Haustiere

Der letzte Weg ...

» User #1353 schrieb:

Hallo Ronchos,

es ist so traurig, dass ich den Thread glaube ich, gar nicht weiterlesen mag, bin dafür einfach zu gefühlsduselig icon_sad.gif

Ich möchte Dir nur meinen grossen Respekt vor Deiner SELBSTLOSEN UND LIEBENDEN Entscheidung aussprechen.

Sei mal ganz fest umarmt!

Und denke IMMER dran, sollte Dich mal das heulende Elend überkommen (bei mir ist das 14 Monate nach dem Tod meines Hundes immer noch so, obwohl inzwischen DREI andere WUNDERBARE Hunde um mich herum sind):

DEIN HUND LEIDET NICHT MEHR!

Liebe *tröst*-Grüsse,
Caro & 3 graue Schnauzen

Und: Es gibt ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die LIEBE


» User #1677 schrieb:

Liebe "Ronchos"

erst jetzt habe ich gelesen was passiert ist, da ich geschäftlich unterwegs war.

Meine tiefe und aufrichtige Anteilnahme icon_sad.gif

Auch ich denke - es ist doch trotz allem gut, ein Tier so ruhig einschlafen lassen zu können. Gottseidank macht uns dies die Medizin möglich.
Er hatte ein Leben, welches vielen Lebewesen auf Erden verwehrt bleibt. Er erfuhr die Liebe und Fürsorge welche vielen Kindern verwehrt bleibt.

Er hatte ein LEBEN nachdem sich sicher viele Tiere sehnen und nun durfte er friedlich einschlafen.

Jetzt leidet er nicht mehr ...

In stillem Gruss
Alexander


» User #578 schrieb:

Hallo Ihr Alle!
Habe erst jetzt gesehen, dass dieser Thread als "wichtig" eingestuft wurde. Danke, Admins!
Aus diesem Grunde mag ich, nachdem jetzt einige Zeit vergangen ist, nochmal etwas dazu sagen:
Man sagt "Zeit heilt alle Wunden". Da ist was dran. Natürlich denke ich oft an den Kleinen zurück und dann bin ich auch sehr traurig. Aber andereseits kann ich nun mit der Zeit feststellen, dass ich "froh" bin, ihm dieses weitere Leiden erspart zu haben. Auch die Tierärzte der Praxis (lasse ja meine anderen Wuffs da nach wie vor behandeln), haben mich hierin bestärkt. Es hängt ein Bild von ihm im Flur, so sehe ich ihn jeden Tag, wie er noch froh und munter über die Wiese geflitzt ist, brauche mir keine Sorgen mehr zu machen, ob es ihm schlecht geht, ob er sich quält...
Deswegen: So schwer es auch war, für ihn war es das Beste und ich würde es immer wieder tun und kein Tier länger als nötig leiden lassen.
Liebe Grüsse, Ronchos


» User #2257 schrieb:

Hallo!

ich bin sehr traurig über die Geschichte von deinen Hund!

Bitte sei so gerecht und lasse in nicht allein in der letzten stunde, Bleibe wenn nötig auch bei der einschläferung dabei, wenn du in bei einen Tierarzt abgibst und weg gehest mache das bitte nicht, sei bitte dabei, und halte in!

Es ist eine sehr trauige angelegenheit, aber immer dran denken auch wenn es schwer fällt, du machst das richtige!

Gehe davor, wenn du willst noch einmal die Lieblings Plätze mit ihm ab, und du kannst in noch mal richtig verwöhnen, mit Fleisch Pansen usw.

Leider fällt es den Besitzern meist schwerer los zu lassen wie den Hund selber!

Denke immer dadran das es im jetzt besser geht, als er noch lebte!

Ich wüsche dir alles gute, und das du bald drüber weg kommst!

MFGMARKUSFLAT


» User #2320 schrieb:

Ich finde man sollte den Hund auf seinem letzten Weg begleiten! Egal wie schwer es für einen selber ist, das sind wir ihnen schuldig!

Hab dieses Jahr im Jänner meinen 1. Hund einen Yorkshire Terrier einschläfern müssen icon_sad.gif war schrecklich aber ich glaub es war gut für sie dass ich da war!


» User #1193 schrieb:

Nachdem ich mir das jetzt alles durchgelesen habe, bin ich völlig daneben und hocke heulend am PC. Das ist keine Gefühlsduselei, mir geht das alles sehr an die Nieren, zumal mein alter Tiga direkt hinter mir liegt und seit Wochen massivst abbaut, in jeder Beziehung. Zum Rheuma und HD kam im Januar ein Bandscheibenvorfall..., den haben wir konservativ behandelt. Über den Sommer ging es auch recht gut, aber im Laufe der Letzten 3 Wochen baut er massivst ab. Das begann in der 2. Urlaubswoche in Holland. Wir befürchteten schon, nur mit einem Hund nach Hause fahren zu müssen..., aber dann hat er sich nochmal hochgerappelt. Gestern hat er sich auf Grund des Nachschleifens seines linken Hinterlaufs die Krallen blutig gelaufen... Mit Booty kann er garnicht laufen. Also ist er jetzt mit wasserabweisenden Binden an der Pfote dick gewickelt, damit er nicht noch tiefer einreißt. Aber damit kann er wenigstens noch laufen, wenn er will.
Ich weiß derzeit auch nicht, was eigentlich los ist. Er ist wesensverändert, faucht die Kleine wegen nix an und 10 Minuten später liegen sie Hintern an Hintern im Büro auf dem selben Teppich... Er zieht sich auch immer weiter von uns zurück, geht einfach weg vom Rudel und will nur noch seine Ruhe. Kurz Spazierenwanken, weil es mit laufen nicht vergleichbar ist, 10 Minuten in der Wiese liegen und wälzen, ansatzweise sogar mit Mira spielen, um dann mit todtraurigen Augen festzustellen, das es nichtmehr geht. Und diese todunglücklichen Hundeaugen tun so furchtbar weh! Er würde so gerne noch weiter leben, aber wir wissen nicht, ob wir ihm damit wirklich etwas gutes tun. Unterm Rennen kippen ihm die Hinterläufe weg, die zerrt er dann einfach über mehrere Meter hinter sich her, bis er sie wieder unter Kontrolle hat. Entsprechend sehen auch die Hinterläufe aus... Wenn er sich aufgegeben hätte, wäre die Entscheidung leichter, aber er ist ja der erste, der früh vor der Küche sitzt und auf das Futter wartet. Ich hatte schon überlegt, ob es die Sache erleichtern würde, wenn wir seine herzmedikamente absetzen würden. Allerdings habe ich dabei Angst, dass die lunge wieder voll Wasser läuft und Tiga akute Atemnot hat. Ersticken will ich ihn ja auch nicht lassen. Wir leben bloß noch von Tag zu Tag und alles dreht sich um seinen Gesundheitszustand. Mittlerweile habe ich eine extra Gassi-Rund für die kleine eingerichtet, damit sie so richtig Toben kann und nicht immer warten muß. Der Kleinen tut dieser Zustand auch nicht gut. Letzte Nacht lag ich leise vor mich hinheulend in meinem Bett, als mein Gesicht plötzlich Besuch von einem zarten rosa Waschlappen bekam, der eifrig damit bemüht war, die Seen auf meinem Gesicht trockenzulegen. Mira ging es da auch nicht gut, sie kam entgegen aller Gewohnheiten und Gepflogenheiten in der Nacht 3x ganz intensiv zum Kuscheln, das hat sie vorher nie getan...
Heute Abend haben wir dann beschlossen, dass wir alle ganz dringend raus müssen und fahren mit dem Wohnmobil an den Reschensee im Vinschgau. Dort hat es Tiga immer sehr gut gefallen, man muß nicht viel laufen, überblickt alles und kann sich den ganzen Tag sonnen, während der kleine Treibauf seinen Spaß am und im Wasser hat. Machen wir uns noch ein schönes Wochenende, wer weiß, was die nächste Woche bringt...
Danke, dass ich meinen Seelenmüll bei Euch loswerden durfte,
LG Strandschlamper


» User #985 schrieb:

Hi Strandschlamper,

ich wünsche euch ein schönes WE und genießt die Zeit, die ihr noch zusammen habt.
Ich weiß, alle schlauen Sprüche helfen euch jetzt nicht, aber vielleicht tröster der Gedanke ein bisschen, dass - wenn Tiga denn eines Tages gegangen ist - es ihm bestimmt nicht schlecht ergehen wird.

Liebe Gruß
Zwurbel


» User #578 schrieb:

Hi Strandschlamper,
dieser Thread wurde ja von mir eröffnet, weil es mir damals genauso ging, wie Dir jetzt. Ich musste damals meinen "Seelenmüll" genauso loswerden, wie Du. Und auch jetzt schiessen mir wieder die Tränen in die Augen. Ich finde es supi gut, dass ihr ein solches Wochenende verbringen wollt, hierzu hatten wir leider nicht mehr die Gelegenheit, da Joky zu schnell abgebaut hat icon_sad.gif
Wünsche Euch auch (trotz allem) ein schönes WE und viel Kraft in der nächsten Zeit. Falls Ihr tatsächlich den letzten Weg mit Tiga gehen müsst, ist es erst sehr schwer, aber glaub mit, irgendwann kommt die Lebensfreude wieder und man weiss, das es das Richtige für den Wuff war.
Mitfühlende Grüsse, Ronchos


» User #1193 schrieb:

Hallo Zwurbel und Ronchos,
vielen Dank für Eure lieben Beiträge. Wir kamen heute Abend von einem wunderschönen Wochenende mit unseren beiden Hunden vom Reschensee zurück. Tiga ist vor Begeisterung völlig ausgeflippt, als er sah, wo wir waren. Er tobte mit Mira und anderen Hunden am Kite-Platz wie schon lange nicht mehr, wir kamen aus dem Staunen nichtmehr heraus. Natürlich bekam er seine Maxidosis Rimadyl, aber den Verband am Hinterlauf konnten wir weglassen, da dort nur Wiese und weicher Untergund ist, so dass das Risiko, sich die Kralle wieder blutig zu laufen gleich Null war. Er war kaum noch wiederzuerkennen und Mira natürlich hell begeistert, dass der alte Griesgram mit ihr so super spielt! Als er dann auch noch nach alten Gewohnheiten mitten im Toben mit einem riesen Satz in den eiskalten See sprang (gleich am Freitagnachmittag!) haben sich bei mir alle Federn aufgestellt. Mein Mann stand daneben und meinte:"Lass ihn nur, jetzt hat er nochmal richtig Spaß." Naja, das Wohnmobil war gut eingeheitzt ( wir waren ja auch auf 1400m Höhe)und Tiga parkte sein nasses Laufwerk dann natürlich direkt vor der Heizung auf einem dicken Flickerlteppich ein und grunzte vor Wohlbehagen wie ein kleines Ferkel...
Er war 2 1/2 Tage wirklich voll auf Achse, nur wer ihn intensiver beobachtete, sah, dass er ein gewaltiges Hüftproblem hat. Aber er ist nicht gehumpelt und hat nicht einmal den Hinterlauf nachgezogen! Am schönsten waren die glücklich strahlenden Hundeaugen den ganzen Tag über. Nachts hatte er dann beim Schlafen endlich wiedereinmal einen völlig entspannten Gesichtsausdruck und nicht die harte Mimik der letzten Wochen. Uns ist völlig klar, das dies nocheinmal ein letztes Aufbäumen war und Tiga enorm viel Reserven mobilisiert hat, was er vielleicht in den nächsten Tagen büßen muß, aber ich denke, das war es ihm wert. Auf alle Fälle hat es uns allen sehr gut getan und das Wochenende hat uns sehr viel Kraft gegeben...
Liebe Grüße
Strandschlamper


» User #2112 schrieb:

Ach herjee, jetzt sitz ich hier zu später Stunde und muß heulen wie ein Schloßhund. Das ist alles immer so furchtbar und so traurig. Habe diese ganze Geschichte mit sechs Ratten und einem Pferd hinter mir und muß einfach immer noch weinen, wenn ich daran denke, ich kann euch so verstehen. Habe auch einen 13-jährigen Hund und wenn ich mir das nur vorstelle, kommen mir die Tränen. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es die Tiere einem sagen, wenn es soweit ist. Man denkt lange darüber nach und kann sich nicht entscheiden. Aber es kommt der Zeitpunkt, da WEISS man es einfach. Alles am Tier sagt einem: ich will nicht mehr. Und dann ist es okay.
Ich wünsche euch allen alles erdenklich Gute und den Mut, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung treffen zu können,
eure gefühlsduselige Lila


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