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Periodische Augenentzündung - Erfahrungen mit OP?

» User #5431 schrieb:

Mein Pferd hat die Periodische Augenentzündung und zur Zeit wieder einen heftigen Entzündungsschub. Ich habe mich im Internet schlau gemacht und herausgefunden, dass man diese Krankheit durch eine Operation heilen kann.

Die Operation, bei der der Glaskörper im Auge bis auf einen dünnen Rand entfernt wird, heißt Vitrektomie und ist eine sehr teure OP.

Ich suche nun Leute, die ihr Pferd operieren ließen und mir sagen können, ob die OP geholfen hat.


» User #2599 schrieb:

Hi,
in der Cavallo ist im Medizinteil auch etwas darüber drin gestanden. Auch über die OP. Ich kann ja mal nachschauen aber das dauert einige Tage, denn die Cavallo ist schon ziemlich alt.
Ich hoffe das ich dir bald helfen kann.
Bye Baccara


» User #2599 schrieb:

Hi,
in der Cavallo vom Januar 2003 steht es drin. Von der OP. Wenn ich dir die wichtigsten Infos sagen soll dann schreib mir mal.
bye Baccara


» User #211 schrieb:

Hi!
An unserem Stall haben/hatten 2 Pferde eine Periodische Augenentzündung. Das eine (engl. Vollblut) hatte keine OP's der Besitzer hat schlicht überhauptnichts gemacht und das Auge entzündete sich über Jahre hinweg immer wieder schmerzhaft.
Das andere Pferd (Trakehner) hat viele Operationen hinter sich, ich weiß nicht genau ob es diese Vitrektomie war, aber ich frag heute nochmal nach was sie da haben machen lassen. Im Endeffekt hat aber keine dieser sehr teuren OP's auch nur den kleinsten Erfolg gebracht. Vor ca. 2 Monaten wurde das Auge dann enfernt und seitdem sind alle Probleme beseitigt. Das Pferd ist wieder uneingeschränkt reitbar und brauchte nur eine kleine Orientierungsphase um sich an das eine Auge zu gewöhnen.
Gruß Teki


» User #4748 schrieb:

@Teki

Das Auge wurde rausgenommen? Und das Pferd läuft ohne Probleme? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen... Schließlich fehlt im ja "die eine Hälfte"...

@Bibi

Ich hab selbst so etwas noch nicht erlebt, aber seeehhhrrr viel darüber gelesen. Wenn ich mich recht erinnere, hat es nur zu etwa30% eine richtige Heilung gegeben (kann aber auch sein das ich das falsch in Erinnerung hab). Leider ist es ja snscheinend so, wie Teki schon geschrieben hat, dass meistens den Pferden nicht (so gut) geholfen werden kann...

Na dann, viel Glück!

Sonja


» User #5011 schrieb:

@Sonja: Ich kenne mehrere Pferde die auf einem Auge komplett blind sind. Die haben zwar das Auge noch, aber im Endeffekt nutzt es denen nix. Die brauchten natürlich erst eine Zeit zur "Neuorientierung" aber danach liefen die eigentlich wie vorher. Klar sind sie etwas vorsichtiger und bewegen halt mehr den Kopf um mehr mit dem einen Auge zu sehen, aber sie werden problemlos geritten. Eins sogar im Schulbetrieb mit wechselnden Reiten, da besteht also kein Vertrauensverhältnis zum Reiter, was das Pferd sicherer machen kann. Meine Beispiele lassen sich wohl nicht verallgemeinern, vermutlich packen das die meisten Pferde aber.


» User #211 schrieb:

@ Sonja_768
Kann man sich schlecht vorstellen, aber das Pferd hat nur ein paar Wochen zum gewöhnen gebraucht.
Klar, jetzt erschrickt sie manchmal leichter und muss sich viel umschauen, aber das ist ja auch normal. Ich kenne sogar ein halb blindes Pferd das gesprungen wird (aber nur auf E-Niveau).
Ich finde man sollte das Auge lieber rausnehmen und sich dran gewöhnen als dauernd damit last zu haben. Irgendwann ist das Pferd dann in den meisten Fällen blind und dann ist das anwesende Auge nurnoch Entzündungsquelle.


» User #4669 schrieb:

Hallo
in der Pferdeklinik Hannover und München wird PA operiert - die Augenflüssigkeit wird getauscht. Laut meinem TA sind die Probleme damit ziemlich behoben. Das geht nicht in allen Fällen, aber die Kliniken können sagen, wann die OP machbar ist.
Auch wenn das Auge doch entfernt werden muß, sind die Anfälle wohl meist weg.
PA ist in vielen Fällen allergisch bedingt, häufiger Auslöser ist Hafer. Also das mal abchecken.
Pferde können durchaus mit einem Auge leben, sie müssen sich daran gewöhnen und Mensch sollte bedenken, dass das räumliche Sehen nun fehlt - also ist ein besonders ruhiger und besonnener Umgang wichtig.
Aber Anfälle von PA unbehandelt zu lassen ist echte Tierquälerei, denn sie sind extrem schmerzhaft icon_sad.gif
Gruß
Pamy


» User #5431 schrieb:

Hallo zusammen,

danke für die vielen Antworten zu meinem Problem! icon_wink.gif

@Baccara
Ich habe die Cavallo im Abo und habe auch den Bericht gelesen. Ich wollte nur gern wissen, ob Leute positive Erfahrung mit der OP haben.

@Sonja + Teki
Es gibt neben der Vitrektomie, die in München entwickelt wurde auch noch die Möglichkeit der Augenwasserpunktion. Vielleicht wurde in den euch bekannten Fällen ja keine Vitrektomie, sondern nur die Punktion vorgenommen. Die Punktion hat keine gute Heilungschance.

@Pamy
Vom Futter kann es meines Erachtens nicht kommen. Sarah bekommt seit 7 Jahren das selbe Futter. Sie hat eine chronische Blinddarmverstopfung und bekommt deshalb nur Müsli und Reformhafer. Ich denke eher, dass es vielleicht vom Wasser kommen könnte. Ich habe sie letzten Sommer in einen Offenstall gestellt, in dem mit Brunnenwasser getränkt wurde und einen Monat später hatte sie den ersten Entzündungsschub.


Gestern war der Tierarzt nochmal da. Normalerweise war die Entzündung innerhalb weniger Tage weg, wenn wir Augentropfen ins Auge gegeben haben. Aber diesesmal haben die Tropfen nicht geholfen. Sie bekam gestern nochmal eine entzündungshemmende Spritze und ein Schmerzmittel. Sie bekommt jetzt 2 mal am Tag Schmerzmittel gefüttert. Auf die Koppel stelle ich sie nachts (mit einer Fliegenmaske), damit sie nicht in der Sonne steht. Tagsüber ist sie in der Box.

Ich werde heute noch in der Klinik in München anrufen und hoffe, dass ich schnellst möglich einen Termin bekomme und dass es noch nicht zu spät ist, um das Auge zu operieren.

Sarah ist ein sehr guckiges Pferd und sie ist zur Zeit total nervig und lässt sich sehr schlecht führen, weil sie nicht richtig sieht. Für sie wäre es wirklich sehr schwer, wenn sie auf dem Auge blind werden würde.

Drückt mir bitte mal alle die Daumen, dass die Geschichte gut ausgeht! icon_sad.gif

Bibi


» User #211 schrieb:

Hallo nochmal!
Also ich hab gestern dann endlich mal nachgefragt (bei der Besitzerin der 'einäugigen' Stute) und sie sagt sie hat nach langer medikamentöser Behandlung eine Vitrektomie machen lassen. Es hat ne Menge Geld gekostet und war völlig umsonst. Sie meint die Heilungschancen wären damit nicht gut, bei ihrer Stute war es aber auch extrem Schlimm.
Im Normalfall bekommen die Pferde ja immer so Schübe wo's schlimmer wird aber ihre ist aus dem 1. Schub garnichtmehr herrausgekommen.
Und dann musste das Auge nach langem hin&her dann eben doch raus.
Aber sprich auf jeden Fall mal mit den Tierärzten in der Klinik wie weit die Krankheit schon fortgeschritten ist. Und mach das schnell! icon_smile.gif
Viel Glück für dich unddein Pferd
Teki


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