Haustiere

Begleithundausbildung - wer kennt sich aus?

» User #4846 schrieb:

@Krümel66: Du beschreibst die BH bei ÖKV- Vereinen.
Das, was vorher beschrieben wurde, sind die BHs (heißen hier dann BGHs) bei ÖHU-Vereinen.
Wollte nur darauf aufmerksam machen, daß es da unterschiede gibt!
lg, Laura


» User #6141 schrieb:

icon_biggrin.gif , kann sxchon sein, aber was sind denn da die Unterschiede? ÖKV, ÖHU?! Keine Ahnung icon_wink.gif Vielleicht kann mich ja jemand aufklären.
Liebe Grüße


» User #4846 schrieb:

ÖKV und ÖHU sind die beiden österreichschen Dachverbände, wobei der ÖKV international ist, also beim FCI, die ÖHU nicht.
Auch in der Unterordnung gibts Unterschiede, z. B. Grundstellung bei ÖKV ist "Sitz" bei der ÖHU "steh".
Die Prüfung der BGH1 bei der ÖHU hat Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung. Der Hundeführer geht weiter und ruft den Hund mit Befehl Fuss nach. Die Hunde müssen apportieren, eine, ich glaub 50 cm Hürde, springen und einen 1m Weitsprung machen. Außerdem ist noch der Befehl Voran dabei.

Beim ÖKV ist die BH1, wie gesagt, die Grundstellung Sitz, und naja, was bei der Prüfung gemacht wird, hast ja selber schon beschrieben icon_wink.gif!

Achja, noch einen Unterschied.
Die Kehrtwendung beim ÖKV funktioniert, indem der Hund hinter dir vorbei geht, bei der ÖHU dreht sich der Hund an deinem linken Bein mit dir um.

Auch beim Schutz, Fährten etc gibt es Unterschiede, aber da kenne ich mich nicht so gut aus.

Was besser ist von den beiden...? Tja, da scheiden sich die Geister! icon_lol.gif

lg, Laura


» User #7033 schrieb:

hallo,
es gibt hunde denen macht unterordnung spaß..unsrer bonnie nicht..aber wir haben die bh im zweiten anlauf.in manchen gemeinden reduziert sich damit die hundesteuer.
grüßle


» User #12833 schrieb:

In einem der vorigen Beiträge stand was von 3 Monaten Ausbildung. In 3 Monaten kann ein Hund das alles auch unter Ablenkung? Kann ich garnich so richtig glauben...

( Hab mit Rocky damals einen Kurs mitgemacht, dann aber aufgegeben, weil zuviele Leut mit ihm spazieren gingen, die Erziehung für Tierquälerei halten *grummel* Dachte, ich hätte dann eh keine Chancen...)


» User #13805 schrieb:

hallo sulley,

also 3 mon halte ich auch was knapp. Ok wenn ein hund schon eine grundausbildung hat und nur noch an bestimmten sachen gearbeitet werden muss ist das sicher durchführbar. Ich übe nun mit meinen fast 1 jahr und bin immernoch nicht so weit das ich die machen kann weil es am "platz" hapert. Ich mache die BH im SV. Da wird verlangt:

Grundstellung sitz, fußarbeit. Kehrtwendung sitz aus der bewegung platz aus der bewegung und ran rufen und hund muss vorsitzen: danach wieder fuß. Hund muss durch eine gruppe menschen gehen in der mitte der gruppe sitzenbleiben.

Dauerablage, die ist so lang ca wie fast eine ganze unterordnung.

Dann kommt der aussenteil bei dem man halt "spazieren" geht, desweiteren hund anleinen an einer laterne zB besitzer geht ausser sichtweite und andere laufen mit ihren hund dran vorbei ... jogger radfahrer ... etc was einen halt so draußen übern weg laufen kann ... ende!


» User #1995 schrieb:

Also ich kann nur sagen, bei uns waren es genau 8 Wochen Prüfungstraining, dann war Prüfung.

Bestanden, die meisten Punkte 1. Platz gemacht.


Allerdings waren wir ja auch schon
ab der 10. Woche in der Welpenguppe.
Ab dem 6. Monat in der Junghundegruppe.
Ab dem 9.Monat bei den Anfängern.
Ab dem 12. Monat bei den Vortgeschrittenen.
Und ab dem 14. Monat bei den Provis.
Prüfung haben wir gemacht, da war er 17. Monate alt.


UND, mein Hund hatte fast zur jeder Zeit Lust. Hatte er keine, haben wir kein Training gemacht, sondern haben "außerhalb" (was wichtig ist) der Platzes gespielt. Wärend die anderen geprobt haben.

Ich hab die ganze Sache locker gesehen.
Ich wußte dann und dann ist Prüfung, meine/unsere Trainerin, hat erfahrungsgemäß gewußt wie lange gut vorbereitete Hunde brauchen und ist die Sache locker angegangen.Ich hab es so gesehen.
Mein Hund sollte daran Spass haben und nicht unter Druck stehen. Entweder wir bestehen, oder nicht.

Bis auf 2 Leute haben aus unserer 8ter Gruppe alle bestanden.

Die nicht bestanden haben wollten auf Teufel komm raus bestehen, da blieb leider der Hund auf der Strecke, hat abgeblockt und gemacht was er wollte.
Trotzdem haben sie auf die Prüfung bestanden, obwohl meine Trainerin gesagt hat der/die Hund schafft das nicht. Keine Einsicht bei den Beiden, Streit ohne Ende mit der Trainerin. Naja, sie hat beide aus dem Kurs geschmissen, den Hunden zu liebe.

Wenn man einen neuen Abschnitt für/mit dem Hund vor hat, sollte es immer aus Spass an der Freude geschehen und nicht weil man als Mensch nach Punkten und Preisen strebt. Auch "Arbeiten" kann für einen Hund Stress bedeuten.

Mein Hund durfte nicht "Arbeiten" wenn er keine Lust hatte, aber das kam selten vor, denn Drill war/ist mir fremd.


» User #12833 schrieb:

Danke Euch,

ja das hört sich schon logischer an.

Das mit dem locker sehen und dem Spaß bei der Sache ist wohl was ganz wichtiges. Sich durch ne Prüfung bibbern und im Enstfall hört der Hund dann doch nicht, ist ja nicht "Endziel". Im Alltag möcht ich ihn überall mit hinnehmen können, ihn abrufen können, bei mir behalten, er soll sich irgendwohin verkrümeln, wenn ich das sag oder einfach mal stillhalten ne Weile und keine anderen Hunde anmachen... darum soll es gehen ( also bei mir ) Prüfungen machenen einen natürlich allgemein hibbelig brrrr icon_mrgreen.gif


» User #11155 schrieb:

Der Vorbereitungskurs für die Prüfung dauert in der Regel zwischen 2 und 4 Monaten. Wer vorher mit seinem Hund nie trainiert hat braucht an so einem Kurs gar nicht teilnehmen. Gewisse Grundkenntnisse sollten vorhanden sein. Die werden in dem Vorbereitungskurs nur gefestigt. Ich bin mit meinem Dackel in die Welpengruppe, dann in die Junghundgruppe. Dort wurden die Grundlagen für die Begleithundprüfung gelegt. Im Vorbereitungskurs werden dann die Prüfungssachen bis zum Erbrechen geübt. Und es gibt keine allgmeingültige Begleithundprüfung! Was ich hier schon alles gelesen habe erstaunt mich. Ich bin im Teckelclub und dort besteht die Prüfung aus 3 Teilen, die man aber nicht alle machen muss.

1. Teil Grundgehorsam
Leinenführigkeit, bei Fuß, Absitzen und auf Kommando abrufen, mindestens 5 Minuten Abliegen (wobei es bei uns nicht tragisch ist wenn der Hund statt zu liegen sitzt. Er darf sich nur nicht mehr als 1 Meter von seinem Platz entfernen. Ausserdem kann man entscheiden ob man seinen Hund dabei angebunden oder frei ablegt.), Geräuschempfindlichkeit, vorbeifahrende und klingelnde Radfahrer, aufspringender Schirm, raschelnde Zeitung, Überqueren einer Straße (dumm nur das die Autofahrer am Zebrastreifen nie anhalten *grummel).

2. Teil Führersuche
Den hab ich nicht mitgemacht. Soweit ich weiss legt der Führer eine Spur und der Hund muss dann suchen. Aber wirklich mit Nase auf dem Boden und nicht mal schnell umschauen wo Herrchen denn steht. Dann wird der Hund mindestens 5 Minuten angebunden abgelegt, der Führer geht ausser Sichtweite. Der Hund darf seinen Platz nicht verlassen, nicht aufstehen und bellen schonmal gar nicht. Dann fährt jemand mit Rad vorbei und/oder rennt nochmal vorbei.

3. Teil Wasserfreude
Der beliebteste Teil meines Hundes: Stöckchen aus dem See holen. Den Teil hat er mit Bravour bestanden auch wenn die Stöcke nicht so weit geflogen sind wie der Prüfer das gerne hätte *gg* Übrigens muss hier der Stock nur bis ans Ufer gebracht werden und nicht zurück zum Führer.

Bei "uns" ist es auch nicht schlimm wenn der Hund nicht direkt neben dir bei Fuß läuft. Da Dackel auch heute noch als Jagdhunde eingesetzt werden ist ein Hinterherlaufen eher gewünscht, sonst rennt Hundchen praktisch im Gewehr ... Von daher muss man in jedem Verein mit kleinen oder großen Unterschieden rechnen.


» User #14777 schrieb:

Also, Erfahrungen habe ich nur in der Übung zur BH (Begleithundeprüfung). Stecke grade mittendrin sozusagen. IM April wirds ernst.
Die Prüfung besteht aus 3 Teilen, der Theorie (lernen ist angesagt, da muss der Hundeführer allein durch), die Übung auf dem Platz (bestimmte Schrittfolgen, Grundkomandos) und der sogenannte Verkehrsteil (Menschengruppen,, Autos, Fahrräder...).
Wenn du wissen willst, wie es ganz genau abläuft, dann google es am besten mal.
Was wichtig ist, der Hund muss bei der Prüfung die Komandos Sitz, Platz, bei Fuß, Komm und bleib können.
Mein Goldi hat ziemlichen Spaß an der Sache würde ich sagen. Bisher macht er alles ohne Leckerli und ohne große Aufforderung begeistert mit. Vor allemd as Abrufen aus dem Platz findet er toll, da rast er immer los udn freut sich. Außerdem ist er sehr lernwillig, was vielleicht nicht bei allen Hunde so ist, haben z.B. einen Collie, der partout nicht mitmachen will, bisschen stur eben. *g*
Auf jeden Fall hilft es, wenn die Sache dir selbst Spaß macht, ich bin der Meinung sowas überträgt sich ganz stark auf den Hund.
Ich kann es empfehlen, es macht Spaß. Nur, such dafür eine vernünftige Hundeschule mt gutem Trainier, der sich darum kümmert. Bei uns gibt es eine extra Gruppe für die BH Leute. icon_biggrin.gif


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