Haustiere

Strafe - aber wie?

» User #12972 schrieb:

Hallo,
wenn mir irgendjemand - egal ob nun Jogger oder Radfahrer oder oder...entgegen kommt, gebietet es die Höflichkeit meinen Hund an die Leine zu legen und dann souverän vorbeilaufen.
(Klugsch...modus AUS) icon_mrgreen.gif
Gruß eggi


» User #10151 schrieb:

eggi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
wenn mir irgendjemand - egal ob nun Jogger oder Radfahrer oder oder...entgegen kommt, gebietet es die Höflichkeit meinen Hund an die Leine zu legen und dann souverän vorbeilaufen.
(Klugsch...modus AUS) icon_mrgreen.gif
Gruß eggi


Huhu eggi,

das seh ich jetzt ausnahmsweise mal anders als du. *grins* (wie war das, juhu, Meinungsverschiedenheit mit eggi...! icon_wink.gif)

Wenn ich Bandit auf dem Weg, den wir morgens und mittags meist laufen, jedesmal anleinen müsste, wenn mir irgendwer - Jogger, Radfahrer, Fussgänger - entgegenkommt oder überholt, würde es sich erst gar nicht lohnen, ihn von der Leine zu lassen. Ich wär ständig nur mit an- und ableinen beschäftigt. Ist aber ein super Weg zum Freilauf, der auch von vielen anderen Hundebesitzern dafür genutzt wird (Bach auf einer Seite, Schrebergärten auf der anderen - Ablenkungschancen durch Hasen etc. gleich null icon_mrgreen.gif , keine Autos, keine Mofas usw.). Ich finde schon, dass der Höflichkeit Genüge getan ist, wenn ich meinen Hund sofort zu mir ins Bei Fuß rufe oder aber ihn, wenn er weiter weg ist, ins Platz ablege. Macht er absolut zuverlässig und brav, die meisten Leute da kennen uns schon und geben auch gerne mal einen Kommentar in Richtung "so ein Braver aber auch" ab.

Ich jogge selbst (meistens mit Hund) und kann von daher die Verunsicherung einiger Jogger durchaus verstehen, wenn die Hunde unangeleint einfach ihrer Wege gehen und man nicht weiss, wie sie jetzt reagieren. Selbst würde ich aber auch nie auf die Idee kommen, dass jemand seinen Hund anleinen muss, weil ich vorbeijogge - finde es allerdings ebenso absolut ein Gebot der Höflichkeit, dass der Hund dann bei Herrchen bei Fuß geht und unter Kontrolle ist!

LG,
Sabine


» User #16844 schrieb:

Zitat:
Dann meinen Halter auch: Viel hilft viel!
Sie geben Befehle wie die Verrückten.
Befehle sollten nur gegeben werden, wenn es Sinn macht. Und nicht, weil der Halter jetzt mal Bock drauf hat.
Die Trainingseinheiten sollten besonders bei jungen Hunden maximal 15 Minuten pro Tag sein, wo man intensiv an maximal 2 Befehlen dran ist.


Das man Befehle nicht wie ein Verrückter geben soll, ist schon klar. Für den Hund soll das ganze Leben ja nicht nur aus Befehlsausübung bestehen.
Allerdings finde ich es durchaus O.K. und teilweise auch wichtig mal einen Befehl "grundlos" zu geben. Der Hund kann den Sinn unserer Befehlsgabe eh nicht verstehen. Soll er auch nicht, er soll ausführen. Wenn ich einen Befehl nur sehr selten gebe, kann ich mir nicht sicher sein, dass er, dann wenn es wirklich nötig ist, auch korrekt ausgeführt wird. Ist doch nicht schlimm ein, zweimal auf dem Spaziergang den Hund ranrufen und dann Gaudi machen.
Ich sehe das ganz gerne an BH-Hunden. Super in der BH gelaufen und dann nach einiger Zeit werden die Befehle nicht mehr richtig umgesetzt, weil es keiner mehr mit ihnen übt. Wenn man Dinge nicht mehr wiederholt, dann schlafen sie ein.

Die Angabe von Tainingszeiten für junge Hunde finde ich immer ein bischen lustig. Ich bin inzwischen zum "Altagstraining" übergegangen. Nicht an ein stilles Örtchen verkriechen (nein, nicht den Lokus, den meine ich nicht icon_wink.gif ) und dann 10 Minuten trainieren, sondern auf dem Spaziergang eine Übungseinheit einbauen. Die kann dann auch recht kurz sein, z.B. mal ein Sitz üben. Das finde ich "realitätsnäher", da mein Hund ja auch nicht nur auf dem Örtchen (nein, ich meine immernoch kein WC) hören soll. Stille Orte suche ich mir meist nur für abolut neue Befehle oder Freeshaping (schreibt man das so?) aus.

Zitat:
das seh ich jetzt ausnahmsweise mal anders als du. *grins* (wie war das, juhu, Meinungsverschiedenheit mit eggi...! )

*lol* ich auch, ich auch!
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Eggi soviel wert auf das Wort Leine legt.
Die meisten Leute sind doch nicht in der Lage, ihren Hund in der Ferne ins Platz zu bewegen. Wenn der Hund auch nicht sauber bei Fuß geht, dann bleibt halt nur die Leine.
Mir ist wichtig, dass Hundebesitzer Rücksicht nehmen und ihre Hunde niemanden belästigen. Wie sie das machen ist mir egal.
Also Eggi, falls du wert auf das böse Wort Leine legst, haben wir auch eine Meinungsverschiedenheit icon_wink.gif icon_mrgreen.gif

LG
Nasenbär


» User #12972 schrieb:

Hallo,
an die Leine sollte der Hund immer, wenn er eben nicht zuverlässig ist. Wenn ihr also die Hand ins Feuer legen könnt, dass Eure Hunde eben nicht doch mal hinter her rennen, dann eben keine Leine. grins***
Notfalls funktioniert ja noch das Abrufen. Lach***

Wenn man eine gewisse Zeit sich intensiv mit seinen Hund beschäftigt hat, wenn man ihn einschätzen kann, klar genügt dann ein Fuss.
Was viele Jogger nicht wissen, ist einfach das Faktum, das man nie an der Nase des Hundes vorbei joggt und sein Tempo verlangsamt.
Ist auch höflich und hat was mit dem § 1 der StVO zu tun! icon_wink.gif
Grüße eggi


» User #9306 schrieb:

Toll, so eine rege Diskussion. Da ich meine Klara erst seit Februar habe, sie nicht als Welpen bekam und die liebe aus dem Tierschutz in Griechenland kommt, fühle ich mich sicherer, sie in den Sitz zu schicken wenn es die Situation erfordert, als sie neben mir herlaufen zu lassen (was sie meistens macht). Da man nie weiß, was so ein Tier in der Vergangenheit erlebt hat, sollte man für alle Beteiligten die sicherste Variante wählen. Auch wenn viele behaupten, ihren Hund zu kennen muss ich dem widersprechen. Wir schauen einem Individuum immer nur vor den Kopf icon_confused.gif


» User #10151 schrieb:

eggi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
an die Leine sollte der Hund immer, wenn er eben nicht zuverlässig ist. Wenn ihr also die Hand ins Feuer legen könnt, dass Eure Hunde eben nicht doch mal hinter her rennen, dann eben keine Leine. grins***
Notfalls funktioniert ja noch das Abrufen. Lach***

Wenn man eine gewisse Zeit sich intensiv mit seinen Hund beschäftigt hat, wenn man ihn einschätzen kann, klar genügt dann ein Fuss.
Was viele Jogger nicht wissen, ist einfach das Faktum, das man nie an der Nase des Hundes vorbei joggt und sein Tempo verlangsamt.
Ist auch höflich und hat was mit dem § 1 der StVO zu tun! icon_wink.gif
Grüße eggi


Okay, da kann ich mitgehen - und schon wieder war's nix mit der Meinungsverschiedenheit mit eggi... *sniff*

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LG,
Sabine


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