Haustiere

Gehorsam nur durch die Schutzprüfung?!?

» User #13413 schrieb:

Hallo.

Sorry Hanna aber ich verstehe deinen Text nicht.
Aber noch mal zum Thema.
Ich gehe mit meiner Maus oft abends noch im Park spazieren und da kam es schonmal vor das mich jemand ganz dumm belabert hat,also richtig unangenehm als er dann auch noch näher kam war der Spaß für meine Kleine vorbei sie hat geknurrt und die Zähne gezeigt was das Zeug hält und hat sich nicht verängstigen lassen und siehe da es hat geholfen.
Seit dem weis ich das sie zu mir steht.
Ganz ohne Prüfung...
Und zu diesem lustigen Teil was du immer anwendest.Den Tongenerator.Damit kann man sehr viel Schaden anrichten.Gibt dieses Gerät einen pieps Ton ab bevor es "zuschlägt"?
Wenn ja es soll schon Hunde gegeben haben die dann zeit ihres Lebens lang angst vor Telefonen hatten.Besser gesagt wenn es geklingelt hat.Dieser Hund war übrigens ein Schutzhund und sollte zur Polizei aber das ging dann nicht mehr.

Grüße


» User #12972 schrieb:

Hanna2005 hat folgendes geschrieben::
eggi hat folgendes geschrieben::
Hi,
den s.g. Kadavergehorsam, den meine ich nicht.
dazu brauch ich doch keine Schutzhundprüfung.



Gruß eggi

Du hast RECHT, meine Hunde waren nur "Leichen" , so wie die "Zombies" in Horror Filmen, deswegen wurden auch International als Kadaver bezeichnet, VERZEIHUNG, dass Ich nicht gleich erkannt habe , dass Du bist wirklich ein "EXPERTE" , in Sachen Schutzhundausbildung... natürlich, was für ein Fehler v. meiner Seite... sorry icon_evil.gif


Hi,
frag mich gerade was Dir heute über die Leber gelaufen ist? Da hab ich irgendwas nicht mitbenommen.
Wenn Du meinen Beitrag so verstehen willst, dann bitte, Deine Sache.
Ich habs aber so, wie Du es darstellst nicht gemeint.
Ein Hund, der seinen Halter liebt, legt keinen Kadavergehorsam an den Tag. Jetzt frag ich mich allerdings, wieso Du Dir diesen Schuh anziehst.
Deine Hunde lieben und liebten Dich doch.

Kann es sein, dass es Dich so schön auf die Palme bringt, dass ich die Thematik nicht so beantwortet habe, wie es die gnädige Frau gewollt und erhofft hat?
Tja, das ist das Risiko bei einem Forum, da hört man sehr vielseitige Antworten.
Ach sorry, Du bist ja neu hier - mein Fehler!

Wenn es wirklich so wäre, dass ein Hund nur den Gehorsam, den absoluten Gehorsam, die Umsetzung von Befehlen sofort und umgehend an den Tag legen würde, diese dann auch noch aufrecht erhält, bis der Halter diesen auflöst, wenn er eine Schutzhundausbildung hatte. Frag ich mich jetzt und was machen die anderen? Wenn dies wirklich so wäre, sind wir alle unfähige ***, die ihre Hunde nicht in Griff haben und sorry, darüber kann ich nur müde lächeln.
Wenn man Lust auf diese Ausbildung hat, wenns Spaß macht - dann bitte. Aber, aus diesem einen Grund halte ich persönlich für sehr übertrieben und schwachsinnig.

Entweder ich erziehe meinen Hund oder ich erziehe meinen Hund nicht. Tu ich es nicht, verdiene ich keinen Hund.
Und Erziehung hat nichts absolut gar nichts mit einer Schutzhundausbildung zu tun.
Erziehe ich meinen Hund artgerecht, gehorcht er auch, dazu benötige ich auch keine Schutzhundausbildung.
Meine werden keine Preise auf Ausstellung erhalten, obwohl sie das Zeug dazu hätten, meine werden nie auf dem Hundeplatz irgendwelche Preise und Plätze belegen - na und...ist eben nicht mein Ding.
Aber, glaub mir, sie haben ein ganz gewisses Gehorsamkeitsniveau und darauf kommt es an. Und ich kenne hier niemanden, in diesem Forum, der an seiner Erziehung nicht feilt und macht und tut, damit es funktioniert, das Leben mit dem Hund.
Ganz ohne Schutzhundausbildung.
Einfach so und was Dich sehr verwundern wird, ich wette mit Dir, dass 99 % der hier anwesenden Hundehalter es locker und leicht mit Deinen Hunden in Punkto Gehorsamkeit aufnehmen können.
Einfach so, ohne Ausbildung. Oh Wunder! Alles ohne Schutzhundausbildung! Inkl. meine 2!

Und was den Schutz von Personen betrifft. Kann ich Dir nochmals den Tag versüßen. Alle 6 Hunde hätten meine Familie und mich bis zum letzten Atemzug verteidigt und geschützt, wenn dies erforderlich gewesen wäre. Einfach so, aus Liebe - ohne Ausbildung. Und was meine heutigen 2 Fellnasen betrifft, so habe ich auch keinen Zweifel daran, dass derjenige, der sich an meiner Frau oder an meinen Söhnen betrifft, einen verdammt schlechten Tag haben wird. Einfach so - ohne Schutzhundausbildung. Deshalb dürfen meine 2 Söhne inkl. Hunde auch vorneweg laufen, auch über Sichtweite hinaus, da die Hunde auf die Söhne genauso gut hören, wie auf uns Erwachsene und die Söhne sind geschützt. Einfach so - ohne Ausbildung.
Soweit zu Deiner Einstellung.
Ach ja, bevor man zum großen Tamtam blässt, sollte man 3 mal um den Block laufen, zum Abkühlen. Sonst erhält man eine Querschläger nach dem anderen von
eggi


» User #13413 schrieb:

Ich musste mich zu diesem Thema erstmal etwas beruhigen.Hat nen weilchen gedauert. icon_biggrin.gif
Also ich finde es klasse wenn Hund und Halter eine super Einheit ergeben und alles so leicht aussieht.Und vorallem wenn zu sehen ist das es beiden Spaß macht.Mir ist da egal was es für ein Hundesport ist.Ob man seinen Hund nun über einen Parcour jagt oder ob man Schutzhundeausbildung macht oder ob man einen Rettungshund führt.Das darf man glaub ich garnicht als Sport bezeichnen...
Es gibt da ja viel was man so machen kann.
Zu urteilen welche die beste ausbildung und somit der beste gehorsam ist finde ich unnötig und schwachsinnig.
Für mich ist es wichtig das es beiden Spaß macht und das es nicht nur um Ruhm und Ehre geht.Das Erfolg auch nicht ausschlag gebend ist wie sehr man seinen Hund liebt.
Wenn ich mit meinen Mädchen unterwegs bin dann vergesse ich total schnell meine sorgen und der Stress von arbeit gehört auch schnell der vergangenheit anund das schenkt mir sehr viel lebensfreude und sorgt für einen gewissen ausgleich.


LG
Claudia+Ria


» User #12972 schrieb:

Hi,
Ausgleich ist gut...
Wenn ich mit unseren Hunden unterwegs bin, fühle ich mich einfach nur zu Hause. Da fällt der ganze Schrott, der das menschliche Leben so mit sich bringt einfach ab.
Gruß eggi


» User #107 schrieb:

Hallo,

ob ein Hund für "Frauchen" oder "Herrchen" durchs Feuer geht, hat nichts mit der Ausbildung an sich zu tun.

Natürlich gehen auch Hunde, die nicht in den zweifelhaften Genuß einer Schutzhundausbildung kamen für ihre Besitzer durchs Feuer.

Es ist keine Frage der Ausbildung, sondern der Bindung.

Viele Grüße
Charly


» User #8042 schrieb:

Halli Hallo,
wollte nun auch mal kurz meinen Senf dazu geben icon_wink.gif :
Habe selbst schon einige SchH geführt und habe mit Kira lange zeit auch Schutzdienst betrieben.
Da auch auf einem Hundesportplatz aufgewachsen bin und mein Vater selbst SchH ausbildete, gehörte es für mich einfach zur Ausbildung dazu.
Mittlerweile sehe ich dies allerdings etwas anders. Seitdem bei Kira eine beidseitige schwere HD und Spondylose diagnostiziert wurde, habe ich schlagartig mit diesem "Sport" aufgehört, und einige Einstellungen die ich bis dahin hatte überdacht.
Ich finde nicht, dass eine SchH-Ausbildung notwendig ist um einen Hund korrekten Gehorsam beizubringen, oder ihn auszulasten. Natürlich geht es auch in der SchH-Ausbildung um Gehorsam, aber den wirklichen Gehorsam, den ein Hund im alltäglichen Leben in seinem Rudel zeigen sollte, lernt er dort nur zu einem kleinen Teil. ICh gebe eggi, absolut recht, wenn er sagt, dass es hier mit sicherheit eine Menge mehr Hunde ohne diese Ausbildung gibt, die ausserhalb des Hundesportplatzes besser und freudiger mitarbeiten.
Ich selbst habe gerne mit Kira im Schutzhundesport gearbeitet, habe meine persönlichen Ziele aber nicht zuletzt wegen der hohen Belastung der Gelenke auf andere Dinge wie Obdience und Fährtenarbeit gelegt.

Solange die Hunde aber im Rudel leben dürfen, nicht als Sportgerät missbraucht werden, und körperlich absolut gesund und belastbar sind, finde ich sollte jeder mit seinem Hund die Freizeitgestaltung wählen, die Ihm und dem Hund am meisten entspricht und die Fähigkeiten und Veranlagungen des Hundes gerecht werden.

Ach ja, im Schutzdienst wird im Idealfall nur der Schutztrieb gefördert und genutzt, d.h. dass die meisten Hunde auch ohne diese Ausbildung im ernstfall reagieren und ihr Rudel vor Eindringlingen beschützen würden.

LG Kira2000 icon_mrgreen.gif


» User #11155 schrieb:

Man definiere bitte "Gehorsam". Mein Opa hat mit seinen Schäferhunden Schutzdienst gemacht. Auf dem Platz lief alles perfekt. Ausserhalb wurde alles viel lockerer gesehen. Es kommt immer darauf an wie der Besitzer Gehorsam definiert. Und ausserdem was sollte ich denn bitte mit meinem Dackel machen? icon_mrgreen.gif


» User #15748 schrieb:

also fakt ist das ein hund der auf vpg bzw schutzhund prüfungen geführt wird in der regel ein höchstmaß an gehorsam zeigt da gerade in der abteilung c der hund seinen trieb dem gehorsam unterordnen muss und ich persönlich glaube ohne jemanden beleidigen zu wollen das die tonnen hüpfer aus dem ths und agility bereich fast nie auf einen solchen gehorsam hoffen können

allerdings sollte man die beiden bereiche des hundesports auch nicht vergleichen

mfg
dsh


» User #15101 schrieb:

jetzt erkläre irgendwer mir einfach mal den Begriff "Gehorsam".
Ist nur der Hund gehorsam der auf Kommndo einfach zusammenbricht ins Platz, der nur 100% seinen Besitzer im Kopf hat und alles Andere ignoriert?
Warum treffe ich auf der Straße und im Feld/Wald keine Hunde die im Schutzhundesport gearbeitet werden? Zumindest fällt mir da kein Hund auf der gehorsamer als meiner wäre und mit meinem mache ich noch nicht mal UO. Stecken diese anderen Hunde allesamt im Zwinger und kommen nur zur Arbeit raus?
fragende Grüße Angelika


» User #15161 schrieb:

Hi,

ich frage mich auch,wo die Leute mit den Hunden sind,

die so super"gehorsam" sind.

Ich habe einen DSH und treffe so gut wie nie jamanden,
der auch einen hat.Obwohl er lt.Statistik doch einer der häufigsten Rassen in Deutschland ist.
In der lokalen Presse wird regelmäßig über irgendwelche
Schutzhundprüfungen berichtet,aber in der "freien Wildbahn" sind die nie zu sehen.

LG Gin


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