Haustiere

Fragen zur Hamster-Ernährung

» User #9041 schrieb:

In meinem einen Buch steht Hamster dürfen Zitrusfrüchte essen im anderen nur ganz wenig und im Netz steht man solls ihnen nicht geben?

Und dann hab ich noch ne Frage Kohl ist für Hamster ja eigentlich giftig. Meine Mutter war dann aber mal so schlau dem Hamster Chinakohl(so salatzeug) zu geben icon_confused.gif das hat er auch dankbar genommen und glei gemampft aber ihm is gar nix passiert zum Glück icon_lol.gif Dann hab ich ihm auch mal ein gaaanz kleines bissche gegeben und wieder nix jetzt hat er des schon 4 mal(in größeren Abständen) oder so gehabt un der is immer noch Quietsch fidel.

Und darf man hamstern eigentlich Broccoli geben?

Na ja würd mich Freuen wenn jemand ebbes weiß.

Grüßles LIZ icon_mrgreen.gif


» User #8929 schrieb:

also von brokolie tät ich abraten! wenn er chinakohl verträgt, denke ich steht das nicht zur debatte ob oder ob nicht

lg Nadini icon_mrgreen.gif


» User #7304 schrieb:

Frischfutter

Füttern Sie Grünfutter 1 x am Tag, aber nur in solchen Mengen, dass es schnell verzehrt wird. Geben Sie nur kleine Portionen z. B. eine halbe Scheibe Gurke, dazu ein fingernagelgroßes Stück Apfel und eine 2 cm dicke Scheibe Möhre. Vergewissern Sie sich, dass der Hamster Frischfutter nicht bunkert. Falls er das doch tut, nehmen Sie es täglich, nachdem Ihr Hamster aufgestanden ist, aus dem Häuschen. Zwerghamster sind von Natur aus keine großen Grünfutter- Fans, benötigen also etwas weniger davon. Waschen Sie das Frischfutter vor dem Verfüttern gründlich.

Hier eine einfache Auflistung von geeignetem Frischfutter:Gemüse sollte vermehrt gegeben werden, Obst in kleineren Mengen

Gemüse:
Fenchel, Möhren, Gurken, Paprika, frischer Mais (Nur wenige Körner!)gern auch Maisblätter, Tomaten (ohne Grün, giftig!), Kürbis, Broccoli, Blumenkohl, Sellerie, rote Beete und Zucchini. Sie können auch verschiedene Salatsorten verfüttern, aber immer nur in geringen Mengen, sie sind meist stark Nitrathaltig und können in großen Mengen zu Durchfall führen. Gegeben werden können: Feldsalat, Chicoree, Eisbergsalat, Endiviensalat, Mangold und Bio Kopfsalat.

ObstÄpfel, Bananen, Weintrauben (ohne Kern), Orangen und Mandarinen (sehr wenig), Birnen, Kiwi und Melonen
Auch verschiedene frische Beeren sind zum Verfüttern geeignet, immer nur eine Beere pro Tag, gegeben werden können: Erdbeeren (nur ein viertel), Johannisbeeren; Heidelbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Getrocknete Beeren sollten seltener gegeben werden.

Von dem Verfüttern von Steinobst möchten wir eher abraten, es führt häufig in Verbindung mit Wasser zu starken Blähungen oder Durchfall. Wenn Sie trotzdem Kirschen, Pfirsiche und Co verfüttern möchten, dann immer nur sehr sehr kleine (fingernagelgroße) Mengen.


KeimeKeime von verschiedenen Getreide- und Kleinsämereien dürfen gern verfüttert werden. Streuen Sie dazu einfach Trockenfutter, oder Getreidemischungen auf ein feuchtes Küchentuch, halten Sie dieses feucht und verfüttern Sie die Keime frisch.

Sie können auch verschiedene Kräuter, Blätter und Blüten verfüttern. Diese bitte nicht an Straßenrändern und Hundeklos pflücken. Besser ist es, wenn Sie diese Pflanzen auf der Fensterbank ansähen oder auch getrocknet verfüttern.


Folgende Pflanzen sind geeignet:
Brombeerblätter, Dill, Gänseblümchen, Grüner Hafer, Haselnussblätter, Hirtentäschelkraut, Johannisbeerblätter, Kamille, Kornblumenblüten, Löwenzahnwurzel mit Kraut, Melisse, Petersilie, Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Sauerampferkraut, Schafgarbe, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerrichkraut, Vogelmiere. Sowie natürlich Gras und auch die grünen Halme von verschiedenen Getreidesorten dürfen verfüttert werden, sie sollten aber nur selbstgezogen sein, den man weiß nie, ob das Feld an dem man pflücken möchte grade gedüngt oder gegen Ungeziefer gespritzt wurde!

Verfüttern Sie nur Pflanzen, die Sie als ungiftig für Hamster kennen. Pflanzen die uns harmlos erscheinen, können für Hamster giftig sein!.
Folgende Pflanzen sind für Hamster eher unverträglich:
Aubergine, Avocado, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen), Kartoffeln (enthält sehr viel schlecht verdauliche Stärke im Rohzustand, grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig), Klee, die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Papaya, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Zwiebelgewächse wie Schnittlauch, Porree, Knoblauch und Zwiebeln.

Giftig sind unter Anderem folgende Pflanzen:
Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schlierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Broccoli
Hoher Oxalsäureanteil, stärkt Abwehrkräfte. Also nicht zu viel geben, wegen der Oxalsäure.

(Quelle: DieBrain)


» User #9041 schrieb:

Hey Danke da kriegt mein Cookie heut gleich mal was ganz,ganz leckeres!


Grüßeles Liz icon_mrgreen.gif