nun mal am besten mit einem 2.hund,aber auch da noch sollte man seine 4 beiner nicht vor anderen hunden abschirmen (beim gassi gehen auf den arm nehmen und so gags) sondern ihnen ermoeglichen sich in einem rudel zu integrieren,sowie auch zu behaupten und rangordnungen zu entwickeln und auszuleben.
wir halten ein rudel chihuahuas (2 paare und im moment auch noch 3 Chi-Puppies die wir so wie es aussieht alle behalten werden icon_eek.gif ,hinzu kommt noch ein mops ruede und ein perserkater.. icon_wink.gif da ruehrt sich was und das ist gut so icon_mrgreen.gif

LG
Gianni


» User #13656 schrieb:

Hallo, ich würde es immer wieder tun und kann mir nur einen Hund nicht mehr vorstellen. nach dem Tod meiner älteren Hündin hat die jüngere so heftig gelitten und auch Futter verweigert, daß ich sie "zwangsernähren" mußte. Also blieb mir garnichts weiter übrig,als wieder einen neuen Hund aufzunehmen. Es kam ein Welpe dazu und nach 3 Tagen hat die ältere mit ihm gespielt. Seitdem sind sie ein Herz und eine Seele, auch wenn es um Futter manchmal Streit gibt. Aber in Notsituationen halten sie fest zusammen. Und schaut doch mal zweien beim spielen zu, es macht einfach Spaß. Natürlich sind die Kosten immer doppelt, aber das wiegt die Freude über die beiden immer wieder auf. Auch können sie zu zweit besser alleine sein, so daß mein schlechtes Gewissen, wenn ich arbeiten muß, nicht so groß ist. Ich würde es jedem empfehlen.


» User #14294 schrieb:

Also, wir haben 3 Hündinnen. Sie vertragen sich super, spielen miteinander und haben, da wir auf dem Land wohnen, auch genügend Bewegung. Die Älteste wird 11 Jahre.Im Sommer vergangenen Jahres ist eine unserer Hüninnen(17 Jahre)verstorben. Wir haben uns dann wieder einen Welpen dazugeholt. Unsere Kinder 18 und 16 sind mit ihnen aufgewachsen. Ich finde es gibt nichts besseres als Kinder mit Tieren aufwachsen zu sehen.


» User #9752 schrieb:

icon_biggrin.gif Wir haben inzwischen unseren Zweithund, es ist eine kleine Griechin, 1,5 Jahre alt und die beiden verstehen sich super. Unser Spanier ist viel ausgeglichener weil müder, da die beiden sehr viel spielen und toben. Sicher haben wir Glück gehabt, aber die beiden haben sich echt auf Anhieb verstanden.
Wir sind alle sehr glücklich und freuen uns, dass wir uns so entschieden haben. icon_razz.gif icon_razz.gif icon_razz.gif
Gerti mit Pino und Naddi


» User #20067 schrieb:

Ja Hunde sind Rudeltiere aber klappt das denn auch meine Hündin ist drei bekomme da jetzt noch eine dazu, bin mir immer noch nicht sicher ob es die richtige entscheidung war. aber nun habe ich zu gesagt.Wir haben eine nDoppelhaushälfte mit eigenem Garten und ich hoffe das es mit 2 Hündinnen überhaupt klappt icon_rolleyes.gif


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