Haustiere

Strafe - aber wie?

» User #934 schrieb:

Und nochmal Hallo!
Ich glaub auch nicht, daß einer von uns Hundefreunden seinen Hund wirklich kräftig schüttelt!
Ein nackengriff (ohne Schütteln) ist auch schon wirkungsvoll genug, vor allem, wenn dabei die vorderpfoten für einen moment vom boden weg sind.
Gefolgt von einem scharfen "NEIN" denke ich, müßte auch zielführend sein.

Lg.Alisha icon_wink.gif


» User #991 schrieb:

meinet natürlich ronchos mit dem Nacken schütteln, und nicht pitu

sorry

Michaela


» User #44 schrieb:

MichaelaD hat folgendes geschrieben::
Pitu, das ist nicht bös gemeint und in keinster Weise schulmeisterlich, aber: dies wird unter Hunden im Regelfall dazu angewandt, wenn die Beute totgeschüttelt werden soll. Wendet man dies beim "falschen" Hund an, kann´s bös enden.


Tschuldigung, aber hast Du meinen Beitrag richtig gelesen? Genau das habe ich doch gerade erklärt!

Viele Grüße

Pitú


» User #44 schrieb:

Da hat sich wohl gerade was überschnitten. -grins-

Pitú


» User #578 schrieb:

Nur nochmal kurz zur Aufklärung und Info, bevor ich hier als der grosse Schüttler hingestellt werde icon_wink.gif :
Äh, ich packe ihn (wirklich selten) nur im Nacken und "schüttel" 2 mal hin und her, also "schütteln" kann man das auch nicht nennen, eher eine Bewegung nach rechts und eine nach links. Mit "Schütteln" meine ich nicht, das ich ihn so lange beutel, bis das Hirn durcheinander ist, oder die Augen aus dem Kopf kommen icon_wink.gif Da kriegt der Kleine ja nen Flash... Es ist mehr als bestimmte Berührung im Nacken als Griff, der ihm deutlich macht: "Halt, jetzt ist Schluss, ich bremse Dich in Deiner Bewegung!" Genauso, wie ich ihn manchmal einfach auf dem Boden festhalte, wenn er zu doll wird. Er merkt es auch, wird ruhiger, dann lasse ich ihn los und lobe ihn und schwupps ist er brav und spielt "ganz normal" weiter. Auch bekommt er selbstverständlich seine Leckerlies zwischendurch, nur halt nicht ständig, da ich gemerkt habe (als ich mit ihm in der ersten Hundeschule war), dass er dann nur noch auf ein Leckerchen wartet, wenn er sich brav hinsetzt. Bekommt er es dann aber nicht, stand er auf und steppte solange um mich rum, bis ich ein neues Leckerchen rausholte um ihm "Sitz" zu zeigen (Leckerchen mit der Hand über die Nase, über den Kopf Richtung Rücken).
Hoffe, das ich da ein wenig Klarheit reinbringen konnte icon_wink.gif


» User #991 schrieb:

Ronchos,

deshalb meinte ich ja, dass es beim "falschen" Hund mal in die Hose gehen kann. Wenn ihr zwei damit klar kommt, bitte icon_wink.gif

Ich für meinen Teil würde es nicht machen, liegt aber auch daran, dass Ricky bei seinen Vorbesitzern nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat und ich bis heute nie zu so einer Maßnahme greifen musste.

Im übrigen korrigiere ich auch oftmals durch rempeln.

Michaela


» User #578 schrieb:

Hi Michaela,
ich habe meinen ja schon direkt vom Welpen an. Von daher ist er zum Glück nicht "vorbelastet". Und das mit dem Rempeln mache ich auch zwischendurch. Wenn er zum Beispiel nicht bei Fuss (was man bei 7 Monaten so "bei Fuss" nennen kann icon_wink.gif ) gehen will, sondern die Umgebung mal wieder interessanter ist. Diesen Tip habe ich in der Hundeschule (die, die mit den Leckerchen arbeiten) bekommen. Mir ist dort gesagt worden (klingt auch plausibel für mich), dass der Hund auf mich zu achten hat und nicht ich auf ihn. Wenn er also mal wieder versucht an der Leine vor meinen Beinen kreuz und quer im Zickzack zu gehen, dann lasse ich ihn auch schon mal gegen meine Beine laufen und stapfe schnurstracks weiter. Natürlich achte ich darauf, ihm nicht auf die Pfoten zu treten oder hau ihm ein Bein vor der Körper, aber es reicht schon, wenn er vor mein Bein läuft, dass sich gerade ganz normal bewegt und nicht drauf achtet, wo es hin geht. Beim ersten Mal schaute er ziemlich verdutzt, so nach dem Motto: "Ey, wieso passt du nicht auf, ich bin doch viel kleiner und Deine Beine so lang icon_wink.gif " Aber er hat es geschnallt, und guckt nun schon danach, wo und wie ich mich gerade bewege.


» User #2753 schrieb:

Hallo,

also ich habe eine Bernhardiener/Schäferhund mix Hündin und die mag es absolut nicht angemotzt zu werden. Dann hört sie garnicht mehr. Also muß ich immer lieb mit ihr umgehen. Sie wird viel gelobt. Allerdings wenn sie wieder ihr Flegelei anfängt hilft nur noch sie zu unterwerfen. Auf den Rücken werfen und Hand an den Hals. Dann funktioniert es auch wieder. Mein Problem ist mehr das mein Partner mich in der Erziehung nicht unterstützt und ihr immer ihren willen läßt. da ist es dann schwieriger zu Erziehen.

Liebe Grüße
Kriss


» User #2198 schrieb:

Hallo Ronchos und andere Foris,

Ronchos hat folgendes geschrieben::
schicke ihn auf seinen Platz im Flur und mache für 5 Minuten die Tür zu. Wenn ich dann wieder in den Flur zurückkomme, habe ich den bravsten Hund. [...]das wäre nicht richtig, den Hund 5 Minuten alleine zu lassen und dadurch zu ignorieren, er würde dann nur aus Angst brav sein (er bleibt übrigens brav liegen und sagt keinen Mucks.


Verbindet der Hund dadurch nicht allein gelassen werden mit Strafe? Könnte mir vorstellen, dass es dann Missverständnisse gibt, wenn ich den Hund alleine zu Hause lasse. Was meint ihr dazu? Ansonsten finde ich die Strafe nicht unbedingt schlecht...

Viele Grüße, Soluna


» User #985 schrieb:

Soluna,

dein Gedankengang ist sicher nicht ganz falsch, aber ein Hund spürt auch sehr genau die Stimmung des HF. In einen Fall geht der HF einfach weg, ohne Aggression, im anderen wird der Hund weggeschickt und das mit dem Ausdruck von Ärger. Sicher müssen Hunde erstmal lernen, unser Verhalten richtig zu interpretieren, ebenso wie wir sie kennen lernen müssen, aber normalerweise kann ein Hund den Unterschied zwischen den beiden Situationen m.E. durchaus erkennen/erlernen. Viele HF haben sich z.B. auch ein festes Ritual angewöhnt, welches sich beim Verlassen der Wohnung durchführen. Wenn du so etwas auch machst und zwar nur in der entsprechenden Situation, dann wird diese für den Hund vielleicht sogar noch eindeutiger.

Gruß
Zwurbel


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