Haustiere

Wann ist ein Hund ein Kampfhund und was ist ein Kampfhund?

» User #10959 schrieb:

Ice,ich kann dir nur zustimmen,wir hatten früher mal einen Pudel in Pflege, den hat ein DSH,der als sogenannter Bluthund(Wächter für Gefangene)ausgebildet war, so zefleischt das wir ihn einschläfern mußten.allerdigs haben wir darauf gedrungen das der Halter den Hund auch einschläfern lassen mußte,weil er mehrmals so zugebissen hat und auch Menschen vor ihm nicht sicher waren.

Nach meinem Wissen hat der Hund in der Türkei auch eine ganz andere Stellung als bei uns.Da ich hier viele Türken durch meine Arbeit kenne,weiß ich ,die haben fast alle Angst und bezeichnen die Hunde als Köter und schmutzig.

Und Anakin müßte wissen -der Dobi ist in einigen BL immer noch ein Kampfhund! Warum hälst du ihn Dir?aus Liebe zum Tier oder als Status?Wir lieben unsere Tiere und gehen verantwortungsvoll mit ihnen um icon_razz.gif Kasma


» User #8250 schrieb:

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stimmt zum teil.

dass der dobermann in manchen bundesländern als kampfhund eingestuft ist, da kann ich nix zu sagen weil weiss ich nicht.

meines wissens gilt der dobermann als arbeitshund, und der mensch der ihn mal "erfunden" hat, hat das deshalb getan, um nachts sicher nach hause zu kommen, weil er steuereintreiber war und immer viel bares bei sich hatte.

warum ich einen habe? weil es keinen schöneren anblick gibt, wenn er in vollem lauf über eine wiese rennt und dabei um die kurve geht. wenn ich einen whippet hier hätte kriegen können, hätte ich den genommen. war aber nicht zu kriegen. und der pharaonenhund ist hier auch nicht zu bekommen.

und zu dem umstand, daß türken vor hunden viel angst haben sage ich

1. stimmt

2. mittlerweile muß ich sagen kann ich mit leben. denn ich kann getrost davon ausgehen, dass bei mir sich keiner traut einzubrechen.

im übrigen habe ich noch bei keinem illegalen hundekampf von schäferhunden gehört, hierzu werden meist pitbulls oder staffs verwendet.

und das hat sicherlich irgendwo auch seine begründung. auch während ich in hamburg lebte sind aus protzigen autos an der reeperbahn neben goldbehängten glatzköpfen eher selten schäferhunde aus den wagen gestiegen sondern meist pitbulls.

dobermänner sieht man eher mal bei sicherheitsdiensten als wachhunde, wobei diese pitbulls eher ablehnen.

schlussendlich gibt es sicherlich verkorkste hunde bei allen großen rassen, ich bin jedoch immer noch der meinung, daß ein beachtlich großer anteil davon pitbulls und staff sind.

wenn sich jemand einen pitbull hält nur weil er (oder sie) ihn schön und lieb findet (und der hund dies vielleicht sogar auch ist, was ich nicht anzweifeln möchte) ist dies sicherlich als netter aber eher seltener ausnahmefall zu sehen.


» User #243 schrieb:

Zitat:
wenn sich jemand einen pitbull hält nur weil er (oder sie) ihn schön und lieb findet (und der hund dies vielleicht sogar auch ist, was ich nicht anzweifeln möchte) ist dies sicherlich als netter aber eher seltener ausnahmefall zu sehen.

Das ist - zumindest hier in D - eben NICHT der Ausnahmefall sondern eher die Regel.
Hunde, die scharf gemacht wurden, bekommt man sowieso nicht zu sehen, weil die ihr Dasein in irgendwelchen Löchern fristen. Und an solche Typen kommt man mit keiner HundeVO ran. icon_evil.gif
Daß die Rassen in gewissen Kreisen auch recht beliebt sind, liegt zum einen wohl auch am Körperbau (kompakte Größe, dabei doch kräftig - bullig eben) zum andern auch daran, daß die Hunde zu Zeiten als sie noch kupiert wurden, ein gewisses "gefährliches" Aussehen (wie auch Dobis icon_wink.gif ) hatten.
Leider lassen sie sich auch gut mißbrauchen, da die Hunde eben einen sehr starken Willen haben, um ihrem Herrchen zu gefallen. Für ihren Menschen tun sie alles - auch wenn das Falsche verlangt wird icon_sad.gif Aber von Natur aus, sind sie Menschen gegenüber sehr freundlich und zeichnen sich durch eine hohe Reizschwelle aus. Nicht umsonst werden sie in England auch als "Nanny Dogs" bezeichnet icon_wink.gif


» User #8250 schrieb:

langsam gehn mir die argumente irgendwie aus... icon_pray.gif

obwohl ich ja nix gegen keine hunde hab. nur gegen böse halt...

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und wenn artus keine appen ohren gehabt hätte, hätt ich ihn trotzdem genommen, aber selber abschneiden lassen hätt ich sie dann auch nicht können.

ich heul ja schon wenn er beim ta ne spritze bekommt icon_redface.gif


» User #9177 schrieb:

In meiner Nähe wohnt ein junges Paar mit einem Pitbull - ich kann nur bestätigen, diese Leute haben genau diesen Hund aus purer Tierliebe genommen. Sie unterstützen sogar ein Tierheim wo viele Pitbulls sind. Dieser Hund ist echt ein Lämmchen, so was von lieb! Auf Dorffesten war er bereits dabei - als Riesenschoßhund auf Herrchens Schoß icon_biggrin.gif
Und doch bin ich der Meinung dass diesen Hunden leider Eigenschaften angezüchtet wurden, die der Mensch dann nachher nicht mehr so unter Kontrolle hat. Der Züchter sollte halt nicht Schöpfer spielen, das geht doch irgendwann mal schief.
Uebrigens denke ich mal gelesen zu haben dass die meisten Beissvorfälle von Schäferhunden sind, was ich auch absolut schade finde. Auch Rottis stehen ganz oben auf der schwarzen Liste. Beide Rassen sind meines Erachtens die besten überhaupt. Und dann sowas - echt schade!


» User #10959 schrieb:

Womit wir wieder beim Thema wären! Es ist immer wieder der Mensch.

Unsere hunde sind alle mit Liebe und Geduld erzogen worden.Ich weiß,die gehen für uns durchs Feuer und verteidigen ihr Revier bis zum letzten.Sie gehorchen aber auch aufs Wort.Wir wissen das zuschätzen und die Leute die wir unterwegs treffen,egal wo, sind begeistert.Wir benehmen uns dementsprechend,d.h. ranrufen,auf Kinder,Radfahrer,Jogger u.s.w. achten und Rücksicht nehmen.Wir treffen oft Hundehalter die sich da ein Ei drauf pellen,die machen unser Image kaputt und wir vernünftigen Halter leiden darunter.


» User #243 schrieb:

Zitat:
langsam gehn mir die argumente irgendwie aus... icon_pray.gif


Schön icon_mrgreen.gif

nein, im Ernst, ich mag selbst keine scharfgemachten Hunde - egal welcher Rassen.

Und ich denke, wir sind uns einig, daß die Menschheit solche armen Kreaturen nicht braucht. Das andere Ende der Leine ist hier mal wieder ausschlaggebend.

Wenn Du nicht so weit weg wohnen würdest, könntest Du meine Shila mal kennenlernen icon_wink.gif Und vor der hast Du garantiert keine Angst! Die wickelt mit ihrem Charme bisher noch jeden um den Finger icon_mrgreen.gif


» User #10511 schrieb:

Nun, wenn er bestimmten Rassen angehört. Diese wurden eigens für Kämpfe Hund gegen Hund und früher auch z.B. Hund gegen Bullen gezüchtet. Ganz objektiv gesehen ist das erstmal nur eine Bezeichnung wie Jagdhund oder Windhund. Diese Hunde wurden nie gezüchtet um gegen Menschen vorzugehen. Im Standard von Bulli und Staff wird ihre menschenfreundlichkeit extra betont und gefordert. Ein normal gehaltener und erzogener "Kampfhund" wird keinen Menschen aus heiterem Himmel anfallen. Falsch erzogenen oder bissig gemachte Hunde gibt es aber bei allen Rassen.
Meine beiden Staffis sind jedem freundlichen Menschen zugetan, unfreundliche werden ignoriert.
Wir haben uns vor Jahren ganz bewußt Staffs geholt, weil wir Kinder haben, die auch mal Freunde mitbringen und wir einen unaufgeregten gelassenen Hund wollten. Nicht um unser "angeschlagenes Selbstbwußtsein" aufzupolieren.
Unsere Kampfhunde haben alle unsere Erwartungen erfüllt und viele andere die wir kennen auch. Es sind gute Familienhunde (was im Ausland auch bekannt ist) und wir würden jederzeit wieder einen anschaffen.
Und von Hunden, die zähnefletschend auf einen zugerannt kommen, habe ich von diesen Rassen hier noch keinen erlebt. Aber Schäferhund und Dackel bei uns hier im Ort schon.
Da jetzt ja auch alle Hunde dieser Rassen einen Wesenstest machen müssen, möchte ich dazu mal anmerken, daß die Durchfallquote sehr gering ist. Man sollte mal alle anderen Hundebesitzer mit ihren Hunden antreten lassen und dann mal schauen, wieviel davon bestehen.


» User #8250 schrieb:

das wäre natürlich auch keine schlechte idee. um jetzt die verwirrung vollständig zu machen, Artus wurde auch schon von 2 malteser-mischlingen in die beine gebissen, meiner meinung nach ebenso aus heiterem himmel, ich habe keinen grund dafür erkennen können. als halter weiß man da echt nicht, wie man reagieren soll...und mein hund wußte es erst recht nicht. ich hab nur bischen schiss davor, dass er sich sowas irgendwie merkt und wenn er dann älter und selbsbewusster wird sich so eine kampfratte mal schnappt. dann ist er der böse dobermann der arme kleine hundchen beisst. icon_cry.gif

bei unserem schweizer sennen ist das ab und zu ja auch mal passiert, dass ein viel kleinerer hund terz gemacht hat. romeo hat dann nur mal (wenn er überhaupt reagiert hat, was ihm zumeist zu blöd erschien) kurz ansatzweise gegrummelt, und die teppichratte hat das weite gesucht.

so was wie ein hundeführerschein wäre nicht schlecht, denke ich. für einen hund muß ja in deutschland steuern bezahlt werden, mancherorts schon mehr als für ein auto.

man geht also gassi, und die politesse schreibt ein knöllchen, wenn man den hundelappen nicht dabei hat.

ob das die lösung ist?


» User #6159 schrieb:

Muß jetzt doch noch meinen Senf dazu geben.
Fakt ist, es gibt keine "Kampfhunde", Fakt ist auch, dass man jeden Hund zum "Kampfhund" oder besser Beisser machen kann und wenn der Hund beißt, ist der Rotti, wie der Staff, wie der Schäfer oder mein Boxermischling gleich gefährlich.
Aber meiner Erfahrung nach (und ich hatte früher selbst zwei Staff-Hündinnen vom TH in Pflege und habe viele Bekannte, die Pit´s und Staff´s haben) sind es Hunde (man darf ja nicht vergessen, dass sie zu den Terriern gehören) die von Natur aus eine relativ geringe Reizschwelle haben und deshalb eine besonders sorgfältige Sozialisierung und Erziehung haben sollten. Leider sind es meistens Leute, die gerade darauf keinen besonderen Wert legen, die diese Rassen haben. Das Ergebnis haben wir ja jetzt.
Schade, für die Leute, die mit ihrem Hund verantwortungsbewußt umgehen!


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