Haustiere

"Kampfhunde" im Rudel?

» User #10263 schrieb:

Hy,
mich würde mal interessieren wie sich z.B. Amstaffs
im Rudel ich meine mit mehreren Hunden verhalten würden? Mit Hunden der gleichen wie auch anderer Rassen. Wenn sie zusammen aufwachsen oder ein neuer Welpe hinzukommt.


Ich habe mal gehört wenn es zu rangeleien kommt wegen z.B. der Rangordnung im Rudel oder nur im spiel können diese Hunde die ja eigentlich auf Hundekämpfe gezüchtet wurden ausrasten.

Würde gerne wissen was Ihr davon haltet


» User #243 schrieb:

johnnybravonrw hat folgendes geschrieben::

Ich habe mal gehört wenn es zu rangeleien kommt wegen z.B. der Rangordnung im Rudel oder nur im spiel können diese Hunde die ja eigentlich auf Hundekämpfe gezüchtet wurden ausrasten.

Würde gerne wissen was Ihr davon haltet


Von der letzten Aussage halte ich gar nix! Das, was Du da gehört hast, gehört ins Reich der Märchen.

Staffs sind genauso Hunde wie jeder andere auch und genauso rudeltauglich oder nicht wie jeder andere Hund.

Ich habe einen Staff und einen DSH und es gibt keinerlei Probleme - warum auch? (Doch, ein Problem gibt es: die Couch könnte größer sein, damit ich auch etwas Platz habe icon_biggrin.gif )


» User #4762 schrieb:

Guten Morgen!
Solche Zuchten sind illigal und Hundekämpfe ebenfalls. Aber, selbst wenn so ein Wuffel in ein Rudel kommen würde, würde er sich genauso verhalten wie jeder anderer Hund auch. Die Hunde werden ja nicht böse geboren, sie werden erst durch die Menschen dazu getrieben.
Unsere s.g. Kampfhunde, haben Fell, haben 2 Ohren, bellen, eine Rute, treublickende Augen, ne Knubbelnase - so wie jeder andere Hund auch. An ihnen ist nichts mysterisches oder Unheilvolles - es sind liebendswerte, treue Freunde fürs Leben - so wie mein elefenhaftes Wesen auch.
Der Mensch ist der Knackpunkt, weil er die Hunde (egal ob Kampfschmußer oder nicht) nicht richtig erzieht oder auch nicht wirklich sozialisiert.
Rangordnungsfestlegungen sehen bei jedem Hund ab einer bestimmten Größe etwas heftig aus.
Das was Du gehört hast, tu in die Ablage "P" - wie Papierkorb.
Lieben Gruß Michi


» User #1241 schrieb:

hmm, kann mich meinen vorrednern anschließen. Im Rudel ist es völlig unproblematisch, klar gibt rangelein, aber das ist normal. mein männe hatte früher oft mehrere pits / staffs gleichzeitig und nie probleme.
allerdings denke ich noch folgendes:
wir haben selber zwei kleine terrier (jagdhunde). die beiden sind ein fester verband. wenn unser terrorschaf irgendwo streit angezettelt hat (vor der kastration) ging peggy auf einmal ab wie schmitz katze. sie verträgt sich sonst wirklich super mit anderen hunden, aber wenn drolli mal wieder probs hatte hab ich sie nicht wieder erkannt.
ich weiß nicht, hab bei terriern, irgendwie immer das gefühl dass sie einen besonders starken verband bilden und es gerade bei streiterein mit rudelfremden hunden ziemlich haarig werden kann.

mfg


» User #243 schrieb:

Diese Probleme hast Du eigentlich bei allen Hunden, die sich im Rudel gut verstehen.
Wenn wir spazierengehen, sind oft noch drei Hündinnen (Goldie und zwei Kangalmixe) dabei. Wenn die drei Damen einen anderen Hund anzicken, macht Champ (DSH) erst mal mit. Wohingegen Shila (Staff) Streitereien immer aus dem Weg geht und lieber das Weite sucht (also nix mit "Kampftrieb" icon_wink.gif )


» User #4762 schrieb:

Hallo!
Ich vermute ganz stark, dass dies auch normal ist. Ein Rudel ist doch eine Art Team und in einen Team halten zwar alle zusammen, aber auch hier gibt es mehr oder minder Symphatien.
Unsere Hunde haben immer zusammengehalten, als wir mehrere hatten. Wurde einer von den Dreien von der Seite angepöpelt oder war in der Klemme, konnte man wetten, dass die anderen ihn beistanden.
Und eigentlich tun wir als Halter auch nix anderes. Werden unsere Hunde angegriffen und sind in einer Notlage, greifen wir ein. Eben wie es in einem guten Rudel auch sein sollte.
Und ein negativ Beispiel - Huhu, hier können wir mal ordentlich stänkern, funktioniert genauso.
Und da muss man eben als Chef dann auftreten und die rote Karte verpassen!
Liebe Grüße Michi


» User #10263 schrieb:

Danke erstmal für eure Antworten.

Ich bin auch der Meinung das es die Menschen sind die an einem Fehlverhalten der "kampfhunde" Menschen gegenüber Schuld sind!
Habe schon einiges über diese Rassen gelesen.
Die Hunde die früher bei Hundekämpfen den Menschen gegenüber aggressiv wurden wurden früher umgebracht! Damit die Hunde die kämpfen beim Kampf kontrollierbar sind.
Also wurde ihnen jede Aggression Menschen gegenüber "weggezüchtet".
Und wurden "nur" auf die Aggression anderen Hunden
gegenüber gezüchtet.

Ich denke ihr habt recht das es im Rudel nicht zu ernsten ausseinandersetzungen kommen wird!

Trotzdem glaube ich das bei einer ausseinandersetzung mit einem anderen Hund schon sein kann das die angebohrenen Instinkte (bis zum tode [des anderen] zu kämpfen) geweckt werden und die Hunde ausrasten.

Was aber wieder die Schuld des Halters


» User #243 schrieb:

johnnybravonrw hat folgendes geschrieben::

Trotzdem glaube ich das bei einer ausseinandersetzung mit einem anderen Hund schon sein kann das die angebohrenen Instinkte (bis zum tode [des anderen] zu kämpfen) geweckt werden und die Hunde ausrasten.

Was aber wieder die Schuld des Halters


Wenn es ein angeborener Instinkt sein soll, so zu "kämpfen", dann hat meine Staff-Hündin einen Gen-Defekt icon_wink.gif Erst gestern wurde sie wieder von einer Golden-Hündin im Ohr getackert (nein, ich will ihr keine Ohrringe anziehen) und hat lieber das Weite und Schutz bei mir gesucht als sich zu wehren.

Was ich damit sagen will, ist, daß auch solche Aussagen wie "kämpfen bis zum Tod des anderen bei Auseinandersetzungen" ins Reich der Märchen gehört.

Es sind einfach ganz normale Hunde - nicht mehr und nicht weniger.


» User #4762 schrieb:

Hallo!
Ich muss mal ganz tief Luft holen und ruhig bleiben.
Also es stimmt, dass es kranke Hirne gibt, die Hunde züchten, die eine verdammt niedrige Reizschwelle haben. Soweit gehe ich mit, aber der Rest, ist absoluter Quatsch.
Diese angezüchtete niedrige Reizschwelle wird dazu genutzt, um dem Hund das Töten ansich beizubringen. Also wieder durch den Halter bzw. krankes Hirn.
Man kann nicht den Vorgang des Tötens anzüchten.
Die Hunde, die dies tun sollten kennen auch kein Stop. Es wurde Ihnen antrainiert!
Der Hund wird proviziert, bis er zubeißt, dann erfolgt eine absolute Tierquälerei. Er wird geschlagen, damit seine Wut noch gesteigert wird. Durch dieses Verhalten des Menschen, wird auch Totesangst beim Hund ausgelöst. Er verknüpft aber die Schläge mit dem anderen Hund und "denkt", dass dieser Hund ihn töten will. Sein Selbstherhaltungstrieb schaltet sich ein und er tötet. Manche Irre kombinieren es noch mit einem Schlüsselwort bzw. Kopf- Handbewegung!
So wie wir die Beißhemmung antrainieren, so trainieren diese Halter das Töten.
Also hier muss ich wiederrum Ice Recht geben, die s.g. Kampfhunde, die ich kenne haben dann einen absoluten Gendefekt.
Lieben Gruß Michi


» User #10263 schrieb:

Ihr werdet wahrscheinlich recht haben.

Will und wollte auch nie gegen diese armen Hunde Partei ergreifen im gegenteil!
Ich finde diese Hunde sind zu unrecht in die Kretik gekommen! Nur wegen Kriminellem Abschaum müssen jetzt die armen Hunde und deren Halter darunter leiden!
Wobei die Verordnung nur die unschuldigen bestraft!
Für die Kriminellen ändert sich nichts! Deren Hunde waren früher wie heute nicht angemeldet!

Und die disskreminierende und assoziale Meinungsmache und Hetze der Medien ist jawohl das letzte!

Wollte ich nur mal klarstellen.


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